HandemaDDe Dresden

HandemaDDe: Alles von Hand

Der HandemaDDe Markt wird 10 Jahre alt

19.10.2017
Autor: Kaddi Cutz

HandemaDDe Dresden
Vielfalt für alle Liebhaber handgemachter Stücke.
Am 22. Oktober geht der „HandmaDDe Markt in die 10. Runde. Auf dieses Jubiläum blicken die beiden Veranstalterinnen Maria Mendrok und Nicole Dietze mit sichtlichem Stolz. Denn wo andere Städte längst mit Handmademärkten geschwemmt wurden, herrschte in Dresden lange Ebbe in Sachen Selbstgemachtes. „Das geht so nicht“, fanden die beiden und ließen den Trend kurzerhand nach Elbflorenz überschwappen.

 

 „Wir hatten schon immer eine Leidenschaft für handgemachtes, schönes und vor allem individuelles Design, egal ob in Sachen Schmuck, Mode, Papeterie oder Möbel. Um diese auszuleben, sind wir regelmäßig nach Berlin gefahren, da es dort an jedem Wochenende gefühlte zehn Handmademärkte gibt. Warum wir das in Dresden eigentlich nicht hatten, haben wir nie so richtig verstanden. Also haben wir dann unsere vielen gesammelten Kontakte aus Berlin aktiviert, den Dresdner Kreativen gut zugeredet und dann einfach losgelegt“, lacht Maria Mendrok. Das Projekt „HandmaDDe Markt“ war geboren und feierte im April 2013 Premiere. Weil die Kreativen dafür nicht nur viel Zeit investiert, sondern auch einiges an Geld in die Hand genommen hatten, war das Zittern natürlich groß: „Wir hatten schon erst mal so unsere Zweifel, ob es gelingt, genügend Aussteller und Besucher für diesen Markt zu gewinnen“, sagt Mendrok. Dass nun bereits der 10. Markt ansteht, zeigt deutlich, dass sich die Mühe gelohnt hat.

 

Aussteller en Masse

 

Der Zuspruch ist nach wie vor riesig, auf die 100 Plätze, die der Schlachthof für Aussteller bereit hält, kommen um die 300 Bewerber. Die Nachfrage nach handgemachtem Design ist ungebrochen groß – ausruhen wollen sich die findigen Veranstalterinnen dennoch nicht auf ihren Lorbeeren und ersinnen jedes Mal aufs Neue Ideen, um den Markt mit abwechslungsreichen Attraktionen und kreativen Highlights auszustatten. So locken auch diesmal viele DIY-Aktionen, bei denen sich die Besucher so richtig austoben können. Da werden eigene Körperöle gemischt, Figuren aus Holzleisten ausgesägt oder witzige Schnappschüsse mit der Fotobox erstellt.

 

Das Besondere am Jubiläumsmarkt

 

Extra zum Jubiläum haben viele Dresdner Labels Sonder-editionen kreiert, die es exklusiv beim Jubiläumsmarkt zu erwerben gibt. Wer schon lange auf der Suche nach einem uniquen Schmuckstück für die heimische Schatulle oder einem originellen Geschenk ist, könnte hier endlich fündig werden. Dass sich eure Augen an möglichst einzigartigen Stücken laben können, darauf legen Mendrok und Dietze besonderen Wert: „Vor fünf Jahren war das Thema handmade hier noch eher ein Geheimtipp – inzwischen ist ein regelrechter Boom entstanden und das lockt wie immer auch Nachahmer an. Gerade im Bereich Kinderkleidung findet man die ewig gleichen Schnittmuster, Cabochon-Ohrstecker werden teilweise mit billigstem Papier bestückt, um eine möglichst große Gewinnspanne zu erreichen. Wir nehmen deshalb immer alle Labels genau unter die Lupe und treffen unsere Auswahl nach sehr strengen Kriterien – auch was die Vielfalt angeht, von der so ein Markt ja schließlich auch lebt“, fasst Mendrok die Entwicklung des Handmade-Trends zusammen. 

 

INFO: web: www.facebook.com/HandmaddeMarktDresden

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