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Dresden Titans unterliegen den Hamburg Towers

Dresden Titans verlieren ihr Debüt unter Head Coach Liam Flynn bei den Hamburg Towers mit 54:86.

05.12.2016

Der erhoffte Befreiungsschlag blieb zwar aus, doch zumindest defensiv haben die Dresden Titans eine deutliche Steigerung zeigen können. Im ersten Spiel unter dem neuen Head Coach Liam Flynn unterlagen die Elberiesen am Samstagabend vor 2.800 Zuschauern gegen die Hamburg Towers mit 54:86. Damit leuchtet auch nach dem 13. Spieltag die rote Laterne der 2. Basketball-Bundesliga ProA in der Margon Arena.

 

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Zunächst starteten die Dresdner nach der sechsstündigen Anreise elbaufwärts gut in die Partie. Unbeeindruckt von der erstligareifen Kulisse in der Inselpark-Halle spielten die Titans in den ersten Minuten auf Augenhöhe mit den Hanseaten. So konnte Randal Holt sein Team nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (14:15) in der 12. Minute sogar mit 17:15 erstmals in Führung bringen. Im Anschluss jedoch verloren die „Titanen“ den Faden, während sich Hamburg mit einem 17:3-Lauf absetzen konnte. Zunächst war es Guard Deandre Lansdowne, der für die Towers das Heft des Handelns übernahm, ehe in den letzten Minuten vor der Pause Center Justin Raffington die foulbedingten Auswechslungen von David Sturner und Helge Baues ausnutzen konnte.

 

"Am Ende haben wir sie überrannt"

Mit einem 26:41-Rückstand gingen die Sachsen somit in die zweite Hälfte. Dabei erwischte das Team von Coach Flynn den besseren Start. Angeführt von ihren beiden besten Akteuren Sturner und Baues kämpften sich die Sachsen bei noch zwölf Minuten auf der Uhr mit einer aggressiven Defense auf 43:47 heran. „In dieser Phase hat man gesehen, wozu wir im Stande sind. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, allerdings nicht die Konstanz, die nötig gewesen wäre, um das Spiel gänzlich offen zu gestalten“, so Titans-Coach Liam Flynn. Sein Hamburger Trainerkollege, Hammed Attarbashi, pflichtete ihm nach Spielende bei: „Dresden braucht heute nicht allzu enttäuscht sein. Sie haben über gut 27 Minuten mit uns wirklich auf Augenhöhe gespielt und für ein ausgeglichenes Spiel gesorgt. Im zweiten Viertel und am Ende haben wir sie aber überrannt, sodass die Partie letztlich deutlicher ausgefallen ist, als sie war.“

 

So war es ein 13:2-Lauf der Towers zum Ende des dritten Abschnitts, der die Hoffnung der Titans zunichtemachte. Hinzu kam, dass Holt und Co. immer wieder an der engen Verteidigung der Hamburger abprallten und im Gegenzug mit 19 Ballverlusten zahlreiche Fast-Break-Punkte erlaubten. Im Schlussviertel hatten die Hanseaten um Top-Scorer Anthony Canty letztlich leichtes Spiel, was Coach Liam Flynn nicht auf sich sitzen ließ: „Obgleich wir phasenweise gut verteidigt haben, gab es Phasen wie im letzten Viertel, wo unsere Verteidigung absolut furchtbar war und dem Gegner viele einfache Würfe und Korbleger erlaubt hat. Das darf uns nicht passieren. Selbst wenn wir eine Schwächephase haben, dürfen wir uns nicht so gehen lassen. Wir müssen jetzt an unserer Konstanz arbeiten. Das beginnt bei mir als Coach und jedem einzelnen Spieler. Wir sitzen alle im selben Boot.“

 

Das nächste Spiel der Dresden Titans könnt ihr am 11. Dezember 2016 live in der Margon Arena erleben. Es geht gegen die MLP Academics Heidelberg. Tip-Off ist um 16 Uhr. 

 

Beste Werfer:

Hamburg:    A. Canty (19 Punkte), D. Lansdowne (18), J. Raffington (14)

Dresden:     R. Holt (11), H. Baues (10), D. Sturner (10)

 

Die vollständige Statistik des Spiels findet ihr hier.  

Ihr wollt euch das Spiel noch einmal in voller Länge anschauen? Dann klickt hier

 

Quelle: Dresden Titans

 



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