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Vernissage: FRIEDEN | PAIX Zentralbibliothek

John Lennon zu zitieren könne zu einfach erscheinen. Dennoch spiegelt kein anderes Zitat die Intention des Projekts FRIEDEN l PAIX so perfekt wider…
Tatsächlich wurde dieses Projekt von einigen als niedliche Utopie betrachtet, sein Erfolg beweist allerdings, dass wir nicht die Einzigen sind, die weiter träumen möchten!
Aus 24 Nationen wurden 130 Beiträge in Form von Fotos, Gemälden, Skulpturen, Installationen, Videos, Gedichten und Texten eingereicht. Diese zeigen den unerschöpflichen Reichtum an Facetten und persönlichen Interpretationen des Friedensbegriffs.
Die Ausstellung FRIEDEN l PAIX bringt Bürgerinnen und Bürger zusammen, die die Konflikte – innere wie äußere, vergangene wie gegenwärtige, nahe wie entfernte – nicht übersehen, sich dennoch den Frieden erträumen, ihn neu erdenken und erfinden und sich weiter für ihn einsetzen.

Am 2. Oktober 2014 – im Gedenkjahr „100 Jahre Erster Weltkrieg“ – wird die internationale Ausstellung FRIEDEN l PAIX in der Stadtbibliothek eröffnet.

Die Stadtbibliothek Magdeburg bietet gemeinsam mit dem Stadtarchiv Magdeburg und den Magdeburger Museen mit freundlicher Unterstützung durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt seit Januar und bis November 2014 eine Vortragsreihe unter dem Titel "Magdeburg im Ersten Weltkrieg 1914 - 1918. Eine Großstadt an der `Heimatfront´" an. Dort werden die Werke der Ausstellung FRIEDEN l PAIX in Übereinstimmung mit den Räumen (auf die 5 Etagen verteilt), im Dialog mit den Büchern und Medien präsentiert.
Mit seinem Vortrag „Frieden in Zeiten des Krieges. Gedanken zu einer unverzichtbaren Hoffnung des Menschen“ schlägt Herr Dr. Justus H. Ulbricht die Brücke zwischen den Weltkriegen und unserer Zeit, indem er uns weiter dazu einlädt, vom Frieden zu träumen und uns für ihn einzusetzen.
Mit seinem Repertoire, das verschiedene Musikstilistiken – von melancholischen Stücken über Klassik bis moderner Musik – umfasst, verzaubert Robert Tecklenburg den Raum der Stadtbibliothek, in dem er der Gitarre „friedliche“ Klänge entlockt und die Gäste live durch FRIEDEN l PAIX (ent)führt.
Hintergrundinformationen Projekt FRIEDEN-PAIX
Im Jahr 2014 gedenken Europa und die Welt „der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ - dem Beginn des Ersten Weltkrieges vor nunmehr 100 Jahren. Dieser schreckliche Konflikt war Auftakt für die kriegerische erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es ist notwendig und wichtig, die Erinnerung wach zu halten, das historische Bewusstsein zu stärken und das hohe Gut des Friedens zu fördern und zu stärken. An die Förderung des Friedensgedankens anknüpfend, initiierten das Institut français Sachsen-Anhalt und die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. unter dem Namen FRIEDEN I PAIX eine internationale Friedensausstellung.
Dabei sollte es nicht primär um die Aufarbeitung der Jahre 1914-1918 gehen, genauso wenig soll sich vorrangig auf die Folgen dieses ersten Weltkrieges in der Menschheitsgeschichte konzentriert werden. Diesen wichtigen Themenkomplexen widmen sich bereits andere bedeutende Projekte, Veranstaltungen und Ausstellungen.

Die Weltöffentlichkeit wurde hingegen bei FRIEDEN I PAIX zur freien künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Friedensbegriff angeregt. Es sollte erfahrbar gemacht werden, welche unterschiedlichen Wahrnehmungen die Menschen zum Begriff „Frieden“ haben.
Weltbürgerinnen und -bürger wurden dazu eingeladen, sich frei und ideenreich auszudrücken, um ihre persönlichen Interpretationen des Begriffes „Frieden“ kreativ und künstlerisch zu gestalten.

Ziele dieser neuartigen Initiative waren bzw. sind:
- das Wort den Bürgerinnen und Bürgern zu erteilen und sie zum individuellen und gemeinsamen Nachdenken über „Frieden“ anzuregen,
- den Ereignissen des 20. Jahrhunderts eine neue pazifistische Dimension zu geben,
- die deutsch-französische Zusammenarbeit zu stärken und sie gleichzeitig auf andere Kulturkreise und Nationen auszuweiten,
- die Weltoffenheit Sachsen-Anhalts zu betonen und durch eine Ausstellung der eingereichten Beiträge in Magdeburg zur Bereicherung des Kulturlebens in der Landeshauptstadt beizutragen.

Ausstellungsdetails
Aus 24 Nationen wurden 130 Beiträge in Form von Fotos, Gemälden, Skulpturen, Installationen, Videos, Gedichten und Texten eingereicht.
Teilgenommen haben sowohl von 4 bis zu 77 Jahren alte Amateure als auch Künstlerinnen und Künstler (u.a. Thomas Hinz und Nicole Drude aus Deutschland, Brigitte Lion aus Frankreich, Salah Seif aus Ägypten) sowie Einrichtungen wie die schweizerische Stiftung Ecole Instrument de paix (Genf), der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt und das Hopital de jour Champvert (Lyon, Frankreich)
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