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Guter Workflow auf neuen Pfaden

Sublab und Azaleh

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15.03.2017
Autor: Kaddi Cutz
Sublab und Azaleh heißen eigentlich Tim Wauer und Leonard Körner und sind mit ihren gerade mal 21 und 20 Jahren schon alte Produzentenhasen. Sublab war schon im Kindesalter stets von Musik umgeben, lernte Klavier und Schlagzeug und entdeckte bald seinen Spaß am Komponieren und Improvisieren. Bald kreierte er selbst Musik mit Computer und Synthesizer. Seit einigen Jahren bespielt er den YouTube-Kanal „Mr. Suicide Sheep“ mit seinen Eigenproduktionen und begeistert damit eine wachsende Fan-Gemeinde. Zu dieser gehörte auch Azaleh. „Wir haben uns bei einer Feier der Urge To Move (UTM) in Dresden kennengelernt. Azaleh sprach mich an und erzählte mir, dass er meine Tracks kennt und erst vor kurzem entdeckt hat, dass ich auch aus Dresden komme. Wir kamen ins Gespräch, tauschten uns über unsere Leidenschaft des Produzierens aus und beschlossen, etwas zusammen zu machen. So trafen wir uns ab und zu bei mir im Studio und die ersten gemeinsamen Werke entstanden."
 
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Tim Wauer (links) ist Sublab und sein Kollege ist Leonard Körner aka Azaleh
"Meist fangen wir einfach an, an einem Track zu arbeiten. Jeder bringt frische Ideen mit und wir experimentieren viel“, beschreibt Sublab die Anfänge der Zusammenarbeit, die schon früh erste Früchte trug. Bereits beim zweiten Treffen entstand der Track „You Found Me“, als Ergebnis der nächsten Sessions schmissen die beiden dann direkt die „Five Days“-EP auf den Markt. „Wir haben zusammen echt einen guten Workflow“, sagt Azaleh, „die Tracks der ersten EP sind alle jeweils an einem Tag entstanden. Fünf Tage – fünf Tracks.“ Durch ein Auslandsjahr von Azaleh in Kanada wurde kurzfristig eine Zwangspause eingelegt, die erneute Zusammenkunft wurde mit „Unify“, einem Free Download Track, gefeiert. Die zweite EP „New Paths“ erschien im letzten November bei UTM-Records.
 
 
Und was genau ist eigentlich der typische Sublab & Azaleh Sound?
Am ehesten lässt sich die Musik in die Genres „Future Garage“ und „Liquid Drum and Bass“ einordnen – „Unser Sound ist melodisch, kraftvoll, experimentell und emotional fließend“, sagt Sublab.
Wird man als Produzent eigentlich ernst genommen, wenn man noch so jung ist wie die beiden Dresdner?
„Klar“, konstatiert Azaleh, „Es gibt mittlerweile so viele junge Produzenten. Everbeat zum Beispiel, mit dem bald auch eine Collab kommt, ist erst 14 und hat einen bemerkenswerten Sound für sein Alter.“ „Es kommt“, ergänzt Sublab, „eher auf das Werk an als auf das Alter. Vor allem in Zeiten des Internets, wo viele noch deutlich jüngere Produzenten schon sehr beeindruckende Tracks hochladen“.
In der Dresdner Musiklandschaft fühlen die beiden sich heimisch: „Es gibt eine gute Drum & Bass-Szene. Gerne besuche ich die Partys der UTM. Clubs wie TBA, Paula und Sektor sind hier meine Favoriten“, verrät Sublab, wo man ihn des Nachts antreffen kann. Und auch wenn so ein Party-Abend schon mal etwas länger gehen kann: Für neue Tracks fehlt Sublab & Azaleh weder Zeit noch Energie. Frisches Futter für die Ohren ist schon in Arbeit.
 
 

 



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