Gut angezogen zum Semesterstart

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Die Dos und Don'ts

03.11.2017

In den ersten Tagen an der Uni stellt man sich einigen Herausforderungen. Neben den Fragen, wo der richtige Vorlesungssaal ist und wie man am besten Anschluss findet, ist das Outfit ein zentrales Thema. Man will weder over- oder under-dressed sein noch negativ auffallen. Gut, dass der Berliner Street Style und die verschiedenen Studiengänge modisch sehr variabel sind.

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Berlins Street Style

 

Die quirlige Stadt Berlin lebt von Vielfalt – auch in Sachen Mode. Genau wie Paris und New York ist Berlin eine Fashion-Metropole. Wie jede Hauptstadt hat sie einen ganz eigenen Street Style entwickelt. Der ist zwar nicht so exklusiv wie in Paris oder so durchgestylt wie in New York, aber vor allem eins: authentisch. Der Berliner Stil bietet sich daher perfekt an, um die eigene Identität und die jeweilige Tagesverfassung modisch nach außen zu tragen.

 

Style-Klischees nach Studiengängen – kein Grund zur Sorge

 

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Schon bald wird man als frisch gebackener Student merken, dass die Bekleidungs-Klischees, die es zu so ziemlich jedem Studiengang gibt, gar nicht so weit hergeholt sind.

 

Ein klassisches Beispiel ist Jura: Männliche Studenten erkennt man an den gegelten Haaren, dem Strickpullover, der lässig über den Schultern liegt, sowie den Segelschuhen. Die Frauen kombinieren oft einen strengen Dutt und Louis-Vuitton-Handtaschen am Ellenbogen. Die Ethnologen tragen dagegen aussagekräftige Jutebeutel, die Physik- und Informatikabteilung fällt durch Bandshirts oder 4-You-Rucksäcke auf. Die Fakultät, die sich mit „irgendwas mit Medien“ beschäftigt, hat ihre Klischee-Ecke noch nicht so ganz gefunden. Von elegant aber mainstream über H&M Basics bis Jogginghose ist hier alles vertreten.

 

Wichtig für alle Studienanfänger: Nicht verunsichern lassen! Wahre Freundschaften finden sich unabhängig von Äußerlichkeiten überall.

 

Stylingtipps für StudentInnen

 

Sich auf eine bestimmte Art zu kleiden und zu stylen, bedeutet, nonverbal zu kommunizieren. Durch Mode kehrt man ein Stück des Inneren nach außen und zeigt, wer man ist. Wer sich wie ein echter Berliner Student fühlen und anziehen möchte, sollte folgendes beachten:

 

-       Trend ist, was bequem ist.

-       Jogginghose und Designer-Schuhe? Kein Problem! In der Fashion-Metropole gilt: Gegensätze ziehen sich an.

-       Und zu guter Letzt: Mut tut gut. In einer so aufgeweckten Stadt wie Berlin mit ihrer Vielzahl an Studenten und Studiengängen, muss sich niemand modisch verstecken. Große Muster und Prints sind zum Beispiel angesagt.

 

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Des Weiteren können schlichte Kleidungsstücke ganz einfach mit peppigen Accessoires wie Gürteln, Schals oder Ketten aufgewertet werden. Ein guter Tipp ist, sich so anzuziehen, als würde man sich mit Freunden treffen. Damit zeigt man, wer man ist, und die Kommilitonen erhalten den richtigen Eindruck.

Bei Präsentationen oder Referaten darf die Garderobe ruhig etwas schicker ausfallen. Das erweckt einen kompetenten Eindruck. Zu diesem Zweck sollten Studentinnen und Studenten zumindest ein Jacket im Schrank haben. Wer schick und gleichzeitig lässig auftreten möchte, kann statt Hemd oder Bluse ein T-Shirt darunter ziehen.

 

Männliche Studenten werten ihr Outfit mit eleganten Schnürschuhen auf. Ein Hemd, das lässig mit einem Schal kombiniert wurde, ist nie verkehrt. Aber auch Bomberjacke, Ripped Jeans und All-White Sneakers dürfen in diesem Herbst nicht fehlen. Der Style ist aufgrund seiner Lässigkeit perfekt für die ersten Uni-Tage. Wer nach aktuellen Modetrends sucht, wird im Internet schnell fündig. Dort gibt es Fashion-Blogs und Händler wie Babista, die junge zeitgemäße Kleidung anbieten.

 

Im Kleiderschrank der Studentinnen sollten sich neben Turnschuhen und Stiefeln außerdem Pumps für schickere Anlässe befinden. Ein dezentes Make-up und eine schicke Frisur werten zudem jedes Outfit auf. Für die ersten Tage an der Uni eignet sich beispielsweise ein helles Strickkleid mit Rollkragen und schwarz glänzenden Boots. Abhängig von der Temperatur kann dazu eine normale oder eine Thermo-Strumpfhose kombiniert werden. Online gibt es für Frauen noch viele weitere Outfits, die super zum Berliner Style passen.

 

Was modische Bekleidung angeht, gibt es einige Richtlinien, die nicht nur zu Studienbeginn, sondern semesterübergreifend beachtet werden sollten:

 

Dos

  • Klamotten, in denen man sich wohl fühlt 
  • Keine Angst davor haben, aufzufallen
  • Gegensätzliche Stile kombinieren

 

Don‘ts

  • Bauchfreie Oberteile oder Minirock bei den Damen
  • Löcher in der Kleidung
  • Die eigenen modischen Vorlieben vergessen

 

Oft wird die Garderobe vom Inhalt des Geldbeutels bestimmt. Wer das nicht akzeptieren möchte, ist in Second Hand-Läden, auf Flohmärkten und beim Sale gut aufgehoben. Mit etwas Glück sind dort viele schöne und gut erhaltene Schätze zu finden.

 

Fazit

 

Das richtige Outfit für die ersten Tage an der Uni zu finden, ist nicht leicht. Besonders im modisch sehr vielfältigen Berlin können Studentinnen und Studenten allerdings wenig Fehler machen, solange sie sich authentisch kleiden. schickaa.com stellt zum Beispiel den Street Style von Berlinerinnen sowie Berlinern vor und zeigt: Es gibt kein richtig oder falsch in Sachen Mode, sondern nur ein ganz persönliches Fashion-Statement. 



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