Ratgeber: Prüfungsstress

Ratgeber: Prüfungsstress

Keine Macht dem Stress

25.02.2016

Bald kann man die Tage an einer Hand abzählen, der Countdown läuft und die Prüfungen liegen vor euch wie eine riesige Portion Nudeln, die ihr irgendwie in euch reinstopfen müsst, obwohl ihr keinen Hunger habt. Das Hirn wird mit so viel Lernstoff gefüttert, dass jedes Verständnis auf der Strecke bleibt und es sich auf stupides Auswendiglernen beschränkt. Euch fehlt Schlaf und das graue Winterwetter verhilft auch nicht zu erhöhter geistiger Aktivität. Jedoch hilft alles nichts, iht müsst da durch. Koste es was es wolle.  

 

Ratgeber: Prüfungsstress
In der ruhigen Bibliothek lernt es sich oft am Besten

Um dieses Horrorszenario zu vermeiden, hilft euch vielleicht eine Strategie, die für gewöhnlich Mütter – also trainierte Überzeugungskünstler – anwenden, um ihre kleinen Lieblinge zum Essen zu bringen. Sie gaukeln den Kindern vor, der grüne, glitschige Spinat wäre ein leckerer Schokoladenpudding. Auch wenn es den eigentlich erst nach dem widerlichen Grünzeug gibt. Also, was genau ist in der Prüfungszeit wie Schokoladenpudding für euch? Auf dem Weg zur Erkenntnis und Entspannung helfen euch vielleicht folgende Tipps: 

 

 1. Stressfaktoren ausschalten:

Ob zu laute Nachbarn, nervige Mitbewohner oder der eigene Partner – vermeidet alles, was euch beim lernen stört. Wo ein Wille ist, ist ja auch ein Weg. In diesem Fall ein Umweg um den Stress.

 

2. Einen Lernplan aufstellen:

Zeitmanagement ist in solchen Phasen überlebenswichtig. Ohne den kommt ihr schnell durcheinander, verliert den Faden oder findet keine Motivation euch, auf den Hosenboden zu setzten und loszulegen. Genießt den Moment, in dem ihr das erste Themenfeld aus eurem Lernplan streichen könnt.

 

3. Etwas Ablenkung hat noch keinem geschadet:

Freunde, Familie und lustige Unternehmungen (oder hier dann doch wieder der Partner) helfen euch, nicht im Frust zu ertrinken. Bei einem guten Lernplan – siehe Punkt 2 – findet man dafür immer Zeit. Es muss ja nicht ewig sein. Sagt einfach auch mal Nein zu den Büchern und Ja zur Kneipe mit ihrem frisch gezapften Bier.

 

4. Lernatmosphäre schaffen:

Schaltet eure Telefone aus, steckt Ohropax in die Lauscher, schließt euren Mitbewohner ein und fühlt euch wohl. Egal ob Bibliothek oder das heimische Sofa – hauptsache die Gleichung sitzt am Ende des Tages.

 

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Wenn es in eurem Kopf so aussieht, braucht ihr eine Pause

 5. Lernzeit ungleich Fastfoodzeit:

Nur weil der Druck steigt, solltet ihr nicht den ganzen Tag Nervennahrung in Form von Burgern, Pizza oder Schokolade in euch rein schauffeln. Ungesundes Essen raubt Kraft und macht träge – also genau das, was ihr eigentlich so gar nicht gebrauchen könnt. Ladet lieber eure Kommilitonen/Leidgenossen zur gemeinschaftlichen Koch- und Lernpause ein. So bekommt ihr den Kopf frei und habt auch noch die Möglichkeit, euch mit den anderen auszutauschen oder fachliche Fragen und Probleme zu klären.

 

6. Musik kann richtig viel:

Erstellt eine Lern-Playlist. Dass euch die Eltern früher bei den Hausaufgaben das Radio abgedreht haben, war definitiv falsch! Verbindet das Lernen mit eurer Lieblingsband und nutzt die Musik als Lernstütze. Auch klassische Töne von Mozart und Co. sollen Wunder wirken. Klappt nicht? Na dann eben wieder Ohropax (Punkt 4).

 

7. Wie wär‘s mit etwas Bewegung?

Egal ob Tanzen, Yoga, Joggen oder einfach nur ein langer Spaziergang an der frischen Luft. Sport wirkt Wunder, gibt Kraft und macht den Kopf frei. Also hoch vom Hocker und rein ins Getümmel! (Macht übrigens noch mehr Spaß in guter Gesellschaft)

 

urbanite drückt die Daumen!



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