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Nights 2016 – Konferenz zur Nacht, 24. bis 26.11.2016

Nachtschwärmer, vereinigt euch!

17.11.2016

Stadt nach 8
Teilnehmer aus ganz Europa, Japan und den USA kommen zur Konferenz
Mehr als 200 Experten, darunter Festivalveranstalter, DJs, Clubbesitzer, Wissenschaftler, Drogenbeauftragte und Stadtplaner aus ganz Europa, Japan oder den USA treffen sich nächste Woche in Berlin bei der Nights 2016 - der Konferenz zur Nacht.

Auf die Beine gestellt wird das dreitägige Event von der Clubcommission Berlin und dem europäischen NEWNet. Mit-Organisator Alex Bücheli hat uns erklärt, wofür diese gebündelte Party-Expertise zusammenkommt.

Feiern ist mehr als Wochenende, Exzess und Glitzer. Schon längst ist rund ums Nachtleben ein komplexes System mit festen Größen, ständigem Wachstum, unendlichem Potential, aber auch einer ganzen Reihe von Bedürfnissen, Problemen und Reibungspunkten entstanden. „Wir fassen das unter dem Motto „Stadt nach 8“ zusammen“, so Alex. „Es geht darum sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.“ Die Palette der Vorträge und Diskussionen reicht von sicheren Drogenkonsum und Sex im Club über Gentrifizierung, der Flüchtlingsdebatte, Freiräume, Party-Industrie und der Kultur-Frage bis hin zum nachhaltigen Feiern und dem Problem des Clubsterbens.

"Wir wollen in Berlin ein Manifest zum Umgang mit der Nacht im städtischen Kontext formulieren"

Watergate
Das Watergate und andere Clubs gehören zu den Tagungsorten
Unter den Rednern sind neben zahlreichen Berliner Szene-Größen auch internationale Gäste wie der Macher des Burning Man oder Nachtbürgermeister aus Paris, London und Tokio. Gesprochen wird da, wo man wirken will. Zu den Tagungsorten gehören daher u.a. die Wilde Renate, der KitKatClub und das Watergate. „Gentrifizierung und immer enger werdende Städte sorgen dafür, dass es oft zu Streit zwischen Anwohnern und Clubs kommt. Wir wollen in Berlin ein Manifest zum Umgang mit der Nacht im städtischen Kontext formulieren. Ein wichtiger Teil ist die Akzeptanz des Nachtlebens als Kultur- und Wirtschaftsfaktor. Dabei geht es um gemeinsame Lösungen. Das Ruhebedürfnis der Nachbarn darf nicht über der Clubcultur stehen.“

Ein weiteres konkretes Ziel ist es, das Drug Checking in Deutschland endlich problemlos und legal durchführen zu können. Passend dazu wird die Debatte von einem Schweizer Bundespolizisten moderiert und die Mobilien Labore aus Barcelona und Zürich zur Konferenz gebracht. Wer die kompletten drei Tage dabei sein will muss tief in die Tasche greifen, aktuell kostet ein Ticket stolze 150 Euro. Die günstigere Variante ist der Public Day am Samstag für 10 Euro. Ab 16 Uhr werden zahlreiche Themen im Salon zur Wilden Renate diskutiert und als Abschluss standesgemäß bis in die frühen Mittagsstunden gefeiert.
Text: Peter Thormeyer

Info: Nights 2016 – Konferenz zur Nacht, 24. bis 26. November in Berlin, www.stadt-nach-acht.de



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