Gastrotest: Altmarkt 2018

Gastrotest: Altmarkt

Wer A sagt, muss auch Mhhh sagen

10.08.2018

Wenn auch der älteste Platz Dresdens, ist der Altmarkt seiner Zeit vielleicht sogar ein Stück voraus. Über das ganze Jahr wird ihm mit Großveranstaltungen Leben eingehaucht - die machen natürlich auch hungrig!

 

Reihenfolge: Testsieger, weitere Testlocations folgen alphabetisch! 

 

 

Gastrotest: Altmarkt

Wohlfühlfaktor: ★★★★★ 

Preis/Leistung: ★★★★★ 

Geschmack:  ★★★★

 

Mit dem neuen Kultur-Hotspot Kulturpalast kehrte letzten Mai auch die Palastecke auf der Schloßstraße ein. Die Einrichtung ist die einer modernen Cafeteria mit rustikaler Betondecke zu neutraler schwedischer Einrichtung mit Farbakzenten. Polstersitzecken, Samtstühle und Terrassensofas laden zum Verweilen ein. Neben dem Tresen befindet sich eine Kühltheke mit Sandwiches, Snacks und Desserts. Die Palastecke behauptet, die besten Pfannkuchen der Stadt zu haben und wir sagen: Das dürfen sie! Vor mir steht ein fluffiger, dicker Pfannkuchen mit frischen Blaubeeren eingebacken. Die nicht-süße Vanillecreme bildet einen perfekten Kontrast. Cappuccino und Pfannkuchen liegen mit zusammen 11,90 € zwar im oberen Preissegment, aber wir sind ja auch mitten in der Altstadt und der Pfannkuchen ist jeden Cent wert. Alle Servicekräfte sind zuvorkommend, die restliche Speisekarte bietet ausgewählte, kreative Gerichte (auch vegan). Mit hausgemachtem Eis und dem Café mit Bar findet ihr zu jeder Tageszeit die passende Leckerei. 

 

Fazit: Am liebsten einmal alles bitte! 

 

 

Gastrotest: Altmarkt 2018

 Wohlfühlfaktor: ★★★★★ 

Preis/Leistung: ★★★★ 

Geschmack:  ★★★★

 

Die große Steintreppe hinunter, vorbei am Bier-Gemälde, gelangt man in das schlichte, aber gemütliche Gewölbe des Altmarktkellers. Bei herrlichem Sonnenschein am Mittag entscheiden wir uns aber doch für die Plätze vor der Tür mit Blick aufs Altmarkt-Treiben. Die Karte entspricht den Erwartungen eines Bierhauses und lockt mit Haxe, Burger, Sauerbraten und Co. Wir entscheiden uns bei der Hitze für ein kleines, uriges Mittag mit dem „Fettnäppl“, einem hausgemachten Apfel-Gänseschmalz mit saurer Gurke, Zwiebel und Brot für 4,50€ und der „Flädlesupp“ aus hausgemachter Ochsenbrühe mit Bierflädle und Kräutern für 4,90€. Das Gänse-schmalz ist fett! Es ist hausgemacht und durch den Apfel herrlich leicht auf der Zunge. Die Flädlesuppe ist leider ein wenig fad mit sehr viel Petersilie. Das kenne ich ein wenig würziger original aus dem Allgäu. Der Service ist sehr nett und zuvorkommend, bringt uns sofort neues Brot und spannt den Sonnenschirm auf. Schönes Extra: Das Craftbeer des neuen Braufactum nebenan ist köstlich!

 

Fazit: Gute deutsche Küche mit Biergartenflair.

 

 

Gastrotest: Altmarkt 2018

 Wohlfühlfaktor: ★★★★

Preis/Leistung: ★★★★ 

Geschmack:  ★★★★

 

Barococo bietet auf zwei Etagen plus Sommerterrasse das volle Programm. Mit viel maritimer Deko holt es nordisches Flair in die Innenstadt. Ob Restaurant, Bar oder Terrasse: der Blick auf den Altmarkt bleibt euch nie verwehrt. Wir  werden sofort freundlich empfangen. Dem Ambiente entsprechend ist die Karte gefüllt, ergänzt wird sie durch Klassiker wie Schnitzel und Burger. Das Würzfleisch für 6,50 € ist laut meiner Begleitung „schon ganz geil“ und überzeugt durch die Zitronen-Note in der Sauce Hollandaise. Meine Knusperscholle an Bratkartoffeln mit Gurkensalat für 14,90 € hält, was sie verspricht – knusprig außen und zart-weich innen. Die Kartoffeln sind bunt gewürzt und die vermutlich hausgemachte Tartarsauce ist schön leicht zum Fisch.

 

Fazit: Solide und lecker mit 1A Ausblick. 

 

 

Gastrotest: Altmarkt 2018

Wohlfühlfaktor: ★★★★ 

Preis/Leistung: ★★★★

Geschmack: ★★★

 

Bis 17 Uhr bekommt ihr für 5 € extra zum Burger eine Beilage und je ein Kalt- und Heißgetränk. Klar, dass auch wir da zugreifen! Es wird ein Burger der aktuellen Saisonkarte: Gebratener Spargel, Parmaschinken und Sauerrahm für 8,90 € – da es bereits sehr warm ist, wählen wir das Brot heute mal ab. Dazu gibt es einen gemischten Salat mit Nussdressing und einen halben Liter „Durstlöscher“ in der Variante Orange-Basilikum. Der Salat überzeugt auf ganzer Linie, der Burgerpatty hingegen hat wohl zu viel Zeit in der Hitze verbracht und kommt nun trocken und durch daher. Auch die Spargel-Schinken-Kombi macht nicht den erwarteten Spaß. Dank des riesigen Kaltgetränks und der Koffeinladung im Anschluss verlassen wir trotzdem satt den Laden.

 

Fazit: Halbglücklich ist besser als nicht glücklich!?

 

 

Gastrotest: Altmarkt 2018

 Wohlfühlfaktor: ★★★★

Preis/Leistung: ★★★ 

Geschmack: ★★★★ 

 

Als Altmarkt-Frischling lockt Wilma Wunder mit einem kulinarischen Potpourri aus klassischer deutscher Küche und Feelgood-Leckereien. Das Ambiente gefällt uns echt gut, Einrichtung können die Wilmas! Es dauert etwas (zu) lange, schließlich werden wir jedoch freundlich bedient, was uns wieder milde stimmt. Geben wir Wilma also noch ein wenig Zeit, sich in den Altmarkt-Trubel einzugrooven ... Ein Ziegenkäse-Avocado-Salatissimo für 10,80 € soll es sein – Salat mit Ziegenweichkäse, Gurke, Avocado- und Apfelspalten, Rote-Beete-Würfeln, Walnüssen und Flammkuchensticks. Er schmeckt gut, ist aber für seinen Preis jetzt keine Offenbarung. Dazu gibt es eine hausgemachte Grapefruit-Mango-Limo für 3,90 €, die ausgezeichnet schmeckt und uns an diesem heißen Tag Abkühlung verschafft.

 

Fazit: Noch nicht ganz am Wunderland. 

 



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