Artikelbild für Thanks Jimi Festival

Thanks Jimi Festival

C - G - D - A - E als Dankeschön

29.04.2016

Am 1. Mai findet das 3. Thanks Jimi Festival in Dresden auf dem Scheune Vorplatz statt. Der Eintritt ist frei. Eingeladen ist jeder, mit Lust auf einen musikalischen Nachmittag, in gemütlicher Atmosphäre, bei Bier und Falafel oder Bratwurst.

 

 

“Excuse me while I kiss the sky”, sang einst der gefeierte Musiker Jimi Hendrix. Kaum ein Satz könnte seine Musik und sein virtuoses Gitarrenspiel besser beschreiben. Denn niemand konnte so mit dem elektrischen Saiteninstrument umgehen, wie der Mann aus Seattle. Er spielte sie alle an die Wand, ob mit seinen Fingern oder sogar den Zähnen. Während einer gemeinsamen Jam-Session mit Eric Clapton in London verließ dieser kopfschüttelnd die Bühne. Backstage sagte er: “You never told me he was that fucking good.” Mehr braucht es nicht, um ein Bild dieses Talents zu vermitteln. Damit auch die nächsten Generationen Hendrix’ Beitrag zur Musikgeschichte nicht vergessen, organisiert der polnische Musiker Leszek

Thanks Jimi Festival in Breslau
Cichonski seit 2003 das Thanks Jimi Festival in Breslau. Das Highlight der Veranstaltung: tausende von Gitarristen performen gleichzeitig den Song Hey Joe. 2014 waren es 7344 Menschen - Weltrekord. Seit 2014 findet das Thanks Jimi parallel auch in Dresden statt. “Der Kooperationsvorschlag kam schon 2012 direkt aus Breslau. Das Dresdner Kulturamt fragte wiederum den scheune e.V., ob wir nicht Lust hätten das Festival in Dresden umzusetzen”, erzählt Anika Jankowski, Organisatorin des Dresdner Thanks Jimi Festivals. “Obwohl Breslau unsere Partnerstadt ist, hält sich der Austausch auf kultureller Ebene in Grenzen. Daher ist das Thanks Jimi eine ganz besonders tolle Sache.” Schirmherr des Festivals ist erstmals der Dresdner OB Dirk Hilbert


Nur fünf Akkorde

 

In diesem Jahr bildet das Festival den abschließenden Höhepunkt der Music:Match. Am Sonntag sorgen verschiedenen Live-Acts sorgen für Stimmung und nach einer öffentlichen Probe von Hey Joe ist auch der letzte musikalisch fit für den Weltrekordversuch um Punkt 16 Uhr. Da sich neben Dresden, Madrid und Budapest noch zahlreiche andere Städte an dem Event beteiligen, ist Festival Erfinder Cichonski zuversichtlich, dass in diesem Jahr die 8.000 Teilnehmer-Marke geknackt werden könnte. 


“Wenn davon 100 Teilnehmer aus Dresden kommen, wäre das super”, sagt Anika. “Das größte Problem ist, dass die meisten eine solche Ehrfurcht vor Hendrix haben, dass sie sich den Song nicht zutrauen. Dabei müssten sie nur die fünf Akkorde spielen, das Solo gehört nicht zum Pflichtprogramm. Unser jüngster Teilnehmer letztes Jahr war acht Jahre alt, man muss also nicht Musik studiert haben, um mitzumachen.” Alles was ihr braucht, um euch ins Guinessbuch der Rekorde einzutragen ist also eine Gitarre und euren Personalausweis. “In den letzten zwei Jahre spielten manche auch auf ihrer Okulele oder einer Zither. Luftgitarristen sind auch immer mit dabei. Die dürfen wir nur leider nicht mitzählen”, lacht Anika.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, kann sich auf YouTube vom Festival-Erfinder Leszek Cichonski höchstpersönlich noch einmal erklären lassen, dass es für Hey Joe wirklich keine Zauberfinger braucht. 

 

 



Diese Artikel könnten Dir gefallen:


Kommentare
› Schreibe einen Kommentar
    • Bisher keine Kommentare.
  • Bitte registriere dich bei uns oder log dich ein um Kommentare zu schreiben oder Bewertungen abzugeben.

Teilen auf

auf:

Urbanite verwendet Cookies

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Hier geht’s zu unseren Datenschutzerklärungen.

Ich stimme der Verwendung von Cookies zu