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Wo steht Berlin in der Liste der wichtigsten Start-up-Städte?

18.04.2019
Autor: urbanite 

Das Internet ist für viele bahnbrechende Veränderungen im 21. Jahrhundert verantwortlich. Hierzu gehört auch der digitale Wandel, bei der Unternehmen online einen rasanten Aufstieg feiern. Schließlich hatte der Sektor bislang schon viele neue Arbeitsplätze und komplett neue Berufe geschaffen. Doch welche Städte sind besonders stark in der Start-up- und Digitalbranche vertreten und wie steht Berlin da?

Rentberry bereits in Berlin angekommen

 Wo steht Berlin in der Liste der wichtigsten Start-up-Städte?

Denkt man auf globaler Ebene an Start-ups und digitale Unternehmen, wird Interessierten dabei sicherlich der Silicon Valley (San Francisco, USA) zuerst einfallen. Bis heute liegt dort das global größte Ökosystem von Start-ups mit einem Wert von mehr als 279 Milliarden US-Dollar. Den Einfluss aus dem Silicon Valley kann man dabei global sehen, wenn man auf Techgiganten wie Facebook oder Google schaut. Dabei müssen es nicht einmal diese Riesen sein, denn in San Francisco sind ein Viertel aller digitalen Jungunternehmen entstanden, die immer wieder durch neue Innovationen auffallen. Dazu zählt auch das Unternehmen Rentberry, bei dem es sich um eine Plattform handelt, bei der Mieter und Vermieter direkt miteinander verhandeln können. Mietverträge können dabei ebenfalls rechtlich bindend online geschlossen werden. Das Unternehmen ist schon in so einigen Städten weltweit tätig und bietet seinen Service auch schon in Berlin an. Nach dem Silicon Valley wird man global betrachtet an Tel Aviv ebenfalls nicht vorbeikommen. Die Mittelmeermetropole ist für ihre überproportional vertretenden Start-ups bekannt. Man findet Hightech weltweit nirgendwo so geballt an einem Ort wie dort. Dies hat natürlich auch das Interesse großer internationaler Konzerne auf sich gelenkt, die ihre Forschungslabore und Büros in die Stadt verlegt haben und mit den dortigen Start-ups eng zusammenarbeiten. 

Schaut man auf Europa, ist Stockholm sicherlich einer der führenden Kandidaten. Die Stadt hat so einige große Errungenschaften zu verzeichnen. So wurden Spotify oder Skype dort geschaffen und auch der Bezahldienst Klarna ist eine schwedische Erfindung. Das Videospiel Minecraft wurde dort entwickelt und generell ist Stockholm ein guter Ort für die Gaming-Branche. Zu dieser zählt auch der Online Casino-Anbieter Mr Green. Der 2007 gegründete Spieleanbieter expandiert ständig und sucht daher auch immer nach neuen Mitarbeitern. Innerhalb von zehn Jahren hat sich Mr Green als einer der größten Online Gaming-Betreiber auf dem europäischen Markt etabliert. Genau, wie man dies bei dem Unternehmen selber beobachten kann, erwartet man von Stockholm auch in der Zukunft ein anhaltendes Wachstum der Techbranche.

Berlin als Magnet für digitale Unternehmen

Die deutsche Hauptstadt wird von manchen schon als europäisches Silicon Valley bezeichnet und ist sowohl auf europäischer als auch globaler Ebene zu einem Magneten für digitale Unternehmen geworden. Dies liegt an der speziellen Atmosphäre, bei der Vielfalt und Inklusivität eine große Rolle spielen. Dies führt praktisch gesehen dazu, dass man eine Menge Unterstützung bei der Erschaffung eines Start-ups erhält - sei es in Form von Investoren, anderen Unternehmern oder auch in Form staatlicher Mittel. Die Onlinebank N26 ist in Berlin entstanden und hat es ermöglicht, Bezahlungen bequem per App durchführen zu können. Laut Tagesspiegel entsteht alle 20 Stunden ein neues Start-up - und die mangeln definitiv nicht an Kreativität. Das 2014 gegründete Bekleidungsgeschäft Loveco setzt sich für mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche ein, indem hier ausschließlich fair hergestellte Kleidung verkauft wird. Das Interieur besteht aus Upcycling- und Second Hand-Möbeln und alle Finanzen werden über eine soziale Gemeinschaftsbank organisiert. Innovation schließt Umweltbewusstsein durchaus nicht aus. 

 Wo steht Berlin in der Liste der wichtigsten Start-up-Städte?
Jede dieser Städte hat ihre Besonderheiten, doch die Stärke Berlins ist ihre Buntheit. Man mag in Berlin zwar nicht die schiere finanzielle Kapazität des Silicon Valley, die Hightechdichte von Tel Aviv oder auch das Wachstum von Stockholm finden, doch die vergleichsweise günstigen Lebenskosten und die guten Möglichkeiten machen die deutsche Hauptstadt zu einem der attraktivsten Orten für Jungunternehmer weltweit. 



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