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So wird die Studentenbude zur Wohlfühloase

5 Tipps fürs Einrichten der Wohlfühloase

29.05.2018

Wer in Berlin wohnt, weiß: die Wohnungssuche ist ein echtes Glücksspiel. Und da sind WG-Zimmer oder Apartments keine Ausnahme. Da auf dem Berliner Wohnungsmarkt Dauerknappheit herrscht, nimmt man, was man kriegt. Deshalb ist die erste eigene Bude nur in den seltensten Fällen perfekt. Wenig Platz, ein seltsamer Grundriss oder krumme Wände können die Raumeinrichtung schnell zu einer Art realem Tetris-Spiel machen. Dazu kommt erschwerend das kleine Budget hinzu, mit dem viele Studenten ihren Alltag meistern müssen. Aber nicht verzagen! Mit diesen Einrichtungstricks wird jedes Studentenzimmer zu eurer individuellen Wohlfühloase. Auch für den kleinen Geldbeutel. 

 So wird die Studentenbude zur Wohlfühloase

Tipp 1: Auf das Nötigste beschränken

Schminktisch, ein extra Schuhschrank oder eine Vitrine für Deko-Artikel? Bevor es an die Einrichtung geht, sollte man sich bei jedem Möbelstück zuerst die Frage stellen: „Brauche ich das wirklich?“. Denn in den meisten WGs oder Einzimmerapartments ist ausreichend Platz Mangelware. Anstelle von zu viel Schnickschnack steht daher die Grundeinrichtung jeden Zimmers im Fokus. Je nach Wohnsituation dürfen im Schlaf- und Wohnzimmer Bett, Regal, Schreibtisch, Kleiderschrank und eventuell ein Schlafsofa für Übernachtungsgäste nicht fehlen. Die Küche kommt ohne Esstisch, Stühle, Herd und Kühlschrank nicht aus. Im Bad ist im Idealfall Platz für die Waschmaschine. Ein kleines Regal sorgt dort für Ordnung. In einer Studentenwohnung lautet die Devise deshalb: weniger ist mehr. Das spart zusätzlich Geld.

Tipp 2: Farben schaffen Raum

Die erste eigene Wohnung soll ein Stück weit Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sein. Bloße, weiße Wände wirken da unter Umständen steril, trist und uneinladend. Für Wohlfühlatmosphäre sorgt ein Griff zum Farbtopf. Doch dabei ist Vorsicht angesagt: Zimmer, die komplett in dunklen und kräftigen Farben wie Dunkelblau oder Weinrot gestrichen sind, wirken dadurch klein und erdrückend. Für einen komplett neuen Zimmeranstrich sind helle Farben wie Gelb, Beige oder Cremetöne die bessere Alternative. Ansonsten kommen auffällige und knallige Wandfarben dezent zum Einsatz. Eine einzelne, gestrichene Wand wird so zum Hingucker jeden Raumes. Farbige Längsstreifen können das Zimmer optisch sogar strecken. Wer zum ersten Mal den Pinsel schwingt, sollte sich davor am besten diese Tipps zum Wände streichen durchlesen.

Tipp 3: Die Höhe eines Raums nutzen

Ist die Grundfläche eines Zimmers recht klein und begrenzt, lohnt es sich, bei der Einrichtung auf die Raumhöhe zu setzen. Hohe Wandregale sind in jedem Zimmer eine hilfreiche Möglichkeit, um Alltagsgegenstände platzsparend aufzubewahren. Lästige Stolperfallen werden so zusätzlich vermieden. Auch eine Wandgarderobe sorgt für Ordnung und spart Platz. Um die Wände nicht zu sehr zu belasten, muss man solche Konstruktionen vor der Montage in jedem Fall mit dem Vermieter abklären. Wer keine Höhenangst hat, verwandelt sein Schlafzimmer mit einem Hochbett in ein echtes Raumwunder. Darunter haben Schreibtisch oder ein Sofa Platz.

Tipp 4: Wohnaccessoires schaffen ein Zuhause

Flauschige Badematten, kuschelige Handtücher oder trendige Bettwäsche – erst schicke Accessoires sorgen in der Studentenbude für eine heimelige Atmosphäre und verleihen Schlafzimmer und Co. persönlichen Charme. Wandteppiche oder Vorhänge kaschieren krumme Wände oder erste Abnutzungsspuren und lockern ein Zimmer optisch auf. Bei der Zimmereinrichtung kommt Deko aber dezent als Blickfang zum Einsatz. Sonst wirken insbesondere kleine Räume schnell überfrachtet und vollgestopft. Eine große Auswahl an Wohntextilien für jeden Einrichtungsstil gibt es zum Beispiel hier.

Tipp 5: Möbel günstig kaufen

Zuletzt sei gesagt: eine schöne Wohnungseinrichtung muss nicht teuer sein. Mittlerweile gibt es im Internet oder in sozialen Netzwerken zahlreiche Gruppen und Plattformen, um guterhaltene Möbel gebraucht zu kaufen oder sie sogar wieder zu verschenken. Auf der Seite des Tausch- und Verschenkmarkts Berlin wird von Einrichtung bis Kleidung fast alles günstig oder teilweise umsonst angeboten. Daneben sind Flohmärkte, Haushaltsauflösungen oder Second-Hand-Läden hilfreiche Anlaufstellen, um an Möbelstücke zu kleinen Preisen zu kommen. Und manchmal findet man dort mit ein bisschen Glück echte Einrichtungsschätze.

 

 



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