
Begeisterung für Fußball
Doch trotzdem bleibt die Frage, wie man solch eine Tragödie ins Hier und Jetzt befördern soll. In „Juller“ wird die Begeisterung für den Fußball genutzt, um sie mit historischen Themen zu verknüpfen. Dabei soll nicht die Lebensgeschichte des einst siebenmaligen deutschen Nationalspielers Hirsch erzählt werden, der Fußballer soll stattdessen exemplarisch für Diskriminierungen, auch in der heutigen Zeit stehen. Beim Publikum soll Empathie geschaffen und für dieses Thema sensibilisiert werden. Ab Oktober geht „Juller“ auch auf Tour und besucht zehn bis zwölf fußballaffine Städte in Deutschland. Ausgefallene Locations wie Turnhallen oder Museen dienen dabei als Schauplatz.
INFOS: „Juller“ wird ab dem 8. April 2017 bis zum 8. Juni 2017 im Theater der Jungen Welt gespielt. Nähere Infos zu den Terminen und den Zeiten findet ihr unter www.theaterderjungenweltleipzig.de