Deutsche Bank schließt Filialen in Berlin und baut andere aus

Deutsche Bank schließt Filialen in Berlin und baut andere aus

Hälfte aller 80 Niederlassungen der Deutschen Bank schließen in Berlin

10.04.2017

Deutsche Bank schließt Filialen in Berlin und baut andere aus
20 Filialen sind bereits für die Schließung ausgewählt, doch es werden wahrscheinlich noch einige mehr.
Während die Deutsche Bank einige Filialen umbauen will – wie dies beispielsweise mit der Niederlassung in der Friedrichstraße bereits geschehen ist – sollen die Hälfte aller Filialen in Berlin geschlossen werden. 

 

Modernste Filiale Europas in der Friedrichstraße

 

In der Friedrichstr. 181 ist derweil die Modernisierung abgeschlossen, man spricht dort nun von der „modernsten Filiale“ Europas. Fünf Millionen Euro hat die Renovierung dieser Niederlassung gekostet, die als Aushängeschild für die Filialen der Zukunft gelten soll. Digitalisierung und Menschlichkeit sollen dort verbunden werden, um den Kunden den besten Service anzubieten. Nicht mehr Touchscreens erwarten im Eingangsbereich die Kunden und Kundinnen, sondern menschliche Mitarbeiter sollen unschlüssigen Besuchern der Filiale bei ihren Fragen zur Geldanlage und Finanzen unterstützen. Die Mitarbeiter verfügen über Tablet, um auf diesen die Kunden anschaulich beraten zu können. 

Die Filiale verfügt auch über ein Café und einen Shop. Während sich Eltern zur Geldanlage beraten lassen, können ihre Kinder in der hauseigenen Kinderbetreuung beaufsichtigt werden, Überall in der Filiale kann bargeldlos bezahlt werden und als besonderes Unterhaltungsangebot ist eine VR-Brille mit einem Flugsimulator installiert.  

 

Die Hälfte aller Berliner Filialen sollen bis Ende 2017 geschlossen werden

 

Doch so modern die Filiale in der Friedrichstr. 181 nun ist, für viele Kunden der Deutschen Bank wird sich nichts verbessern, da etwa die Hälfte aller 80 Niederlassungen der Deutschen Bank in Berlin geschlossen werden sollen – bis Ende 2017 soll dies bereits geschehen. Zu der Deutschen Bank gehören auch die Filialen der „Berliner Bank“, die ebenfalls von geplanten Schließungen nicht ausgenommen sind.

In Berlin sind etwa 4.000 Mitarbeiter bei der Deutschen Bank angestellt – während bundesweit etwa 2.500 Vollzeitstellen wegfallen werden, werden auch neue Jobs geschaffen, in denen zumindest einige Arbeitnehmer der Deutschen Bank übernommen werden können. 

 

In Berlin fallen besonders viele Filialen weg

 

20 Filialen sind bereits für die Schließung ausgewählt, doch es werden wahrscheinlich noch einige mehr. Immerhin können die Kunden der Deutschen Bank auch über Apps und Online-Zugang einen Großteil ihrer Bankgeschäfte erledigen. Und die Deutsche Bank muss Kosten einsparen, weswegen das Geschäft mit den Filialen eingeschränkt werden muss. Berlin ist von dieser Einsparung besonders betroffen, da es hier immer noch verhältnismäßig viele Filialen gibt, so dass hoffentlich die Wege für die einzelnen Kunden sich nicht allzu stark vergrößern. 

 

Wer ein Girokonto bei der Deutschen Bank hat und nun von einer Filialenschließung betroffen ist, kann über einen Anbieterwechsel nachdenken. Aufgrund einer neuen gesetzlichen Vorschrift sind die Banken nun dazu verpflichtet, einen Wechselservice anzubieten, der die Übertragung eines Girokontos zu einem anderen Anbieter erleichtert. Auf bestesgirokonto.net können sich Interessierte über günstige Girokonten informieren, die keinen monatlichen Mindesteingang von Geld voraussetzen. 



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