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Kultur

03.05.2017 40 Stunden Nervenkitzel

Dogs, Bones and Catering 2017

Autor Kaddi Cutz

Das Kurzfilmfestival ist gerade gelaufen, schon steht das nächste filmische Highlight in Elbflorenz an:

Am 5. Mai heißt es wieder „Dogs, Bones and Catering“! Bereits zum 13. mal flackern dann die Resultate dieses etwas anderen Filmwettbewerbs über die Leinwand der Schauburg. Am 28. April wurde pünktlich um Mitternacht feierlich das diesjährige Thema verkündet – ab da lief die Uhr.

 

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Auf der Galanacht werden die entstandenen Werke präsentiert
Bis zum 30. April hatten die Teams Zeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, die Idee für einen Kurzfilm zu entwickeln und umzusetzen und bis Punkt 16 Uhr im Bon Voyage den Veranstaltern zu übergeben.

Nach Sichtung des eingereichten Materials geht dieses zur Aufbereitung in die Medienwerkstatt und wird dann am 5. Mai bei der großen Galanacht Jury und Publikum präsentiert.

 

„Auch in diesem Jahr rechnen wir wieder mit rund 40 Beiträgen“, sagt Michael Hilbert, der 2015 gemeinsam mit Jenny Obrien und Katarina Rukavina die Veranstaltung von den bisherigen Intitatioren übernommen hat. Seit einem Jahr komplettiert Julian Hoffmann das Team, vor zwei Jahren war er selbst noch in einem Filmbeitrag zu sehen:

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Die Organisatoren (v.l.n.r.): Julian Hoffman, Michael Hilbert, Jenny O`Brien, Katarina Rukavina
„Nach einigen Schnäpsen und viel gutem Zureden hat er sich damals bereit erklärt, als gackerndes Huhn auf der Kreuzung vor der Scheune aufzutauchen und ein Ei zu legen“, lacht Hilbert, der die Reaktionen der Passanten aus sicherer Entfernung filmte. Das Resultat ist noch heute auf youtube zu finden. Insgesamt, so Hilbert, seien die Beiträge heute aber weniger trashbetont und ein bisschen gehaltvoller als früher: „Folkssturm, der letztes Jahr den Publikumspreis gewonnen hat, wurde in diesem Jahr sogar auf dem Filmfest gezeigt“. 

 

 

 

Dass dieses äußerst originelle Konzept, in nur 40 Stunden einen Kurzfilm zu einem vorher nicht bekannten Thema zu drehen, immer noch läuft, ist nicht nur dem Herzblut der Macher und der Begeisterung der kameraffinen Kreativlinge, sondern auch einer Reihe von Sponsoren zu verdanken, die das sehr kostenintensive Unterfangen tatkräftig unterstütze.

Apropos dabei: Dabei sein ist hier alles, denn zu gewinnen gibt es, so Hilbert lachend „vor allem Bier“. Trotzdem werden die ersten Plätze ordnungsgemäß von einer professionellen Jury vergeben, 2017 ist unter anderem KiF-Betreiber Frank Apel mit dabei. Der Publikumspreis wird wie immer die größte Überraschung werden, das sei schlicht unberechenbar. Wir sind gespannt und freuen uns nicht nur auf dieses spektakuläre Event sondern auch auf die anschließende Aftershow-Party im Ostpol.

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