Artikelbild für Dresdner Bands im Fokus: 108 Fahrenheit

Dresdner Bands im Fokus: 108 Fahrenheit

Atmosphäre, die man nicht downloaden kann...

16.03.2016

Authentisch, traditionell und ehrlich – so sind 108 Fahrenheit. Und diesen Anspruch haben sie auch an ihre Musik. Dafür haben Kai Niemann (Gesang/Gitarre), Marco Pfennig (Banjo/Gesang) und Adrian Kehlbacher (Kontrabass/Gesang) eine lebendige Mischung aus Rock, Pop, Akustik und Country kreiert. Ihr Sound soll fesseln und berühren. Dafür holt sich das Dresden-Leipzig-Trio bei seinen Live-Auftritten bis zu elf Streicher und Bläser auf die Bühne. Am 18. März kommt jetzt ihr erstes Album „Mein Herz“ auf den Markt. Wir haben uns für euch mit dem Wahl-Dresdner, Kontrabasser und Sänger Adrian getroffen.             

 Dresdner Bands im Fokus: 108 Fahrenheit
Kai Niemann, Marco Pfennig und Adrian Kehlbacher (v.l.n.r.)

Wie habt ihr drei euch gefunden? 
Kennengelernt habe ich Kai vor ungefähr 10 Jahren über ehemalige Bandkollegen. Eines Tages rief er mich an und meinte, er hätte Lust, Depeche Mode auf Reggae zu machen. So trafen wir uns, aus Kaffee wurde Bier und aus anfänglichem Gequatsche wurde Musik. Ich glaube, Kai hatte gar nicht vor, mir seine eigenen Songs zu zeigen. Aber meine Neugier war so groß, dass ihm nichts anderes übrig blieb, als sie mir zu zeigen. Marco kenne ich auch schon sehr lange und als wir das erste Mal zusammen spielten, war es wie musikalische Liebe auf den ersten Blick. 

 

Ihr bringt Mitte März eure erste Platte raus. Was hat euch am meisten inspiriert? 
Wir sind alle große Fans von Mumford & Sons und Ray Lamontagne und waren uns von Anfang an einig, dass wir echte Musik machen wollen. Also hauptsächlich akustisch und mit Instrumenten, die nicht an einen Verstärker angeschlossen werden müssen. Dazu Kais Texte, die einfach unfassbar authentisch sind und von Liebe, Schmerz, Wind, Meer und Weite handeln. Manchmal gibt es Songs, bei denen Kai ganz genau weiß, was er will. Da hängen wir uns gar nicht erst mit rein! 

Artikelbild für Dresdner Bands im Fokus: 108 Fahrenheit
"Die Leute können mit ordentlichen Bums auf die Ohren rechnen!"
 

Und wie kann man sich euer Bandleben sonst vorstellen? Haben die anderen beiden auch was zu sagen?
Haha, na klar!  Marco hält sich an seine Banjo-Rules, damit er seinen Ruf als traditioneller Banjospieler nicht verliert. Ich beharre auf akustischen Sound und Kai auf seine wahrhaftig und authentischen Texte. Da treffen wir uns alle in der goldenen Mitte. 

 

Gibt es für dich eine Art Zauberformel für gemeinsames Musizieren? 
Ja, sie ist sogar sehr einfach: ehrlich zueinander sein.

 

Ihr spielt eure Konzerte auch oft in größerer Form. Wie kam es dazu? 
Ja, stimmt: Wir werden auf Tour keine kleine Dreier-Besetzung sein, sondern als 14-Mann-starke Band auf der Bühne stehen. Die Leute können also mit ordentlich Bums auf die Ohren rechnen. Mit so vielen Musikern zu spielen, macht einen enormen Reiz aus! Ich will zum Beispiel immer noch extra Streicher haben und Kai liebt Bläser. Damit keiner am Ende des Tages enttäuscht ist, versuchen wir jeden Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.

 

Habt ihr schon neue Pläne ins Auge gefasst?
Wir haben neues Songmaterial und wollen unbedingt wieder in Studio gehen. Aber wenn ich das so erzähle, fällt mir auf, dass wir noch nicht mal unser jetziges Album richtig ausgiebig gefeiert haben. Bevor wir das nicht ordentlich mit Bier begossen haben, dürfen wir eigentlich nicht an die Zukunft denken!

 

 

 

 

 



Diese Artikel könnten Dir gefallen:


Kommentare
› Schreibe einen Kommentar
    • Bisher keine Kommentare.
  • Bitte registriere dich bei uns oder log dich ein um Kommentare zu schreiben oder Bewertungen abzugeben.

Teilen auf

auf:

Urbanite verwendet Cookies

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Hier geht’s zu unseren Datenschutzerklärungen.

Ich stimme der Verwendung von Cookies zu