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Von Wolken und Kratzern

Der Titel „Von Wolken und Kratzern“ lässt zunächst an Architektur denken, an Skyscraper, Gebäude, so hoch, dass sie den Himmel berühren, Symbol für menschlichen Fortschrittsglauben und Ambition, siehe den Turm von Babel. Mit „Wolken“ und „Kratzern“ tauchen darüber hinaus zwei bildhafte Begriffe auf, an denen sich die Arbeiten der Ausstellung mal enger, mal weiter orientieren, von denen aus sich auch aktuelle Bezüge herstellen lassen:
Einmal Wolken als nebulös-weiches Gebilde, flüchtig, ungreifbar, in Hitzezeiten herbeigesehnt als schützend, Schatten- und Regen spendend. Ihnen kann aber auch Bedrohliches innewohnen, als Zusammenballung, die Unwetter verheißt, sich entladen kann – oder sich schon entladen hat, nach Explosionen, Bränden.
Demgegenüber ist der Kratzer handgreifliches Ergebnis einer Bewegung auf einer Oberfläche, die Spuren hinterlässt; etwas Hartes trifft auf Weiches. Kratzer lassen an Graphik denken (griechisch graphein: ritzen, kratzen, schreiben), an Zeichnung, Drucktechniken wie die Radierung, bei der mit Nadeln gearbeitet wird, aber auch an physische und emotionale Gewalt, Versehrtheit, Wunden.

Von Wolken und Kratzern
Vernissage: Freitag, 02.09.22, 18:00 – 21:00

Öffnungszeiten zur Art Week:
Freitag, 16.09. – Sonntag, 18.09.22, 12:00 – 18:00
Ausstellung vom 03.09. – 24.09.22

Termin

Donnerstag, 15.09.2022

Beginn

15:00 Uhr
Pohlstr. 71
10785 Berlin
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