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LITERARISCHER STREIFZUG NR. 112: EMILIA ROIG UND SVENJA FLASSPÖHLER

„Lieben“ & „Streiten“ – die Autorinnen im Gespräch mit Moderatorin Katja Kullmann

An diesem Abend geht es um die beiden neuen Bücher der Hanser Berlin Reihe LEBEN: „Lieben“ von Emilia Roig und „Streiten“ von Svenja Flaßpöhler. Im Gespräch mit Moderatorin Katja Kullmann stellen die beiden Autorinnen ihre Bücher vor.

Das Leben wird immer komplizierter, man hört es an jeder Ecke, also versuchen wir immer verzweifelter, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nur, was ist eigentlich das Wesentliche?

Genau auf diese Frage hat das Team von Hanser Berlin endlich die Antwort, mit einer neuen Essayreihe: 10 Bücher über die 10 wichtigsten Themen des Lebens, geschrieben von einigen der interessantesten deutschsprachigen Autor:innen.

LIEBEN: Emilia Roig steht für radikale Veränderung. Ob sie das Ende rassistischer Unterdrückung oder das Ende der patriarchalen Ehe einfordert, es treibt sie die Sehnsucht nach Befreiung und Gerechtigkeit. Auch »Lieben« ist ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit, denn die Liebe sollte für alle sein. In einer patriarchalen Gesellschaft aber beansprucht die romantische Liebe alle Aspekte dieser Form der Bindung für sich: Begehren, Eifersucht, Intimität, Abhängigkeit, Zärtlichkeit. In ihrem ersten Essay gewährt uns Emilia Roig tiefe Einblicke in die eigene Biografie und revolutioniert dabei unser Verständnis von der Liebe: als eine transformative Energie, die uns nicht nur mit unserer Familie und unseren Freunden, sondern mit allen Menschen, der Natur und dem Kosmos verbindet. Ihr neues Buch ist eine Einladung zu mehr Solidarität, Empathie und Mut.

Emilia Zenzile Roig ist promovierte Politikwissenschaftlerin, Gründerin des Center for Intersectional Justice (CIJ) und Autorin der Bestseller „Why We Matter“ (2021) und „Das Ende der Ehe“ (2023). Roig lehrt in Deutschland, Frankreich und den USA Intersektionalität, Critical Race Theory, Gender Studies und Postkoloniale Studien.

STREITEN: „Warum also streite ich? Davon und von der Frage, was Streiten heißt, handelt dieses Buch.“ Svenja Flaßpöhler gilt als streitlustig, als jemand, der gerne angreifbare Positionen vertritt. Doch in ihr wohnt eine ganz andere Erfahrung: die eines Trennungskinds, das mit der Angst vor Streit und Eskalation aufgewachsen ist. In ihrem persönlich-philosophischen Essay zeigt sie, dass über das Streiten nachzudenken vor allem heißt, sich von Illusionen zu befreien. Ein Streit ist kein herrschaftsfreier Diskurs, sondern es geht um Macht: Der Abgrund der Vernichtung ist immer als Möglichkeit präsent. Gleichzeitig ist es gerade der Streit in seiner Unversöhnlichkeit, der uns vorantreibt und Veränderung bewirkt. Ein flammendes Plädoyer für Lebendigkeit, Mut und den Eros des Ringens.

Svenja Flaßpöhler ist promovierte Philosophin und Chefredakteurin des Philosophie Magazin. Ihre #Metoo-kritische Streitschrift „Die potente Frau. Für eine neue Weiblichkeit“ wurde ein viel diskutierter Bestseller. Zuletzt erschien von ihr „Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbare

„Streiten“ und „Lieben“ erscheinen am 23.09.2024 im Hanser Berlin Verlag

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit Hanser Berlin, der Thalia Buchhandlung und dem Renaissance-Theater

Nächster Termin

Mittwoch, 23.10.2024

Beginn

19:30 Uhr
Knesebeckstraße 100
10623 Berlin

Abendkasse

25,00 EUR

Eintritt ermäßigt

10,00 EUR

Vorverkauf

27,00 EUR
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