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Jugendmedientage 2016

Die Unbestechlichen

13.10.2016

Der Journalismus hat zunächst eine recht einfach anmutende Aufgabe. Er soll uns über die Welt informieren, Nachrichten filtern und uns dann die wichtigsten Meldungen präsentieren. Nur einfach ist das ganz sicherlich nicht. Die Jugendmedientage 2016 wollen junge Medienschaffende für den Journalismus sensibilisieren und scheuen auch nicht davor unangenehme Fragen zu stellen.

 Jugendmedientage 2016
Hinter den Kulissen des WDRs
„Drei Säulen bilden das inhaltliche Fundament der Jugendmedientage: Der Medieneinstieg, die Vermittlung von Medienkompetenzen sowie die thematische Schwerpunktsetzung, die die Jugendpresse Deutschland jährlich neu definiert.“ Franziska Görner ist Projektkoordinatorin der Jugendmedientage, die vom 27. bis 30. Oktober 2016 stattfinden und freut sich über die große Unterstützung, auch von alteingesessenen Medienprofis (u.a. MDR und Spiegel TV), die die Veranstaltung teilweise begleiten werden. Insgesamt können 400 Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren an den Medientagen teilnehmen.

 

In Workshops, Medientouren oder Podiumsdiskussionen wird die mediale Welt unter dem Motto „Medien-oder Märchenland?“ vorgestellt und hinterfragt, ob in der heutigen Zeit der Journalismus objektiv sein kann. Jeden Tag lesen, hören oder sehen wir Nachrichten und müssen entscheiden, wem wir glauben und wem nicht. „Die jüngere Generation informiert sich über viele verschiedene Kanäle. Neben den traditionellen Medien, lesen viele für sie interessante Blogs, Postings von Nachrichten von Freunden auf Facebook oder einfach die App von Spiegel Online auf ihrem Smartphone. Die Herausforderung für diese Generation wird die Filterung von Nachrichten  innerhalb dieser verschiedenen Medienformate sein und die Unterscheidung zwischen wahr und falsch. Das ist wie das Einmaleins in Mathe und muss erlernt werden.“, so Görner über die Schwierigkeit für Nutzer die größer werdende Medienvielfalt zu überblicken.

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So sah die Auftaktveranstaltung 2015 aus

Neben den klassischen Massenmedien wie Print, Fernsehen oder Radio werden auch neuere Entwicklungen vorgestellt. Reporter, die nicht mehr mit Kamera-und Tonmann ausgerüstet, berichten, sondern nur mit dem Handy ausgestattet zum Brennpunkt fahren. Kommunikationsdienste wie WhatsApp oder Chatbots sind ebenso Themenschwerpunkte.          

 

Auf der Webseite der Jugendmedientage finden sich weitere Informationen sowie der Ticketverkauf.  

 



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