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Die besten Nebenjobs fürs Studium

Was macht den perfekten Nebenjob aus?

26.11.2018
Autor: urbanite 

Hiwi, Türsteher, Promoter, Kellner: Viele Berliner Studenten sind auf einen Nebenjob angewiesen. Zum Beispiel, weil ihre Eltern sie nicht unterstützen können oder möchten. Schließlich sind die Mietpreise inzwischen selbst in der Hauptstadt hoch und das Semesterticket ist teuer. Aufgrund straffer Zeitpläne ist es oft nicht leicht, Studium und Nebenjob unter einen Hut zu bringen. Man sollte gesetzliche Vorgaben beachten und bestenfalls lernt man noch etwas für die Zukunft. Deshalb sollte man sich Gedanken machen, welche Tätigkeit die richtige ist.

 Die besten Nebenjobs fürs Studium

Was macht den perfekten Nebenjob aus?

Gerade in einer großen Stadt mit vielen Unis wie Berlin gibt es eine Vielzahl an Jobs für Studenten. Aber welcher ist der beste? Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Während manche Studenten besonders Wert auf guten Verdienst legen, suchen andere eine Arbeitsstelle, die sie auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. In jedem Fall sind aber folgende Aspekte wichtig:

 

1.     Der Job sollte sich mit dem Studium vereinen lassen. Er sollte flexibel sein, sodass man in der Prüfungszeit etwas weniger, in den Semesterferien dafür mehr tun kann. Praktisch sind außerdem Stellen, bei denen man nur einige Stunden am Stück arbeitet. Dann kann man nach der letzten Vorlesung am Tag noch ein paar Kröten verdienen.
2.     Er sollte angemessen entlohnt werden. Schließlich kommt durch Miete, Studienbeiträge, Verpflegung und Freizeitaktivitäten am Monatsende oft ein ordentliches Sümmchen zusammen. Studenten haben übrigens Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn, solange sie beispielsweise einen regulären Minijob ausüben.
3.     Idealerweise lernt man während seines Nebenjobs fürs Leben. Das muss nicht immer etwas mit dem Studiengang zu tun haben. Vielleicht vermittelt die Tätigkeit auch einfach eine neue Perspektive.

 

Welche Vorgaben sollte man beachten?

1.     Man erhält einen Studentenstatus, solange man wöchentlich nicht mehr als 20 Stunden arbeitet. Diese Regelung gilt nicht in den Semesterferien.
2.     Wenn der Jahresverdienst 9.000 Euro nicht übersteigt, kann man sich die Lohnsteuer mit einer Einkommenssteuererklärung erstatten lassen.
3.     Viele Studenten sind über ihre Familie krankenversichert. Verdienen sie bei einem Minijob mehr als 450 Euro monatlich, müssen Sie sich für den jeweiligen Zeitraum eigenständig versichern.
4.     Wer BAföG erhält, darf jährlich 5.400 Euro dazuverdienen. Alles, was darüber hinausgeht, führt zu einer Kürzung des monatlichen Satzes.

Studiengangsnahe Tätigkeit – immer eine gute Idee

Viele Studenten entscheiden sich für einen Nebenjob, der sie auf den späteren Beruf vorbereitet oder zumindest thematisch zum Studiengang passt. So sammelt man bereits während der Ausbildung wertvolle Erfahrungen, die bei späteren Bewerbungen durchaus von Nutzen sein können. Wer in Berlin lebt und wohnt, trifft bestimmt den einen oder anderen Promi. Berufliche Kontakte zu knüpfen ist dagegen nicht immer ganz so leicht. Dieses sogenannte Networking funktioniert im echten Leben ebenso wie auf entsprechenden Online-Plattformen. Zu den bekanntesten zählen Xing und LinkedIn.

Welchen Nebenjob man wählt, hängt dann natürlich ganz vom Studiengang ab. Angehende Lehrämtler profitieren vielleicht von einer Tätigkeit als Nachhilfelehrer. Sonderpädagogen arbeiten als Schulbegleitung. Sprachwissenschaftler können dagegen beispielsweise texten oder übersetzen. Beliebt sind außerdem stellen als Werkstudenten. Dort kann man Studieninhalte in der Praxis anwenden. Gleichzeitig lernt man den betrieblichen Alltag von Berliner Unternehmen kennen: etwa warum eine Warenwirtschaftssoftware so sinnvoll ist oder wie man mit schwierigen Kunden umgeht.

Sein eigener Chef sein – geht das schon im Studium?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Tätigkeit etwas mit dem eigenen Studiengang zu tun hat. Nachfolgend einige Ideen:

 

·       Germanistik-Studenten als freie Journalisten

·       Irgendwas-mit-Medien-Studierende als Influencer oder Webseiten-Tester

·       Informatiker als Webseitenoptimierer

 

Bevor man sich selbstständig macht, sollte man sich über die notwendigen Schritte informieren. Arbeitet man als Freiberufler oder meldet man ein Gewerbe an? Ist man Kleinunternehmer oder muss man Umsatzsteuer erheben? In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll, sich Unterstützung in elektronischer Form zu holen. Das können online frei verfügbare Rechnungsvorlagen, Zeitmanagement- und Notizen-Tools oder Ähnliches sein.

Weitere Nebenjobs, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen

Wer ein bisschen sucht, findet sicher einen Nebenjob in Berlin. Denn in der Hauptstadt gibt es verschiedenste Tätigkeiten, deren Arbeitszeiten flexibel sind und die unterschiedliche Vorteile mit sich bringen:

 

·       Kellner: Der Klassiker unter den Studententätigkeiten. Nicht ohne Grund. Denn das kann man abends und an den Wochenenden tun. Es muss ja nicht gleich das Borchardt in Berlin-Mitte sein, trotzdem ist das Trinkgeld natürlich ein nettes Zubrot.

·       Mystery Shopper: Eine interessante und abwechslungsreiche Nebentätigkeit, bei der man im Auftrag eines Marktforschungsinstituts den Service testet; etwa von Möbelhäusern oder Klamottenläden.

·       Stadtführer: Wer üben will, frei zu sprechen und obendrein noch Interesse an den historischen Begebenheiten Berlins hat, ist mit diesem Nebenjob gut beraten.

·       Kurierfahrer: Als Student sitzt man viel. In der Vorlesung, beim Lernen, in der Prüfung und vielleicht auch beim Geldverdienen. Außer man wählt eine sportliche Tätigkeit. Ist man als Kurierfahrer auf dem Rad unterwegs, bessert man den Kontostand auf und macht die regelmäßige Sporteinheit gleich mit. Zwischen Funkturm und Kurfürstendamm zum Beispiel ist man im Feierabendverkehr mit dem Fahrrad sowieso schneller.

·       Komparse oder Aufbauhelfer: Talente und Interessen sollte man bei der Suche nach einem Nebenjob nicht außer Acht lassen. Schauspielert man gerne, kann man sich als Komparse bei GZSZ versuchen. Und wer ohne Musik nicht leben kann, hilft möglicherweise gerne in der Max-Schmeling-Halle, der O2 World oder anderen Konzerthallen beim Aufbau.

 

Und wer etwas komplett Ausgefallenes sucht, kann es vielleicht damit versuchen:

·       Sargträger

·       Restauranttester

·       Aktmodell

·       Lichtdouble

 

 

 



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