In diesem Monat locken zwei Highlights im Arthouse-Bereich in die Kinos Leipzigs: Die Filmkunstmesse, auf der auch der Gilde-Preis verliehen wird, und das globalisierungskritische Filmfestival „globaLE“.
17. Filmkunstmesse Leipzig

Die Filmkunstmesse dient als Plattform für Kinobetreiber, Verleiher und Fachleute der Arthouse-Filmbranche, um sich auszutauschen und über aktuelle Trends zu informieren. Dem Fachpublikum werden über 70 Filme gezeigt, 34 Premieren werden auch dem öffentlichen Publikum präsentiert. Am 28.9.2017 steht mit der Verleihung des Gilde-Preises 2017 der Höhepunkt der Filmkunstmesse an. Als Begleitveranstaltungen warten Seminare und Workshops zu aktuellen Fragen des Filmkunstmarktes. Ein Film, der für das öffentliche Publikum gezeigt wird, ist „Maudie“.

„Maudie“ • 27.9.2017 • Passage Kinos • 19:45 Uhr
Everett lebt an der Ostküste Kanadas und sucht eine Haushälterin. Er findet sie in Maud, die trotz ihrer rheumatischen Arthritis, die sie für den Job ungeeignet macht, von ihm eingestellt wird. Bei ihm kann Maud endlich ihrem Hobby, dem Malen, nachgehen und beide kommen sich näher.
globaLE 2017
Auch in diesem Jahr findet wieder die globaLE statt, ein Filmfestival, bei dem in verschiedenen Locations globalisierungskritische Filme gezeigt 
Noch bis zum 15. November 2017 könnt ihr die Dokumentarfilme sehen,anschließend gibt’s immer die Möglichkeit zur Diskussion. Dafür sind oft die Filmemacher oder auch Aktivisten der jeweiligen Szene anwesend. Die globaLE will informieren, eine Plattform für Diskussionen bieten, aber gleichzeitig auch die Zuschauer anregen, selbst etwas gegen die Zustände auf der Welt zu tun. Mehr Infos zum Programm gibt‘s unter www.globale-leipzig.de. Der Eintritt ist immer frei. Wir stellen euch den Film „Vom Töten leben“ vor:
„Vom Töten leben“ • 14.9.2017 • Peterskirche • 20 Uhr
Dass für den Krieg Waffen benötigt werden, ist bekannt. Dass durch diese Waffen, bspw. von Mauser oder Heckler&Koch ca. aller 15 Minuten Menschen getötet werden, wird vielleicht verdrängt. Im Film soll u.a. den Fragen nachgegangen werden, wie wir mit der Waffenrüstungsindustrie und der Kriegswaffenherstellung umgehen und ob Menschen wirklich vom Töten leben können.