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Indianer, Toreros und Nachteulen – Die Neuen Wilden im Berlin der 80er Jahre

40 Jahre nach der Zeitgeist-Ausstellung 1982 mit ihrem Fokus auf Malerei, speziell auch der “Neuen Wilden”, im seinerzeit nur notdürftig sanierten und direkt an der Berliner Mauer gelegenen Martin-Gropius-Bau, wirft die Ausstellung in der Galerie Deschler noch einmal ein Schlaglicht auf die so lebendige Kunstszene der 1980er Jahre in Berlin.
Wichtiger Teil der Rebellion gegen westdeutsche bürgerliche Spießigkeit war das Ausprobieren unterschiedlicher Rollen, ob als erotisches Rollenspiel oder der Annahme exotischer und oft eher der Fantasie als der Realität entsprechender Identitäten – der Indianer, der Torero oder Castellis erotische Selbstinszenierungen –, oder als künstlerische Verortung, so wie Fettings Selbstportraits als Van Gogh. Bachs Nachteule ist Symbol für das florierende Nachtleben Berlins, ob im SO36, im Dschungel, oder in einem der vielen illegalen Bars und Clubs in Kreuzberg oder Schöneberg. Die Spontanität und Energie der ausgestellten Arbeiten sind lebhaftes Zeugnis für eine der abenteuerlichsten Dekaden in der ohnehin bewegten Geschichte Berlins.

Termin

Mittwoch, 13.07.2022

Beginn

12:00 Uhr
Auguststr. 61
10117 Berlin
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