Burger Dresden Teaser

Gastro-Test: Best of fast food

Burgerbuden vom Feinsten

19.01.2016

Ein Burger ist nicht gleich ein Burger. Wer sein Handwerk versteht, weiß, worauf es ankommt: saftiges Hackfleisch, perfekt angebraten, ein luftiges Bun, frisches Grünzeug, leicht angeschmolzener Käse und natürlich darf auch die ultimative Geheimsoße nicht fehlen. Das Ganze muss so groß sein, dass beim Essen definitiv irgendwas herausfällt. Wenn es nicht kleckert, ist es nicht gut. Punkt. Solche Burger gibt es auch in Dresden. Hier können McDonald‘s und Co. einpacken.  

 

Burgerei

 

Preis/Leistung: 4/5

Ambiente: 5/5

Service: 4/5

 

Burgerei Dresden
Unser Platz 1 - Burgerei: für Entdecker
Wahnsinn, was hier alles auf der Karte steht. Von veganen Walnuss-Bratlingen über Pattys aus norwegischem Lachsfilet bis hin zu Straußenfleisch kommt alles ins Brötchen. Frische Zutaten und Kreativität haben ihren Preis. Ein klassischer Hamburger kostet 7,40€ – nicht gerade günstig. Wir legen noch eine Schippe drauf und bestellen den Wagyu Burger aus Luxus-Rind für stolze 13,90€. Kurz darauf stehen 180 Gramm perfekt medium gebratenes Fleisch mit Zwiebeln, Salat und Relish zwischen zwei dunklen Brötchenhälften auf dem Tisch. Ein Traum. Auch für die Augen ist der Besuch ein Genuss. In dem modernen Laden am Neumarkt gibt es überall kleine Details zu entdecken. Das Personal ist super drauf, die ganze Zeit am Lächeln und hat offensichtlich Spaß an der Arbeit. Das war bestimmt nicht unser letzter Besuch.

 

Fazit: Tolle Atmosphäre, toller Laden - unbedingt ausprobieren!

 

Beat´n´Burger

 

Preis/Leistung: 4/5

Ambiente: 4/5

Service: 2/5

 

Beat´n´Burger Dresden
Beat´n´Burger: für Hipster
Seit rund anderthalb Jahren residiert gegenüber der Schauburg das Beat´n´Burger. Passend zum Namen erinnert der Laden mit den hohen Decken an eine Musikkneipe. Unter dem massiven Tresen pulsiert eine Lichtwand in bunten Farben, die Tische und Stühle sind aus rustikalem Holz. Auch auf der Speisekarte setzt sich das Thema fort. Die Burger tragen Namen wir Salsa, House oder Rap. Entsprechend groß ist auch das Angebot. Die Bedienung hat heute wohl schlechte Laune und schaut uns an, als hätten wir gerade ihre Katze überfahren. Wir bestellen trotzdem einen Elektro-Burger und dazu Süßkartoffel-Pommes – mal was anderes. Aus der Kasse rattert ein Kassenbon samt Bestellnummer und Frau Todesblick gibt uns wortlos das Zettelchen. Etwas verwirrt setzen wir uns zu Tisch. Kurz darauf ertönt das typische Geräusch sich öffnender Fahrstuhltüren. Wir sehen nach oben und erkennen die Zahl auf unserem Bon an einer Anzeigentafel über den Köpfen der Gäste – Mahlzeit! Die Mischung aus Rindfleisch mit drei Sorten Käse, Zwiebeln, Salat, Gurke und jeder Menge BBQ-Soße, Mayo und Sour-Cream kostet 6,50€ und schmeckt ziemlich lecker. Auch über die Größe können wir uns nicht beschweren. Satt verlassen wir den Laden und versuchen es noch mal mit einem Lächeln bei der Bedienung. Ohne Erfolg.

 

Fazit: Hipper, schicker Laden mit einer großen Auswahl an gutem Essen. Nur beim Service sollte man noch einen Gang hochschalten.

 

Dampfschwein

 

Preis/Leistung: 4/5

Ambiente: 4/5

Service: 3/5

 

Dampfschwein Dresden
Dampfschwein: für Neugierige
Mit selbst gebauten Möbeln aus Euro-Paletten versprüht das Dampfschwein einen ganz eigenen Charme. Auch die Burger sind anders. Statt durch den Wolf gedreht und zum Patty verarbeitet, wird das Fleisch hier gerupft. Dafür verwendet das Dampfschwein, wie der Name schon sagt, geräuchertes Schwein – smoked pork. Durch die Zubereitung im Smoker wird das Fleisch langsam gegart und bekommt seinen typischen Barbecue-Geschmack. Danach ist es so zart, dass es sich kinderleicht auseinanderreißen lässt. Das Ganze landet dann mit BBQ-Soße, handgemachtem Apfelkrautsalat mit würzigem Bergkäse in selbst designten Brötchen. Als Winter-Spezial gibt es für uns die Variante mit Rotkraut und eine Dampfkartoffel samt Sour-Cream-Füllung. Der Burger ist saftig, lecker und macht satt. Dafür kostet er auch 5,50€ . Das gleiche zahlt ihr für die vegetarische oder vegane Variante mit Tofu, bzw. Seitan. Einen Euro mehr kostet euch der Bullenburger mit Rindfleisch und für den Käse müsst ihr nochmal 50 Cent extra berappen. 

 

Fazit: Coole Variante, wenn euch der klassische Burger mal wieder zu langweilig ist.

 

Kantine No. 2

 

Preis/Leistung: 5/5

Ambiente: 3/5

Service: 4/5

 

Kantine No. 2 Dresden
Kantine No. 2: für Chiller
Dieser Neustadt-Laden ist wieder das Szene-Viertel selbst – mit vielen Ecken und Kanten, bunt und immer voller Leben. Auch in Sachen Öffnungszeiten hat man sich dem Stadtteil und seinen Bewohnern angepasst. Frisch gegrillte Burger gibt´s hier bis spät in die Nacht, am Wochenende sogar bis 5 Uhr morgens. Stimmung und Musik hängen davon ab, wer gerade hinter der Theke steht. An einem Tag läuft laut Punkrock, am nächsten Techno, wenig später dröhnen tiefe Hip-Hop-Bässe durchs Geschäft. Leckere, große Burger gibt es aber immer. Dabei bringen die Jungs und Mädels in der Küche gern mal neue Kreationen auf die Speisekarte. Das Repertoire reicht vom vegetarischen Halloumi-Gorgonzola-Burger bis zur Kalorienbombe mit doppelt Fleisch, doppelt Bacon und extra viel Käse. Wer genug hat von 0815-Fritten sollte unbedingt mal die Thymian-Pommes probieren und auch bei den Soßen wird mit Tomaten-Chutney und Co. jeder Geschmack bedient. Wir nehmen den Doppel-Cheese-Burger mit

Bacon für Geldbeutel schonende 5,20€ und sind schon nach der Hälfte

proppenvoll. Lecker wars.

 

Fazit: Klein, fein und familiär – DIE Burgerbude von Nebenan.

 

Kochbox

 

Preis/Leistung: 5/5

Ambiente: 3/5

Service: 4/5

 

Kochbox Dresden
Kochbox: für Hungrige
Gleich neben der Kantine hat im Februar die Kochbox den Grill angeworfen. Vorher standen sich die Burgerbuden jahrelang regelrecht gegenüber. Die Frage, wer von den beiden Läden der bessere ist, spaltet die Neustadt. So ähnlich wie bei McDonald´s und Burgerking – nur eben in verdammt lecker. So oder so hat die Kochbox einiges zu bieten. Ebenfalls bis spät in die Nacht geöffnet – unter der Woche ist erst um 3 Uhr Feierabend – versorgt sie die Neustadt mit riesigen, schmackhaften Burgern zum kleinen Preis. So kostet der Cheeseburger gerade mal 3,50€. Wir nehmen den Spezial-Burger mit einer dicken Scheibe Camembert und Preiselbeer-Gelee für 5€. Auch hier stehen immer mal andere Gesichter am Herd. Koch Bamaa hat mittlerweile Kult-Status bei seinen Gästen erreicht. So soll er dem einen oder anderen Nachtschwärmer bereits das Leben gerettet haben, in dem er die Kochbox nach Ladenschluss doch noch mal für einen letzten Burger öffnete. Besondere Erwähnung verdienen außerdem die Kartoffelecken

mit Béchamelsoße – unbedingt probieren!  

 

Fazit: Moderner Laden mit Herz und gutem Essen, das euch definitiv satt macht.

 

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