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Die Technischen Sammlungen haben Geburtstag

Das Museum wird 50 Jahre

27.05.2016

Sofern dieses Wochenende bei euch noch nicht vollständig ausgebucht ist, hier ein Termin, den ihr eurer “vielleicht guck ich mal vorbei”- oder der “will ich auf jeden Fall hin”-Liste hinzufügen solltet: Die Technischen Sammlungen Dresden feiern am 29. Mai ihren 50. Geburtstag und alle sind herzlich eingeladen.

 

Zum Jubiläum blicken die Technischen Sammlung auf eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Vergangenheit zurück: 1966 als Polytechnisches Museum in der Friedrich Engels Straße gegründet und aufgrund seiner Kleine liebevoll Museum im Gang genannt, wurde es mit dem Umzug 1988 zum Museum in der Villa, bis es 1993 seine neue und entgültige Heimat im Ernemann-Bau bezog. Seither residierten die Technischen Sammlungen in der Junghansstraße 1-3, mit circa 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Seit dem allerersten Öffnungstag 1966 haben schon 1,5 Millionen Interessierte die Technischen Sammlungen besucht.

Zum Geburtstag eine Party

 

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Wie jedes anständige Geburtstagskind mit einem großen Freundeskreis will auch das Museum ordentlich feiern. Am Sonntag, den 29. Mai werden Tür und auch Hoftor der Technischen Sammlung geöffnet. Museumsdirektor Schwarz verspricht eine ordentliche Geburtstagsparty, für und mit allen Besuchern, Unterstützern und Partnern der Technischen Sammlungen. Besonders Familien werden ihren Spaß beim 19. Turmfest haben.

Pünktlichkeit der Gäste ist dabei keine Zier, sondern vielmehr eine Empfehlung, denn schon um 11 Uhr eröffnet der Liedermacher Gerhard Schöne die Veranstaltung und singt den Technischen Sammlungen auch gleich ein Ständchen. Musikalische Unterstützung erhält er dabei von Georg Wieland Wagner. Zusammen werden sie auch Auszüge aus dem neuen Liederzyklus “Ein Tag im Leben eines Kindes” spielen.

Für den restlichen Tag steht der Museumshof unter dem Motto “Geburtstags-Jahrmarkt”. In Zusammenarbeit mit der Zirkuspädagogin Maya Koch und dem Springkraut e.V. wurde ein buntes, abwechslungsreiches Programm erarbeitet; von Akrobatik bis Zaubershow ist alles dabei. Abgerundet wird das Ganze durch viele Mitmach-Aktionen, die dafür sorgen werden, dass die lieben Kleinen definitiv bereitwillig nach dem Sandmann ins Bett gehen werden.

Eröffnung neuer Sonderausstellung

 

Bevor es soweit ist, empfiehlt es sich, noch eine Runde durchs Haus zu gehen. Denn neben den Sonderausstellungen erwarten euch auch abseits vom Hof Experimente, Basteleien, Vorführungen und Mitmach-Aktionen, für die sich sicherlich auch große Kinder begeistern können.

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Der Montageroboter der Firma Robotron
In der zweiten Etage könnt ihr euch auf eine Zeitreise in die Vergangenheit der Technischen Sammlungen begeben. Anlässlich des Jubiläums wird nämlich auch die Sonderausstellung “Maschinen, Menschen, Sensationen - 50 Jahre Technische Sammlung Dresden” eröffnet.

Hier schaut das Museum innerhalb von vier Kapiteln auf seine Geschichte zurück und hat dafür auch emsig im Fundus gestöbert. Die Ausstellungsstücke sind einerseits Zeitzeugen der Entwicklung der Technischen Sammlung, andererseits erzählen sie auch eine Geschichte über ihre ehemaligen Besitzer und manche stehen sinnbildlich für die viele Zeit und das Herzblut, welches Mitarbeiter und freiwillige Unterstützer in die Sammlungen investierten. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist der Robotron-Montageroboter aus den 80er Jahren, dessen Programmierung noch über ein Lochband erfolgt.

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Die historische Glücksspielautomaten-Sammlung

Ähnlich beeindruckend sind die ausgestellten, historischen Spielautomaten, die irgendwie an Opas mit Zinnsoldaten bestückten Glastürenschränke erinnern. Obwohl sie technisch noch funktionieren, könnt ihr euer Glück an ihnen nicht mehr herausfordern … Es sei denn ihr findet unter der Couch noch eine deutsche 10-Pfennig Münze aus dem letzten Jahrhundert, denn moderne Münzen haben weder die richtige Form, noch das entsprechende Gewicht (also lasst das DDR-Geld gleich mal Zuhause).

Eigentlich steckt hinter jedem Exponat eine Geschichte. Teilweise gibt es sogar über die Schränke, in denen die Stücke ausgestellt sind, ebenfalls etwas zu erzählen. Sofern man allerdings niemanden an seiner Seite hat, der einem diese Geschichten erzählt, wird es eher ein kurzer Besuch in der Sonderausstellung.

 



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