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Osteuropäischen Filmtage 2016 im KiF

Einblicke in eine "fremde" Kultur

11.11.2016

Das Kino kann uns die Gangsterviertel von Los Angelas entführen oder uns mit den kauzigen Einwohner einer nordfranzösischen Stadt zum Lachen bringen. Aber worum geht es eigentlich in Filmen aus Osteuropa? Wie sieht ein klassischer tschechischer oder polnischer Film aus? Die Osteuropäischen Filmtage im KIF (Kino in der Fabrik) versprechen einige Antworten auf diese Fragen.  

 Osteuropäischen Filmtage 2016 im KiF
Szenenbild "Son of Saul"

Vom 11. bis 20. November finden wieder die Osteuropäischen Filmtage im Kino in der Fabrik statt. Bereits zum vierten Mal können wir einen Blick auf das Filmangebot jenseits der Oder werfen. Gezeigt werden diesmal neben vielen Erstaufführungen, wie dem Dokumentarfilm über das ehemalige Jugoslawien „Four Passports“ mit Vortrag und Gästediskussion, auch die Wiederaufführungen preisgekrönter Filme. Dazu gehört der diesjährige Oscar-Preisträger in der Kategorie bester fremdsprachiger Film, „Son of Saul“. Ein besonderes Erlebnis ist der Rückblick auf das Schaffen von Regiewunder Andrej Tarkowski. Der in der Sowjetunion geborene Sohn eines Lyrikers schaffte in seinen sieben Langfilmen einen einzigartigen Stil zu entwickeln. Losgelöst von etablierten dramaturgischen Strukturen und mit vielen Traumsequenzen versehen, sind alle seine Werke ein Kunstwerk, die etwas Geduld vom Zuschauer voraussetzen. Das KIF zeigt alle Filme des einflussreichen Regisseurs, falls noch Nachholbedarf besteht. Aber auch abseits von Tarkowski lohnt sich ein Blick auf den gut gefüllten Filmkatalog.

 



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