Reisen in den Semesterferien

Reisen in den Semesterferien

Es muss ja nicht gleich Australien sein

22.04.2017
Autor: urbanite 

Studenten stecken in den Semesterferien häufig in einer Zwickmühle: Sie sind jung und möchten gerne die Welt sehen, haben aber oft nicht das nötige Kleingeld im Portemonnaie. Wenn sie einige Tipps und Tricks beachten, klappt es aber meistens doch mit der Traumreise.

Es muss nicht gleich Australien sein

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Man muss ja nicht gleich um die ganze Welt: Städtereisen als Urlaubsvariante
In den letzten Jahren ist unter Studenten ein regelrechter Wettbewerb darum entbrannt, wer die ausgefallenste Reise gemacht hat. Südamerika, Ostasien oder Australien sind dabei nur einige der unzähligen weit entfernten Länder, die bereist werden. Wer nach Italien oder Spanien fliegt, ist dagegen schon fast ein Stubenhocker. Doch es muss nicht immer weit weg sein. Auch Deutschland und Europa können toll sein – und wesentlich günstiger und einfacher zu erreichen. Flixbus und andere Fernbusreiseunternehmen reisen täglich von Berlin aus in Städte in ganz Europa. So lassen sich Städtereisen einfach planen. Alternativ gibt es noch eine sehr altmodische Methode: das Trampen.

 

Seit nunmehr 40 Jahren erfreut sich auch das InterRail-Ticket der Bahn großer Beliebtheit. Damit können Studenten günstig durch Europa reisen – in bis zu 30 Ländern gilt das Ticket. Es ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, sodass jede Preiskategorie abgedeckt ist.

Ein günstiger Flug ist das A und O

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Teure flüge vermeiden
Wen es doch weiter weg zieht, der muss sich meistens mit teuren Flügen herumschlagen. Das lässt sich verhindern, indem man bereits frühzeitig bucht. Dann verlangen die Fluggesellschaften in der Regel noch keine hohen Aufpreise. Trotzdem sollten Studenten stets Preise vergleichen, um den günstigsten Flug zu finden. Wer ein frühzeitiges Buchen verpasst hat, kann auch genau das Gegenteil tun und last-minute buchen. Damit keine Plätze frei bleiben, senken viele Flugunternehmen ihre Preise drastisch, wenn das Reisedatum kurz bevorsteht.

 

Eine weitere Möglichkeit bietet das Blind Booking. Dabei weiß der Reisende vorher nicht, wohin die Reise geht, lediglich das Abreisedatum steht fest. In den meisten Fällen kann man zwischen verschiedenen Rubriken wie „Strandparadies“ oder „Wanderurlaub“ wählen. Das Blind Booking wird meist wesentlich günstiger als vergleichbare Reisen angeboten.

 

Generell gibt es für jedes Reiseziel eine Hauptsaison. Während dieser Zeit sind Reisen dorthin besonders teuer. Dieser Reisekalender zeigt an, wann die Hauptreisezeiten für viele beliebte Ziele sind. Gleichzeitig sind dort aber auch viele Schnäppchen für jeden Monat zu finden. Wer Glück hat, stößt auf einen sogenannten Error Fare. So werden Preisfehler genannt, die in der Regel durch technische Probleme auftreten. So kann es zum Beispiel sein, dass ein Flug, der eigentlich 550 Euro kosten soll, plötzlich für 55 Euro zu haben ist. Fällt dies der Fluggesellschaft nicht auf, hat der Student Glück gehabt und darf sich über einen günstigen Flug freuen.

Wie finden Studenten eine günstige Unterkunft?

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Immer neue Leute: Unterkunft als Couchsurfer
Die meisten Studenten brauchen kein Fünf-Sterne Hotel, um einen schönen Urlaub zu erleben. Deutlich günstiger lebt man in den folgenden Unterkünften:

 

  • • Couchsurfing: Steigender Beliebtheit erfreut sich das sogenannte Couchsurfing. Auf einer Plattform, auf der man sich anmelden muss, kann der Urlauber zahlreiche Menschen kontaktieren, die ihre Couch kostenlos zum Nächtigen zur Verfügung stellen.
  • • Jugendherberge: Wer regelmäßig reist, für den lohnt sich eine Mitgliedschaft beim DJH. Mitglieder können kostengünstig in den ca. 4.500 Jugendherbergen weltweit übernachten.
  • • Camping: Abenteuerlich, aber auch etwas vom Wetter abhängig ist das Campen. Das Schlafen im Zelt sollte Naturfreunden aber nichts ausmachen. Aber Vorsicht: In vielen Ländern ist Wildcampen verboten!
  • • Bed and Breakfast: In vielen Ländern gibt es immer wieder B&B-Angebote. Dort kommen junge Menschen recht günstig für eine Nacht unter.

Arbeiten im Urlaub – Work and Travel

Für Studenten mit einem eingeschränkten Budget ist Work and Travel eine gute Möglichkeit, sich den Urlaub direkt zu finanzieren. Durch Gelegenheitsjobs verdient sich der Reisende etwas zu seiner Urlaubskasse dazu und lernt gleichzeitig Menschen und Kultur besser kennen. Genug Zeit das Land zu erkunden bleibt üblicherweise trotzdem. Ein gewisses Startkapital sollte jedoch zu Beginn der Reise zur Verfügung stehen, da sich die Jobsuche im Zielland durchaus einige Wochen hinziehen kann. Darüber hinaus eignet sich diese Art zu reisen vor allem für einen längeren Aufenthalt.

Weitere Tipps zum Auslandsaufenthalt von Studenten

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Informiert euch und setzt euer Geld gut ein
Wer die oben genannten Tipps beachtet, kann relativ günstig einen Urlaub planen. Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, seinen Auslandsaufenthalt günstiger zu gestalten:

 

  • • Studentenrabatte nutzen: Wie auch in Deutschland gibt es in vielen Ländern auf der Welt Studentenrabatte in Museen, Theatern oder bei Autovermietungen. In vielen Ländern gilt das aber nur, wenn man den internationalen Studentenausweise ISIC bei sich hat.
  • • Auslandssemester: Zwar nicht in den Semesterferien, aber trotzdem ins Ausland kommen Studenten mit einem Auslandssemester. Trotz Vorlesungen, Seminaren und Klausuren finden Studenten genug Zeit, Land und Leute kennenzulernen. Zusätzlich wird man dabei finanziell unterstützt.
  • • Geldnot: Wenn Studenten das nötige Kleingeld für den Urlaub fehlt, hilft oft nur ein Ferienjob. Mit diesem können sie sich etwas dazu verdienen und in den nächsten Ferien klappt es dann mit dem Traumurlaub. 



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