Ins Glas geschaut: Schokoladenbar

Ins Glas geschaut: Schokoladenbar

Flüssiges Glück aus der Tasse

12.05.2016

 

Ins Glas geschaut: Schokoladenbar

Wenn man in der Neustadt durch die Alaunstraße läuft und plötzlich das Schild  „Schokoladenbar“ vor sich sieht, dann hat man gleich eine ganz bestimmte Vorstellung von dem, was man darin vorfinden wird: Schokolade! Natürlich! Vielleicht vorwiegend in flüssiger Form, aber auf jeden Fall Schokolade. Doch damals 2008, als die Schokoladenbar von Sascha Reiher aufgemacht wurde, war Schokolade genau das, was überhaupt nicht im Fokus der Bar gestanden hat.

 

Ins Glas geschaut: Schokoladenbar
Der Eingang zum Schokoladenparadies
Der Anfang ohne Schokolade: Im März 2005 eröffnete Sascha auf der Alaunstraße die Bar „Wohnzimmer“. Von dort aus fiel sein Blick oft auf das Cigales, ein Café auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit mediterraner Küche und einem Biergarten im Hof. Irgendwann war das Objekt wieder auf dem Markt und Sascha fackelte nicht lang. Es sollte eine neue Bar werden, seine neue Bar. Was noch fehlte war ein guter Name. „Ich musste an den Club Schokoladen in Berlin denken und dann kam die Idee: Schokoladenbar!“, so Sascha. Ein Name war gefunden und die Sache konnte beginnen. Dass der Fokus in der Schokoladenbar jedoch gar nicht auf Schokolade lag, enttäuschte die Gäste. Auch Pralinen und kleiner Schokoleckereien konnten diese nicht zufriedenstellen. Verständlich, denn wenn „Schokoladenbar“ draußen dran steht, erwartet man schließlich auch, dass Schokolade drin ist.

 

Ins Glas geschaut: Schokoladenbar
Ein Blick auf die (gemütliche) Inneneinrichtung der Schokobar
 

„Ich dachte mir also, na gut, wenn die Leute mit Schokolade bombadiert werden wollen, dann sollen sie das auch“, erzählt Sascha. Also wurde alles etwas „süßer“ in der Bar, verschiedene flüssige Eigenkreationen mit Schokolade wurden sich ausgedacht und die Bar entfaltete sich nach und nach. Seither serviert die Schokoladenbar die beliebte Nervennahrung in ganz unterschiedlichen Varianten. Das Herzstück der Bar, so könnte man  meinen, ist der Hot Ciok, eine Art flüssiger Schokoladenpudding, der mit Vanillesoße, Kirschen, Kuchen und anderen Leckereien angeboten wird. Aber auch andere Schoko-Spezialitäten verzücken den Gaumen. Neben flüssigen Variationen gibt es auch leckeren Kuchen, aber auch Säfte, Kaffee und sonstige Getränke werden angeboten. Und was bei einer richtigen Bar natürlich auch nicht fehlen darf: Cocktails! Gemütliche Stühle, Sessel und Sofas zum Reinsickern schaffen eine entspannt Atmosphäre.

 

Ins Glas geschaut: Schokoladenbar
Im Sommer kann man auf der Außenterrasse wunderbar eine eiskalte Eisschokoladen schlürfen und die Sonne genießen

Ein Hingucker ist auch die Außenterrasse mit echtem Gras unter den Füßen. Dort man kann man sich ebenfalls in warmen Sommertagen eine Eisschokolade schmecken lassen und in die Sonne blinzeln. In diesem Laden steckt viel Herzblut. Mit Liebe werden sich hier neue Sachen ausgedacht. Wenn ihr jetzt das Schild mit der Aufschrift „Schokoladenbar“ lest, so sei euch versichert, es hält nun wirklich was es verspricht: den Traum aus Schokolade!

 



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