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Talfahrt der Titans setzt sich fort

Dresden Titans verlieren am Freitagabend mit 81:100 auswärts gegen die Baunach Young Pikes

14.11.2016

Zum Auftakt des zehnten Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProA müssen die Dresden Titans einen weiteren Rückschlag einstecken. Beim Gastspiel gegen die Baunach Young Pikes hagelte es am Freitagabend eine empfindliche 81:100 (42:51)-Niederlage. Durch die erneute Auswärtspleite bleiben Dresdens Basketballer Schlusslicht der Liga. 

 

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Ohne ihren Aufbauspieler RJ Price, der noch an einer Schulterverletzung laboriert, aber dafür mit US-Center Jervon Pressley starteten die Elberiesen gegen das jüngste Team der Liga. In einer temporeichen Anfangsphase verpassten es die „Titanen“ eine 5:4-Führung zu ihren Gunsten zu nutzen. Derweil gelang es den Gastgebern mit Doppellizenzspieler Leon Kratzer (15 Punkte/9 Rebounds) die schlechte Defensivleistung der Sachsen auszunutzen und selbst einen Lauf zu starten. So zwangen die Franken Titans-Coach Steven Clauss beim Stand von 7:16 zur ersten Auszeit; danach gelang es den Dresdnern die Gastgeber frühzeitig unter Druck zu setzen. Viele offensive Rebounds konnten die „Titanen“ zu einfachen Punkten ummünzen. Im zweiten Viertel bekamen die Zuschauer ein zerfahrenes Spiel zu sehen, wobei Baunach gerade im Abschluss sicherer wirkte. Es war Point Guard Randal Holt (17/6 Assists) mit zwei wichtigen Dreiern vor der Halbzeit zu verdanken, dass Dresdens Korbjäger nur einen Neun-Punkte-Rückstand aufholen mussten.

 

Gleich zu Beginn des dritten Viertels legte das Farmteam aus Bamberg einen 9-0-Lauf aufs Parkett. Insbesondere Forward Arnoldas Kulboka (26/2) sowie Aufbauspieler Aleksej Nikolic (11/10 Assists) führten ihre Mannschaft zwischenzeitlich zu einer 20-Punkte-Führung. Doch auf der Gegenseite schafften es Daniel Krause (12/ 4 von 8 Dreier) und Co. immer wieder, zumindest in Schlagdistanznähe zu bleiben (48:62). Baunach hatte jedoch im letzten Spielabschnitt immer wieder ein Antwort parat, auch wenn der Vorsprung gut fünf Minuten vor Spielende auf zehn Punkte geschmolzen war. So konnten die Young Pikes ihren dritten Heimsieg in Folge einfahren, wohingegen Dresden weiterhin den letzten Platz belegt. Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald meinte nach der Begegnung: „Wir können mit der Defensivleistung auch heute wieder nicht zufrieden sein. Im Vergleich zu den vergangenen Partien ist kaum eine Veränderung eingetreten. Auch wenn wir speziell im vierten Viertel eine gute Phase hatten, reicht das nicht, um die restlichen Spielminuten zu kaschieren.“ 

 

Die vollständige Statistik des Spiels findet ihr hier. Das Spiel inklusive Pressekonferenz könnt ihr euch auch noch einmal im Stream anschauen.

 

Beste Werfer:

Dresden: Holt (17), Sturner (14), Krause (12)

Baunach: Kulboka (26), Kratzer (15), Nikolic (11) 

 

Quelle: Dresden Titans 



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