Hingehört - Plattenkritik: Beatsteaks und Fettes Brot 

Hingehört - Plattenkritik: Beatsteaks und Fettes Brot 

Beatsteaks – „23 Singles“ & Fettes Brot – „Teenager vom Mars“

09.10.2015
Autor: urbanite 

Hingehört I

 

Beatsteaks – „23 Singles“

 

Hingehört - Plattenkritik: Beatsteaks und Fettes Brot 
Beatsteaks – „23 Singles“
20 Jahre Beatsteaks – die beste Zeit, um eine Best-Of-Platte ins Rennen zu werfen: „23 Singles“. Die wohl beste Liveband Deutschlands erfindet sich mit „23 Singles“ nicht neu. Gitarrist Peter Baumann sagt dazu: „Die Auswahl hat sich selber getroffen, da es unser Ziel war, alle Singles in chronologischer Reihenfolge auf ein Album zu packen. Ganz nebenbei konnten wir nochmals Hand ans Mastering legen und die älteren Sachen noch besser klingen lassen. Mit den beiden neuen Liedern sind es dann einfach 23 geworden.“
Normalerweise kommen einem bei der Band zuerst die Livesongs ins Ohr, man muss sich ein wenig umgewöhnen, vor allem bei den älteren Songs wie „Summer“ oder „Frieda und die Bomben“. Aber die Jungs haben verdammt gut gezaubert und eine richtig gute Timeline der eigenen Ära zusammengestellt. Abschied in Sicht? Mitnichten! Peter: „Wir haben keine Bandpause geplant und von daher machen wir uns an die Arbeit zu einem neuen Album, wenn dieser Konzertsommer für uns vorbei ist. Wir brauchen zwar immer etwas länger, bis wir etwas Neues veröffentlichen, aber wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben. Ich hoffe, wir sind zügig unterwegs und können bald wieder spielen.“                

Infos: „23 Singles“ - Release: 18. September 2015

 

Hingehört II

 

Fettes Brot – „Teenager vom Mars“

 

Hingehört - Plattenkritik: Beatsteaks und Fettes Brot 
Fettes Brot – „Teenager vom Mars“
Sie sind wieder gelandet. Die Marsianer ... äh ... die Fetten Brote! Pünktlich zum grauen Herbst steht das neue Album „Teenager vom Mars“ der Hamburger Jungs in den Plattenregalen. Und es ist mal wieder so ganz anders als das Album zuvor und das zuvor … Dokter Renz meint dazu: „Wir können einfach nur die Musik machen, die uns gerade am meisten Spaß macht und wo uns unser künstlerischer Instinkt hinführt. Und genau das tun wir und vertrauen darauf, dass die Leute, die Bock drauf haben, sich auch darauf einlassen. Der Kern von Fettes Brot bleibt ja immer erhalten. Wir haben Spaß an Wortspielen, sind humorvolle Typen und haben Spaß daran, geile Songs zu schreiben, die bestenfalls eine ganze Generation prägen.“
Nagel perfekt auf den Kopf getroffen. Die Schaffensperioden der Brote kann man nicht in Schubladen stecken, auch „Teenager vom Mars“ ist einfach typisch Fettes Brot. Aktuelle Sozialkritik sensationell verpackt. Melodien, die in die Beine gehen und Texte, die im Kopf bleiben. Einen herausstechenden Song gibt es nicht, sie sind für sich alle etwas Besonderes! Großartiges Album, Daumen hoch!        

Infos: „Teenager vom Mars“ - Release: 4. September 2015,

FETTES BROT LIVE:
7. November 2015: Dresden, Alter Schlachthof
20. November 2015: Leipzig, Haus Auensee
24. November 2015: Berlin, Tempodrom

 

Autor: Jana Koopmann



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