TBA Dresden

Neuer Tanzpalast in Dresden

To be announced ....!

23.11.2015

Dresdens Nachtschwärmer haben einen neuen Tanzpalast! Mit feinstem Deep Techno wurde am 24. Oktober das TBA am Schlesischen Platz eröffnet. Ab sofort dröhnen wieder Elektro-Sounds aus dem altehrwürdigen Kellerclub direkt unterm Bahnhof Neustadt. Dieses Mal scheint das Konzept zu stimmen. Denn schon viele Veranstalter haben sich hier die Zähne ausgebissen.

 

Die Party-Ära am Bahnhof begann Anfang der 2000er mit dem Dresdner DJ-Urgestein Tiny und der Übernachtlounge. Der Keller musste damals noch für jede Party neu eingeräumt werden. Danach gastierte für wenige Monate das S1, bevor sich hier mit dem Sputnik 2.0 eine feste Größe im Dresdner Nachtleben etablierte. 2012 wandelte sich der Club erneut und lockte bis Ende 2014 unter dem Namen L´hibou die Nachteulen der Stadt auf seine Tanzfläche.

 

Flower Power: Immerhin, einen Versuch war`s wert ...

 

TBA Dresden
New in da House: TBA
Diesen Frühling bekam der Elektro-Keller ein ganz anderes Gesicht: das FlowerPower. Die Mischung aus Kneipe und 70er-Jahre-Disco war um die Jahrtausendwende ein brummender Laden in Dresden. Doch das erhoffte Revival fiel ins Wasser. Das Flower konnte sich über den Sommer nicht halten. Jetzt hat Christoph Töpfer das Ruder übernommen. Der 40-jährige ist ein bekanntes Gesicht in der Elektro-Szene. Nach dem Jura-Studium war er fünf Jahre lang Geschäftsführer der Neustadt-Kneipe Bautzner Tor. „Irgendwann habe ich gemerkt, dass mir die Veranstalter-Schiene doch mehr liegt und 2010 das Sabotage eröffnet“. Seitdem betreibt er zusammen mit Harald Köhler den beliebten Nachtclub auf der Bautzner Straße. Nebenbei mischt er auch beim DAVE-Festival und der Tolerade mit. Jetzt ist Christoph bereit für ein neues Projekt. „Wir haben schon lange nach einer größeren Location gesucht, in der wir Partys verwirklichen können, die im Sabotage einfach nicht möglich sind“.

 

Eine goldene Zukunft für das TBA ?

 

TBA Dresden
Seit Oktober kann hier 24/7 gefeiert werden
Beim TBA hat Christoph deshalb ordentlich aufs Gas getreten. In gerade mal vier Wochen wurde das 300 Quadratmeter große Kellergewölbe gekauft, komplett umgebaut und eröffnet. Trotz des Blitzstarts liegt das Augenmerk auf Qualität. Das heißt: Guter Sound, tolles Licht und ein fantastisches Booking. Allein im November stehen große Namen wie Protonica, Savaggio, Heimlich Knüller und Optiv hinter den Plattentellern. Das TBA läuft dabei als Gesamtkonzept mit dem Sabotage und bietet ein musikalisches Kontrastprogramm.

 

Hardtekk, Goa, Frenchcore, Drum‘n‘Bass und Techno

 

Was die Musik-Stile angeht, wird es vor allem laut: Hardtekk, Goa, Frenchcore oder Drum‘n‘Bass sowie Techno und House dröhnen aus den Boxen. Auch Live-Konzerte sollen ihren Platz finden. Die Vorausetzungen dafür sind gegeben, unterm Bahnhof darf im Gegensatz zu L´hibou und Co. jetzt 24/7 gefeiert werden. Aber aller Anfang muss erst mal gemacht sein. „Wir beginnen mit Wochenend-Veranstaltungen und schauen dann weiter“. Eins steht jedenfalls fest: Dieser Laden wird die Dresdner Clubszene bereichern. „Ich möchte eine andere Partykultur etablieren, die es bis auf den Sektor kaum in Dresden gibt und bei der bis spät in den nächsten Tag hinein gefeiert werden kann.“ Wenn also in den meisten anderen Clubs das Licht aus (bzw. an) geht, wird im TBA nochmal so richtig aufgedreht.  

       

Infos: www.tba-dresden.de

 



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