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Dresden Titans: Die besten Plätze in der Halle

Helferhelden bei den Dresden Titans

17.11.2016

„Wir sind auf unseren großen Stamm der Ehrenämtler sehr stolz“, betonte Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald bereits im September im Gespräch mit urbanite. Doch was macht ein Ehrenamtlicher bei den Dresden Titans? Zwei von ihnen haben sich von uns über die Schulter lunzen lassen.

 Dresden Titans: Die besten Plätze in der Halle
Auch wenn die Dresden Titans auf der Professionalisierungsleiter fortwährend höher klettern, gibt es noch zahlreiche Baustellen, die in klassischer Vereinsmanier durch ehrenamtliches Engagement gestemmt werden. Aquina Kucharek und Marian Dünkler sind zwei dieser Ehrenämtler.

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Ihnen entgeht nichts: Die Damen und Herren vom Kampfgericht haben nicht nur das komplette Spielfeld, sondern auch die Coaching-Zonen immer im Blick.

Beinah jeden Heimspieltag der Dresden Titans verbringen die beiden in der Margon Arena - auch wenn es für die Titanen auf dem Feld gerade nicht so rosig aussieht - und arbeiten am Kampfgericht.

Was man da macht? Zeiten nehmen, das Geschehen dokumentieren, Wechsel und Auszeiten ankündigen, Teamfouls melden und im Grunde nie, nie, nie das Spiel aus den Augen lassen. „Auch wenn jeder eine spezifische Aufgabe hat, funktionieren wir als Team. Wenn einer mal schläft, bekommen es alle zu spüren“, erklärt Marian. Seine Aufgabe am Kampfgerichtstisch würde so mancher als die schwierigste bezeichnen, denn er betreut die Wurfuhr. Ganz salopp gesagt, legen seine Finger fest, wie viel Zeit einer Mannschaft für ihren Angriff bleibt. Dabei gibt es ein Pamphlet an Regeln zu beachten, die bestimmen, ob die Wurfuhr 24 Sekunden, 14 Sekunden oder die normale Restzeit anzeigt.

Die Entscheidung dazu muss meist innerhalb von Millisekunden fallen. An guten Tagen schauen rund 2.000 Zuschauer Marian genau auf die Finger. Nervös ist er deshalb nicht. „Ich kann das wirklich ganz gut ausblenden“, meint er, „Letztlich habe ich zwei Knöpfe und einen Kippschalter. Es ist keine Raketenwissenschaft. Ich spiele selber Basketball und bin auch als Schiedsrichter unterwegs. Das Regelwerk gehört einfach dazu und deswegen mach ich es gern.“ 

Aquina, die eigentlich nur auf ihren Spitznamen Aggi hört und sich in diesem Jahr sogar den Hut für die Organisation des Kampfgerichts aufgesetzt hat, sieht es ähnlich: „Ich bin schon seit 2008 dabei und Stück für Stück in den Verein und die Struktur reingewachsen. Plötzlich ist man mittendrin, ist ein Teil von allem und möchte dann natürlich auch unterstützen. Man nimmt es nicht als Arbeit wahr“, erklärt Aggi. Insgesamt umfasst der Pool der Kampfrichter acht Frauen und Männer – ausreichend, aber überschaubar. “Über mehr Leute wären wir natürlich auch nicht traurig”, lacht sie. Und Marian schiebt gleich noch den besten Grund von allen hinterher, warum sich dieses Ehrenamt durchaus lohnt: “Wir überblicken alles. Es sind einfach die besten Plätze in der Halle!” 

 



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