Leckere Rezepte mit Leinöl aus Sachsen!

Sächsische Leckerbissen ... mit Leinöl!

30.04.2016

Auch die Sachsen wissen ganz traditionell und klassisch zu Kochen. Doch so einheitlich und klassisch ist die Sächsische Küche gar nicht; viel zu Vielfältig und regional unterschiedlich ist das Bundesland im Osten Deutschlands. Doch eins zeichnet die schmackhaften und gesunden Rezepte der Sachsen aus: Sie kochen deftig, reich an Gewürzen und Aroma und vor allem eins: Mit ordentlich Sauce zu allen Gerichten.

 

Ohne Sauce ist kein sächsisches Gericht vollständig. Hinzu kommen die Gerichte aus Leipzig und Dresden. Eine Küche, die sich auf Grund der historischen Besonderheit der Städte mit sehr extravaganten und üppigen Speisen entwickelt hat. Abgerundet wird das ganze mit den klassischen Arme-Leute-Essen wie Pellkartoffeln und Leinölquark oder das Brot mit Leinöl. Denn Leinöl war seither ein fester Bestandteil in der Küche der Sachsen. Warum? Das Öl verhinderte vor allem früher in den heißen Sommertagen das Umkippen, bzw. sauer werden von Milch- und Quarkspeisen. Es war die Ölschicht auf den Speisen. Klassisch wurde das Leinöl mit Kräuterquark und Pellkartoffeln oder als pfiffiger Gurkensalt sowie zu Hering in Sahnesauce gerreicht. Doch die Sachsen lieben vor allem eins: Ihren Guchn ... und der wird zum nachmittäglichen 'Schälchen Heeßes' serviert. Kleckselkuchen, Freiberger Eierscheke oder Dresdner Stollen - angereichert mit Leinöl wurden sie zur kulinarischen Delikatesse, die heute in ganz Deutschland und über dessen Grenzen hinaus bekannt, begehert und beliebt ist.

 

 



Hering in Sahnesauce


 

Leckere Rezepte mit Leinöl aus Sachsen!
Ob Hering oder Quarkkeulchen - Leinöl verfeinert Süßes und Herzhaftes.
Fisch ist, aufgrund der Binnenlage des Bundeslandes, eine Rarität auf den Speisetellern der Sachsen. Doch die reiche Seenlandschaft des Bundeslandes macht die Aufzucht von Fischen wie Karpfen, Forelle und auch Hering möglich. ... und zum Letzteren haben sich die Sachsen eine wirklich schmackhafte Sahnesauce einfallen lassen, deren Kombination aus nussigem Leinöl, fruchtig-sauren Apfelstücken (passt am besten Boskop Apfel) und frischen, knackigen Zwiebeln aus eigenem Anbau, das ganze Gericht zu einem wahren Gedicht macht. Heringsfilet, Äpfel, Zwiebeln, saure Gurken und Schnittlauch in feine Würzel schneiden und hacken, gemeinsam mit Joghurt, Sahne und Quark vermengen, mit Salz, Pfeffer und Leinöl verfeinern und im Anschluss mit Pellkartoffeln, natürlich auch aus dem eigenen Anbau, anrichten. Jammy! 



 

 

Quarkkeulchen und Pflaumensauce


 

Selbst beim Nachtisch darf den Sachsen ihre Sauce nicht fehlen. So auch bei den deftigen Quarkkeulchen, die mit einer fruchtigen Pflaumensauce serviert werden. Die Mahlzeit ist übrigens auch so üppig, dass sie auch gerne als Hauptmahlzeit gerreicht wird. Wie man diesen kulinarischen Klassiker für sich und seine Lieben auf den Tisch zaubert? Kartoffeln kochen und zu einem Brei pressen, mit Quark, Eier, Mehl, Zucker, Rosinen, Salz und Leinöl vermischen. Es soll ein geschmeidiger Teig entstehen. Diesen ausrollen und in keilförmige Keulchen formen. Erst in der Pfanne anbraten, dann im Ofen bei sehr geringer Hitze ausbacken lassen. Für die Sauce die Pflaumen entkernen, in Stücke schneiden, mit Zucker, Zimt und Nelkengewürz bestreuen, alles einziehen lassen und mit etwas Wasser und Zitronensaft ganz kurz aufkochen und zehn weitere Minuten köcheln lassen. Hört sich wirklich nach einem Gedicht an, nicht wahr?

 

 



Sächsischer Speckkuchen

 


Der wird kalt oder warm bei den Sachsen zum Bier und der Brezel gereicht. Das Leinöl wird sowohl mit im Kuchenteig verarbeitet, wie als Extra und Sauce - wie sollte es anders sein - gereicht. Für einen klassischen sächsischen Speckkuchen benötigt man Mehl, Hefe, lauwarme Milch, Butterschmalz, Salz, Eier, durchgewachsenen Speck, saure Sahne, speisestärke, Kümmel und Leinöl. Dann heißt es Teig kneten: Mehl, Hefe und Milch zu einem Vorteig kneten und ruhen lassen. Dann folgen Butterschmalz, Ei und Salz. Ist der Teig zu trocken, einfach noch ein wenig mehr lauwarme Milch nehmen. Speck in der Pfanne anrösten. Ein weiteres Ei, gemeinsam mit der sauren Sahne, der Speisestärke und dem Leinöl schaumig schlagen. Teig auf einem Backblech ausrollen und mit der Ei-Speck-Mischung vedecken. Ab in den Backofen, Kümmel zum Schluss ... abwarten ... ein wahrer Genuss.

 



... und damit die sächsischen Rezepte auch wirklich authentisch schmecken, gesund und nährreich sind, besorgt man sich sein qualitativ hochwertiges Leinöl am Besten bei www.leinoel-kaufen.com. Wer hier nicht das passende Leinöl für seine Kochvorhaben findet, der hat einfach nicht richtig das Sortiment durchstöbert.



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