Arbeitsausfall durch Unfall, Burnout, Depression – für den Notfall vorsorgen

Arbeitsausfall durch Unfall, Burnout, Depression – für den Notfall vorsorgen

Für den Notfall vorsorgen

07.03.2017

Arbeitsausfall durch Unfall, Burnout, Depression – für den Notfall vorsorgen
Unfall bei Steinrade - Rendsburger Hubschrauber im Einsatz
"Mich trifft es schon nicht." – Das denken wohl viele, wenn es um tragische Unfälle, Erkrankungen oder Todesfälle geht. Gerade, wer mit seinem Beruf eine Familie ernährt, sollte jedoch für den Notfall vorsorgen, um sich und seine nächsten Angehörigen gut versorgt zu wissen. Denn die staatliche Absicherung greift nur in bestimmten Fällen.

 

Bei allem Grund zur Sorglosigkeit kann niemand sicher sein, seinen Job bis zur Rente ausüben zu können. Schon wer am Straßenverkehr teilnimmt, nimmt ein gewisses Risiko auf sich: Allein im letzten Jahr verzeichnete die Berliner Polizei rund 129.000 Verkehrsunfälle. Dabei wurden insgesamt 6.835 Fußgänger verletzt, 56 Menschen starben sogar. Bundesweit war 2016 sogar das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung. Außer vorsichtig zu sein, kann man gegen derartige Schicksalsschläge nicht viel ausrichten. Vor den Folgen kann man sich jedoch schützen.

 

Unfallversicherung

 

Wer bei einem Unfall schwere Verletzungen davonträgt, ist im schlimmsten Fall länger als sechs Wochen arbeitsunfähig. Dann greift auch die sogenannte Entgeltfortzahlung von Arbeitgeberseite nicht mehr. Die Krankenkasse springt zwar bis zu 78 Wochen mit dem Krankengeld ein; dieses beträgt jedoch lediglich 70 Prozent des Bruttoverdienstes und nicht mehr als 90 Prozent des Nettoverdienstes. Ehepartner und Kinder, die in der gesetzlichen Familienversicherung mitversichert sind, haben zudem keinen Anspruch auf Krankengeld. Je nach Grundgehalt kann das bereits die Existenz bedrohen. Dazu kommt der finanzielle Schaden, etwa dann, wenn das Familienauto bei dem Unfall einen Totalschaden hatte oder der Patient bei der Behandlung seiner Verletzungen kostenpflichtige Leistungen in Anspruch nehmen muss, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland deckt in diesem Fall die Kosten ab – jedoch nur bei Unfällen, die auf dem Weg zur Arbeit, Universität, Schule oder zum Kindergarten passieren. Geschieht der Unfall im Urlaub, in der Freizeit oder zu Hause, steht man ohne Schutz da und muss die Kosten alleine tragen. Um im Ernstfall alle Familienmitglieder abgesichert zu wissen, zahlt es sich daher aus, eine private Unfallversicherung abzuschließen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

 

Nicht nur Unfälle, sondern auch Krankheiten wie Depressionen, ein Burnout oder chronische Erkrankungen können dafür sorgen, dass der Arbeitnehmer seinen Beruf sogar ganz aufgeben muss. Davon sind mehr Menschen betroffen als manch einer denkt: Laut Statistik wird jeder Vierte bis Fünfte im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Psychische Probleme sowie Krankheiten mit bleibenden Schäden, die schon im Kindesalter auftreten können, zählen zu den häufigsten Ursachen dafür. Wer Kinder hat und der Hauptverdiener in der Familie ist, hat neben seiner Krankheit dann mit schwerwiegenden finanziellen Einbußen zu kämpfen, die alle Familienmitglieder betreffen. Denn eine Erwerbsminderungsrente gibt es in vollem Umfang nur für Arbeitnehmer, die vor 1961 geboren wurden oder in keinem Beruf mehr als sechs Stunden täglich arbeiten können. Da das staatliche Netz die Erkrankten somit nicht immer auffängt, ist es sinnvoll, sich möglichst früh finanziell für den Ernstfall abzusichern. Denn je jünger die Antragsteller bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind, desto günstiger sind die Konditionen.



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