Hingehört – Plattenkritik: Moop Mama und Volbeat

Hingehört – Plattenkritik: Moop Mama und Volbeat

Moop Mama: „M.O.O.P.topia“ & Volbeat: „Seal the Deal & Let’s Boogie“

03.06.2016
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Hingehört I

 

Urban Brass eben: Moop Mama – „M.O.O.P.topia


Hingehört – Plattenkritik: Moop Mama und Volbeat
Feinfühlige Geschichten mit dem wunderbaren Sound aus Hip Hop, Rap und Blasmusik
Chillen zu Blasmusik? Erst mal nicht die erste Wahl für einen lauen Sommerabend. Doch es gibt eine Band, die es schafft, dass uns das Tanzbein juckt, wir in den Sonnenuntergang träumen und den Sommer musikalisch genießen können. Moop Mama haben ihr neues Album am Start und mit „M.O.O.P.topia“ ganze Arbeit geleistet.
Mehr ist auf der Bühne besser, hat auch schon bei Seeed funktioniert. Moop Mama stehen zu zehnt auf eben jener und das bereits seit sieben Jahren. Funk, Soul, Jazz und die amerikanischen Marching Bands – das sind die Wurzeln der Band, die auch auf ihrem dritten Album in allen Songs zu finden sind. Thematisch zieht sich der rote Faden mit dem Alltäglichen durch: emotionaler Beziehungskram und das amüsante Leben an sich. Was im ersten Moment eher träge klingt, ist es beim Hören ganz und gar nicht. Jan Delay („Alle Kinder“), Blumentopf („Typische Verhältnisse“), Megaloh („Herr der Lage“) und Flo Mega („Insel“) wollten auch an dem Sommerwerk teilhaben. Das Zusammenspiel klappt. Prima. Der Song „Meermenschen“ widmet sich dem wohl aktuellsten Thema unserer momentanen Zeit: der Flüchtlingskrise.

Fazit: Moop Mama um Sänger Keno Langbein erzählen auf „M.O.O.P.topia“ feinfühlige Geschichten mit dem wunderbaren Sound aus Hip Hop, Rap und Blasmusik – Urban Brass eben. Der Sommer kann kommen und Moop Mama sind angekommen!  

 

Release: „M.O.O.P.topia“ ist ab 27. Mai 2016 erhältlich

 

Hier kommt ihr zum Interview mit Moop Mama. Mit dem egemaligen Leipziger sprechen wir über das richtige Maß an Dreck und Guerilla-Konzerte.

   

Hingehört II

 

Kein Haupthaar bleibt liegen: Volbeat – „Seal the Deal & Let’s Boogie“


Hingehört – Plattenkritik: Moop Mama und Volbeat
In gewohnter Manier knallt es auch diesmal. Ohne Abstriche.
Volbeat sind volle Kanne zurück. Mit „Seal the Deal & Let’s Boogie“ kommt das sechste Album der Dänen um Sänger Michael Poulsen in die Regale. Und in gewohnter Manier knallt es auch diesmal. Ohne Abstriche.
Mit dem Opener „Devils Bleeding Crown“ bleibt das lange Haupthaar der Metaller nicht mehr ruhig liegen. Stakkatohafte Drums, treibender Sound. Volbeat enttäuschen in keinster Weise. Für die Produktion des Albums mussten die Skandinavier mit dem Aushilfsbassisten Rob Caggiano klarkommen, Anders Kjølholm verließ die Band, der endgültige Nachfolger wird Kaspar Boye Larson. „Good Bye Forever“ ist die Erfüllung eines Traumes von Michael Poulsen: Ein gemeinsamer Song mit dem legendären Harlem Gospel Chor. Und keine Frage, hier passt alles. Es ist ein musikalisches Gefüge, als sollte es so sein. Auch die kanadischen Garagen-Rocker Danko Jones wurden ins Album aufgenommen. „Black Rose“ ist also die Hommage an Poulsens frühere Helden. In „For Evigt“ wird klar, was den Sound von Volbeat ausmacht: Die Vermischung ganz verschiedener Musikstile – Country, Rock, Gospel – das ist das, was die Band auszeichnet und auch „Seal the Deal & Let’s Boogie“ wieder zu einem Livekracher machen wird.

Fazit: Volbeat sind zurück: laut, lässig und kraftvoll. Freut euch auf die Livesaison der Dänen und rockt euch verdammt noch mal die Füße wund. 

 

Release: „Seal the Deal & Let’s Boogie“ gibt‘s ab dem 3. Juni 2016

 

 

 



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