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Start with a friend startet die SwaF-Academy: Flüchtlinge und Locals werden Gesellschaftsgestalter*innen

Start with a Friend macht aus Geflüchteten und Einheimischen Freunde

18.03.2017

Start with a friend
Bei der Übergabe der Förderzusage der Deutschen Bank Stiftung
Start with a friend, die Initiative, die Geflüchtete und Locals zu Tandems vermittelt, startet die SwaF-Academy, bei der Gesellschaftsgestalter*innen geschult werden.


Über Start with a Friend (SwaF) hatten wir schon einmal hier geschrieben: Die Initiative vermittelt Flüchtlinge und Locals zu Tandems, die es Geflüchteten ermöglichen, einen direkten Kontakt zu der Bevölkerung zu bekommen. Ziel ist es, am Leben teilzuhaben und nicht, wie zu oft, isoliert und ohne Kontakt und sozialen Austausch zu bleiben.


Die Initiative begann in Berlin, unterdessen gibt es Ableger in 10 deutschen Städten, zum Beispiel in Köln, Freiburg, Dresden, Hamburg, Oldenburg, Bonn. Bisher wurden rund 1.700 Tandems zusammengebracht. Die Freundschaftsvermittlung läuft also – jetzt ist es Zeit, dass im Jahr 2015 während der Flüchtlingskrise in gebotener Eile gestartete Projekt weiter zu professionalisieren.

Bei der Schulung erlangen die Vermittler*innen das wichtigste Know-how für ein erfolgreiches Engagement im Bereich Flucht.

SwaF
Gemeinsames Start with a friend - Frühstück im betahaus
Zu diesem Zweck startet SwaF ab diesen Monat die SwaF-Academy. Vorerst zweihundert ehrenamtliche Gesellschaftsgestalter*innen, Leute mit und ohne Fluchthintergrund werden als Vermittler*innen geschult. Der Job der Vermittler*innen ist von zentraler Bedeutung: Sie treffen Geflüchtete und Locals persönlich und matchen sie zu Tandems – basierend auf gemeinsamen Interessen und Bedürfnissen.

Bei der Schulung erlangen die Vermittler*innen das wichtigste Know-how für ein erfolgreiches Engagement im Bereich Flucht, das sind rechtliche Grundlagen entlang des Integrationsprozesses, interkulturelles Training, Kommunikation und Konfliktmediation. Dass dieser Job auch von Geflüchteten selbst übernommen wird, entspricht der Inklusions-Idee der Initiative.


Unterstützt wird die SwaF-Academy von der Deutsche Bank Stiftung.  Zu den Gründen sagt Michael Münch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung: „Für die Verständigung und das Verständnis zwischen unterschiedlichen Menschen und Kulturen gibt es keine Alternative zum persönlichen Austausch.“ Bei einem gemeinsam Frühstück anfang März im Berliner betahaus wurde die offizielle Förderzusage übergeben.

Wer sich engagieren oder spenden möchte, findet bei Start with a friend alle Kontaktmöglichkeiten.

 

Info: Start with a friend webseite und hier bei Facebook.



 



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