Neu in Berlin: Spaghetteria in Prenzlauer Berg

Die Spaghetteria bringt noch mehr italienisches Flair in den Prenzlauer Berg. | Copyright: PCTRBRLN-32

Essen wie bei Mama bedeutet in Italien, einen riesigen Topf Nudeln mit selbstgemachter Sauce auf den Tisch zu stellen und schon ist die Familie glücklich. Manchmal kommen Nachbarn hinzu und schnell wird aus einem kleinen Abendessen eine gesellige Runde. So stellt man sich das auch bei der kürzlich neu eröffneten Pasta-Bar Spaghetteria an.

Zum Konzept des von einer kleinen Gruppe in Amsterdam (!) inspirierten Lokals gehören neben der Pasta aus dem eigenen Laboratorium und den hausgemachten Saucen vor allem große Tische, an denen zwölf Personen Platz finden, die sich anfangs nicht kennen und bestenfalls nachts als Freunde auseinandergehen sollen. „Niemand muss sich mit seinen Tischnachbarn verbrüdern“, meint Mit-Eigentümer und Ur-Römer Giacomo Mattogno, „aber die Atmosphäre macht es möglich.“

Vom Mischpult zum Kochtopf: Mit-Eigentümer Giacomo Mattogno

Bei Giacomo Mattogno war es aber nicht die Mutter, die seine Leidenschaft für gutes Essen entfachte: Sein Onkel hatte eine Osteria, in der der Römer als Kind die köstlichen Speisen essen durfte. Außerdem besuchte Giacomo oft seine Großeltern auf ihrem Bauernhof, die ihren Enkel dort nicht nur mit Hausgemachtem verwöhnten, sondern ihm auch zeigten, wie man Tiere artgerecht hält – bevor es dafür überhaupt diesen Begriff gab. Trotzdem hat der 34-Jährige als Sounddesigner erst einen Umweg über die Musik gemacht, eher er vom Mischpult jetzt endlich an den Herd wechselte.

Gemeinsam mit Thomas Rolink aus Amsterdam – die beiden wohnten in derselben Straße in Kreuzberg – entdeckte er die Spaghetteria in Amsterdam. Sie brachten das Konzept mit nach Berlin und beschlossen, hier selbst die Spaghetteria Berlin zu eröffnen. Dabei nehmen sich Giacomo Mattogno und Thomas Rolink kreative Freiheiten, um dem Berliner Publikum Tribut zu zollen.

Zum Start Bruschetta mit Trüffel und Pilzen, zum Ausklang Tiramisu und Sgroppino

Wie beim Vorbild gibt es eine kleine, feine Karte, die jeden Tag wechselt. Grundsätzlich gibt es unter den sechs aktuellen Gerichten immer auch zwei vegetarische. Für Veganer hält die Küche zusätzlich eine Penne all‘arrabbiata bereit. Beim Einstieg in den Abend hilft ein Aperitivo begleitet von Bruschetta mit Trüffel und Pilzen, Tomaten und Oregano sowie Artischocken und Pecorino Romano. Zum Dessert gibt es dann Klassiker wie Tiramisu oder Sgroppino angeboten.

„Berlin ist nicht Amsterdam, wir werden hier einen ganz besonderen Wohlfühlort schaffen, der Menschen miteinander verbindet“, betont Thomas Rolink und Giacomo Mattogno fügt hinzu: „la Dolce Vita funktioniert überall auf der Welt: Die Grundlage dafür ist vor allem beste Pasta und die machen wir selbst.“

Spaghetteria Berlin
Kollwitzstr. 89 | 10435 Berlin

www.spaghetteria-berlin.de