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Das Schauspielhaus geht ins Saisonfinale

Am Ende kommt der Nachlass

03.06.2017
Autor: Marko Beger

Die Spielzeit 2016/17 ist fast vorüber und es geht für das Team des Schauspielhauses ein besonderes Jahr zu Ende. Geprägt durch die Renovierungsarbeiten im letzten Sommer wurde anfangs an zahlreichen Off-Locations gespielt, was spannend und neu war. Der Ausblick ist nicht weniger interessant, denn es kommt ein neuer Intendant. 

 

Nachlass
„Nachlass“ ist eine szenische Installation des Theaters Lausanne und des Dresdner Staatsschauspiels Spielzeitabschluss im Schauspielhaus
Kurz vor den Sommerferien und vor der Saisonpause der Theater dreht das Ensemble des Staatsschauspiels nochmal so richtig auf. Sowohl im Großen Haus an der Ostra-Allee als auch im Kleinen Haus in der Inneren Neustadt wird fast die gesamte Palette der Stücke gezeigt, die in dieser Spielzeit liefen und sogar die ein oder andere Dresdner Premiere steht noch an.

 

Es lohnt sich für euch also trotz steigender Temperaturen und dem Drang nach frischer Luft, doch nochmal den Weg ins Theater zu suchen. Auch weil einige Stücke das letzte Mal gezeigt werden und die Ticketpreise mit ordentlichen Rabatten versehen wurden. Die Aufzählung der auslaufenden Vorführungen ist riesig, die Vielfalt in dieser Saison unter der Intendanz von Jürgen Reitzler war besonders groß. Er übergibt mit der neuen Spielzeit 2017/18 die Leitung des Staatsschauspiels an Joachim Klement.

 

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Doch bevor dieser ab Herbst mit Projekten wie „Minna von Barnhelm“, „Die Wahlokratie“, „Parole Kästner“ oder „Circus Sarrasani - The greatest Show on Earth“ die Dresdner und ihre Gäste begeistern kann, wird im Juni zum Endspurt angesetzt. Am 16. Juni gibt es für euch die deutsche Erstaufführung von „Nachlass - Pièces sans personnes“. Im Kleinen Haus wird die szenische Installation über den Tod eingerichtet.

Die Besucher werden aller 15 Minuten in 10er Gruppen in die Installation eingelassen und können dann die Begehung individuell gestalten - 90 Minuten dauert diese. Zu entdecken gilt es das, was von uns bleibt, wenn wir nicht mehr sind. Auch die Bürgerbühne hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, am 11. Juni wird der Theaterplatz zum Stadttheater, „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten.“ wird erstmals aufgeführt.



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