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Die Nintendo Switch - taugt sie was?

Konsolenhybrid zum Mitnehmen

25.02.2017

Ach Nintendo, du lieber alter Gaming-Onkel. Früher haben wir so viel miteinander gespielt. Ich kann mich an tolle Zeiten mit Gameboy, NES und N64 erinnern. Aber irgendwie bist du alt und schusselig geworden. Die Wii U war eine totale Enttäuschung. Leistungstechnisch hinkte sie der Konkurrenz meilenweit hinterher. Zudem hat der umständliche Onlineservice und die geringe Spieleauswahl schnell Frust vorm Bildschirm verbreitet. Jetzt versuchst du mit der Nintendo Switch alle davon zu überzeugen, wie jung und hip du doch noch bist ...

 

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Nintendo geht mit der Nintendo Switch neue Wege in die Spiele-Zukunft.
Am 13. Januar stellte Nintendo die neue Videospielkonsole Nintendo Switch in Tokio vor. Das Gerät soll ein Hybrid aus Handheld und Heimkonsole sein. Das Herzstück ist ein Bildschirm, den man sich ähnlich wie ein Tablet vorstellen kann. Diesen könnt ihr in die Docking-Station stellen, um ganz klassisch daheim auf dem Fernseher zu spielen oder ihr nehmt das „Tablet” mit, schließt die sogenannten „Joy-Cons” an, die als Controller dienen, und könnt ganz einfach unterwegs zocken.

 

Die „Joy-Cons” erkennen eure Handbewegungen und können sie ins Spiel übertragen. Ein weiteres Feature ist das „HD-Rumble”. Die Controller geben ein haptisches Feedback und sollen das Gefühl von Gewicht und Unwucht realistisch darstellen. Ein Wermutstropfen ist die geringe Akkulaufzeit von gerade einmal drei Stunden bei intensiver Nutzung unterwegs.

 

Klassiker neu aufgelegt 

 

Viel wichtiger als die Konsole selbst sind aber natürlich die Spiele. Als erstes sticht einem da sofort das neue „The Legend of Zelda: Breath of the Wild” ins Auge. Der erste Open-World-Titel der Reihe beeindruckt mit riesigen, frei begehbaren Arealen und einem farbenprächtigen Grafikstil.

 

Das klingt doch schonmal super. Und sonst? Neben dem Tanzspiel „Just Dance 2017”, einem neuen Ableger der „Bomberman” Reihe und der Minispielsammlung „1-2-Switch” könnte einzig der Titel „Skylanders Imaginators” für etwas Langzeitmotivation sorgen. Zum Release wirft uns Nintendo also lediglich ein saftiges Steak und vier halbgare, zähe Klumpen Fleisch vor. Das sorgt sicher nicht dafür, dass sich die Konsole am ersten Tag wie geschnitten Brot verkauft.

 

Alles nur heiße Luft? 

 

Alles in allem klingt das Konzept der Nintendo Switch auf dem Papier zwar spannend, jedoch stellt sich die Frage ob all die Features wirklich gewinnbringend in den Spielen zum Einsatz kommen. Außerdem besteht die Angst, dass bei all der Handlichkeit und Kompaktheit die Leistung auf der Strecke bleibt. Das größte Problem ist und bleibt das fehlende Spieleangebot. Wenn ihr aber mit den immergleichen Nintendo-Games à la Zelda, Mario und Co. zurecht kommt – die ja zweifelsohne grandiose Spiele sind – werdet ihr mit der Switch sicher auch Spaß haben. 



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