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Neuer Musiktempel: Eventwerk und der Konk Klub

Im Industriegelände spielt noch Musik

04.10.2016
Autor: Marko Beger

Oft wurde das Industriegelände in der Albertstadt tot gesagt. Immer wieder wurden einstmals erfolgreiche Clubs und Locations geschlossen, und keiner glaubte mehr an das Feierviertel in der Nähe der Neustadt. Doch immer wieder tauchen neue mutige Event-Macher auf, die das Areal am Leben halten.

 

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Der Konk Klub hat Mitte September das erste Mal die Dresdner Feiergemeinde zum Abtanzen ins Eventwerk gerufen. Eine Generalprobe, die durchaus gelungen ist und große Erwartungen auf die richtigen Eröffnungs-Gigs im Oktober lenkt. Das komplette Eventwerk hat seit dem Sommer neue Verantwortliche, die die Location nun bespielen und Partys aber auch Konzerte in großem Stil in die Industriearchitektur holen werden. Das gesamte Konzept basiert auf einer Club-im-Club Idee. Das riesige Eventwerk wird sowohl als Konzerthalle als auch als kleine Clublokalität genutzt. Die Namen der einzelnen Location klingen dabei schonmal spannend: KONK Klub, Studio One, Kleene Helene, Langer Herrmann, Kleiner Herrmann, Großer Herrmann. Am 8. Oktober startet das Studio One mit 2Elements und Mynoorey, und der Konk Klub mit „BE THE KING OF KONK“, die Dresdner DJ Szene gibt sich dabei zur Eröffnung des neuen KONK Klubs die Klinke in die Hand: DJ F.o.D., DJ Spikey, DJ Maxwell, Oliver Thrill und viele mehr. Letzterer ist auch mit bürgerlichem Namen als Oliver Tschentscher bekannt, der für das Konk verantwortlich ist und uns vorm Opening Rede und Antwort stand. 
 
Wo ordnet ihr den Konk Club im Dresdner Konzert- und Nachtleben ein? Auf welchen Musik- und Partystil ist der Konk ausgerichtet?
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Tschentscher: „Der KONK Klub steht für eine subkulturelle Konzert & Partylocation, die für kleine bis sehr große Bands eine Bühne bietet und auf mehreren Floors mit alternativen Parties von Indie über Metal bis HipHop alles Szenen glücklich machen wird. Als Beispiele sollen hierbei folgende Bands stehen: Broken Teeth (13.10.), Atari Teenage Riot (22.10.), Crowbar (19.11.), Ignite (25.11.) und Eskimo Callboy (26.11.). In den ersten zwei Monaten feuern wir also gleich mal aus allen Rohren der Branche und freuen uns auf echte Größen der jeweiligen Szenen.“ 
 
Wie ist es für dich, wieder umfassender im „Event-Geschäft“ zurück zu sein?
 
Tschentscher: „Ich war ja als DJ und Veranstalter nie wirklich weg vom Business, sondern habe lediglich keine eigenen Locations mehr betrieben. Dass ich die Konzepte des Eventwerks und des speziell neuen KONK Klubs als Booker für Konzerte und Subkultur begleiten darf, ist allerdings eine sehr spannende und neue Aufgabe für mich. Ich sehe in dem Gesamtwerk dieser wunderbaren Location eine super Basis für traumhafte Konzerte und Großevents sowie charmante und szenerelevante Partys.“
 
 
infos unter: www.konk-dresden.com


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