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Neue Kaffee-Trends in der Hauptstadt

Kaffeegenuss in Berlin

14.02.2017
Autor: urbanite 

Kaffeetrends entwickeln sich immer wieder neu und in der Hauptstadt gibt es derzeit so einige angesagte neue Arten, seinen Kaffee zuzubereiten bzw. zu trinken.

 Neue Kaffee-Trends in der Hauptstadt

Starbucks

 

Starbucks hat es vorgemacht: Kaffee kann kultig sein und zum Trend werden. Die Filialen mit den Sesseln und der Auswahl an Kaffeegetränken, die süß statt bitter schmecken, sind auf der ganzen Welt beliebt. Es gibt sie in mehr als 50 Ländern. In Berlin gibt es etwas mehr als 20 Coffee Houses, wie sie Starbucks selber nennt. Übrigens unterscheiden sich die Preise von Land zu Land. So kostet laut dem Internetportal Gutscheinsammler ein Cappuccino in London oder New York etwas weniger als in Berlin. Dafür kostet er in Wien etwas mehr.

 

Beliebte Getränke sind zum Beispiel Frappuccino, Iced Latte oder auch Tees mit Fruchtsaft. Die Beliebtheit der Starbucks-Getränke hat dazu beigetragen, dass die Kaffeehauskette Kultstatus erreicht hat. Das hat weitere Cafés dazu angespornt, ebenfalls ihren Kaffee in hohen Gläsern mit viel Milchschaum anzubieten. Derartig zubereitete Kaffees sind heute fast überall zu finden.

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Cold Brew

 

Cold Brew ist der letzte Schrei, den derzeit alle haben wollen. Der kalte Kaffee, der auf besondere Art und Weise hergestellt wird, besitzt nicht die üblichen Bitterstoffe und Säure, die Kaffee normalerweise mit sich bringt. Bei der Herstelllung wird gemahlener Kaffee in kaltem Wasser ziehen gelassen, anstatt gekocht zu werden. Durch das lange Ziehen entfaltet sich der Geschmack und es entsteht ein Kaffee, der oft mit Milch serviert wird.

 

“Man benötigt ungefähr 60 Gramm Kaffee auf einen Liter“, erklärt Alexander Vits im Interview mit Vogue. Er führt die Kaffeerösterei Vits in München und kennt sich daher auch mit Cold Brew aus. Fein gemahlener Arabica-Kaffee, der hell geröstet ist, sei am besten geeignet, erzählt der Experte. Der Kaffee sollte anschließend in den Kühlschrank gestellt und dabei regelmäßig umgerührt werden. Dort sollte er, je nach Geschmacksvorliebe, 8 bis 24 Stunden bleiben.

 

Kaffee mit Butter?

 

Diese besondere Zubereitung ist als “Bulletproof Coffee” (dt.: kugelsicherer Kaffee) bekannt. Das Rezept ist schon Jahrhunderte alt und stammt aus Tibet. Es werden dabei etwa ein bis zwei Esslöffel ungesalzene Butter in eine Tasse Kaffee gegeben und cremig und schaumig geschlagen. Das Ganze verleiht einen Energieschub, der lange anhält. Die Butter wird in Tibet auch in Tees getan. Neben der Butter wird auch oft ein wenig Kokosnussöl hinzugegeben.

 

Die Mischung kann im Mixer geschlagen werden, wenn kein anderes Werkzeug zur Verfügung steht. Es lohnt sich den Kaffee auszuprobieren, vielleicht entdeckt man ja etwas Neues für sich. Dennoch sollte gesagt sein, dass die Kalorienanzahl in einem solchen Getränk recht hoch ist.

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Filterkaffee

 

Der gute alte Filterkaffee hat in den letzten Jahren ein Comeback gefeiert. Eine Weile lang wurde er mit aufwendig zubereitetem Kaffee ersetzt, doch dann wurde es wieder schick, ihn zu trinken. Dabei muss man nicht unbedingt einen herkömmlichen Papierfilter verwenden, sondern kann auch einen Filter aus Porzellan oder Glas verwenden, wobei es eine eigene Methode für die Zubereitung gibt.  

 

Und wie wird er serviert? Natürlich mit Milch oder Zucker, so wie es jeder kennt. Oder sogar schwarz. Obwohl milchiger Kaffeeschaum à la Starbucks und Co. heutzutage fast Standard ist, gibt es immer noch Leute, die ihren Kaffee gerne schlicht und ohne alles trinken. 

 

Das sind einige der aktuellen Kaffeetrends. Mal sehen, wie sich der Genuss in der Hauptstadt in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird!



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