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In die Küche geschaut: Restaurant Daniel

Bewusst genießen ohne Schick-Schnack

23.05.2017
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Seit 2013 betreibt Daniel Fischer in Dresdens Barockviertel das nach ihm benannte Restaurant Daniel. In seinem Gewölbelokal legt er auch als Chefkoch großen Wert auf Produkte aus der Region, die er kreativ und mit viel Liebe zum Detail in Szene setzt.

 

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Gut gelaunt öffnet uns Daniel die Tür zu seiner versteckten Gaststätte in der Inneren Neustadt. Der fröhliche und herzliche Gastgeber zeigt uns voller Stolz sein gesamtes Restaurant, bevor wir ihn letztlich direkt ins Herzstück begleiten dürfen: die Küche. Hier zaubern wir heute zwei Gerichte der aktuellen Frühlingskarte. Zum einen Kaninchen vom Hofgut mit Frühlingslauch und Kartoffelstampf und zum anderen gebratenes Stör- und Welsfilet mit Fenchel und Spinat-Frischkäseravioli. Also: Nichts wie ran an die Kochtöpfe und -löffel!

 

Daniel legt viel Wert auf die natürliche Zubereitung seiner verwendeten Produkte und betont mehrmals, dass man heutzutage endlich wieder den Geschmack des Ursprünglichen suchen sollte. „Jedes meiner Gerichte schmeckt nach dem, was die Natur sich ausgedacht hat. Das Kaninchen schmeckt nun mal nicht nach Gewürzen und Aromen, es schmeckt nach Kaninchen“, sagt der quirlige Koch. Genauso verhält es sich mit den Beilagen. Das Gemüse bleibt knackig-frisch und wird ausschließlich mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Zucker gewürzt. So bleibt der Geschmack unverfälscht und wird unerwarteterweise sogar noch hervorgehoben. Auch der Kartoffelstampf schmeckt nach dem Basisprodukt und beinhaltet – wie einst bei Oma – natürlich noch kleine Kartoffelstücken. 

 

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Bei der Zubereitung von Fleisch und Fisch hat Daniel ein weiteres Credo: „Butter macht alles besser!“, sagt er und unterstreicht damit, dass in seinem Restaurant zu 100 Prozent Produkte verwendet werden, die aus der Natur kommen. Das Kaninchen – genau genommen ein Stück Rücken, eine Art Pastete, Herz und Nierchen – sowie die beiden Fischfilets brutzeln also vor sich hin und zu guter Letzt wird dann das noch fehlende Fenchelgemüse angesetzt. 

 

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Das eigentliche Highlight folgt beim Anrichten der beiden Hauptspeisen. Daniel ist Koch mit Leib und Seele und zaubert zwei wahre Kunstwerke auf die Teller. Immerhin isst das Auge ja bekanntlich mit. Da aber auch für den Gast die Ursprünglichkeit der Speisen im Vordergrund stehen soll, verzichtet Daniel auf überflüssigen Deko-Schnick-Schnack und ermöglicht den Liebhabern seiner Küche somit die volle Konzentration auf das eigentliche Geschmackserlebnis. Wer also unverfälschte und hochwertige Speisen genießen will, der ist im Restaurant Daniel genau richtig.

 

INFO: Dienstag bis Samstag ist ab 17 Uhr geöffnet

 

www.gourmetunicorns.com



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