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Mietpreise in Innenstädten – So sieht die aktuelle Finanzlage aus

Mietpreisexplosion urbaner Räume

26.10.2017
Autor: urbanite 

Immer mehr Menschen in Deutschland klagen über die steigenden Mietpreise. Gerade in den Innenstädten ist es für Menschen mit geringeren Einkommen kaum mehr möglich, ausreichend Wohnraum zu ergattern. Doch wie lässt sich die aktuelle Lage in Zahlen fassen und welche Prognosen gibt es für die Zukunft?

 Mietpreise in Innenstädten – So sieht die aktuelle Finanzlage aus
Home is where your Money is!?

Die schwierige Situation

In vielen Großstädten haben selbst berufstätige Menschen nicht mehr die Möglichkeit, eine passende Wohnung mit entsprechenden Preisen zu finden. Doch welche Faktoren sind überhaupt für diese Entwicklung verantwortlich? Tatsächlich sind immer mehr Menschen daran interessiert, zentral in den großen Städten zu wohnen. Gleichzeitig trugen die niedrigen Zinsen entscheidend dazu bei, dass sich die Lage derart zuspitzte. Denn die Attraktivität klassischer Geldanlagen sank erheblich. Wer nicht gerade Aktien als besonders riskante Form der Anlage für sich in Betracht zieht und genügend Kapital auf der eigenen Seite hat, tendiert daher zu Immobilien als Kapitalanlage. Auch eine solche Form der Spekulation war letztendlich dafür verantwortlich, dass sich die aktuelle Lage herauskristallisierte. Da die gekauften und vermieteten Objekte preislich aufgrund der steigenden Nachfrage ebenfalls in die Höhe schnellten, ging der Plan vieler Investoren aus dieser Sicht auf. Sie haben nun die Möglichkeit, bei geringem Risiko eine sichere Anlage zu verbuchen. 

Reaktionen der Politik

Tatsächlich sind es kleine Neuigkeiten, anhand derer die Menschen in Deutschland immer wieder neue Hoffnung schöpfen. Bereits kleine Verschiebungen in der politischen Situation könnten die Richtlinie für die kommenden Jahre vorgeben. Unter https://www.binoro.de/ ist es möglich, sich stets einen Überblick über die wichtigsten Neuigkeiten in Sachen Finanzen zu verschaffen. Nun ist es an der neuen Bundesregierung, für erste Schlagzeilen zu sorgen, wie den steigenden Mietpreisen Einhalt geboten werden kann. Die sogenannte Mietpreisbremse, welche noch von der großen Koalition auf den Weg gebracht worden war, ist in vielen Städten Deutschlands nicht sonderlich wirksam. Auch stellt sie kein Konzept vor, wie die Mieten zumindest auf lange Sicht wieder schrittweise gesenkt werden könnten. Genau darauf wird es aber ankommen, um das Leben in den großen Städten Deutschlands wieder günstiger zu gestalten und dadurch Wohlgefallen auszulösen.

Neue Mietpreisrekorde in München

Besonders die aktuellen Zahlen, welche die großen Metropolen des Landes vermelden, sind immer wieder erschreckend. Mit etwa 17 Euro pro Quadratmeter stellte die bayrische Landeshauptstadt München bereits einen traurigen Rekord auf. Erst mit einigem Abstand folgen Frankfurt am Main (13,46 EUR), Stuttgart (13,11 EUR) und Ingolstadt (11,80 EUR). In der Praxis gibt es kaum Anzeichen dafür, dass diesen hohen Preisen Einhalt geboten werden könnte. Viele in der Stadt lebende Menschen helfen sich auf ihre Weise. Wer nicht das Glück hat, auf einem langjährigen und sicheren Mietvertrag zu sitzen, der noch andere Konditionen kennt, sucht sein Glück inzwischen in der Vorstadt. Die Städte setzen wiederum darauf, die kleinen Vororte noch enger an die Innenstadt anzubinden und die dafür notwendige Infrastruktur zu schaffen. Für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre könnte dieses Konzept eine große Rolle spielen, mit dem es zumindest gelingt, im größeren Umland neue Möglichkeiten zu schaffen. 

Fazit

Am Ende lassen sich also auch bei den aktuellen Mietpreisen im urbanen Raum Profiteure und Leidtragende erkennen. Auf der einen Seite stehen wohlhabende Investoren, denen es rechtzeitig gelungen ist, Immobilien vor Ort zu kaufen. Diese werfen nun eine stolze Rendite ab und stellen damit eine perfekte Form der finanziellen Absicherung dar. Auf der anderen Seite haben immer mehr Mieter in Deutschland große Schwierigkeiten damit, die stetig weiter wachsenden Beträge aufzubringen. Auch für die kommenden Jahre wird diese Frage weiter offen bleiben, auf die es so dringend eine Lösung zu suchen gilt. Denn nur auf diese Weise wäre es möglich, langfristig für eine Verbesserung der Lage zu sorgen, die nur im Interesse der Öffentlichkeit sein kann.

 

 



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