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Titans unterliegen den Niners deutlich beim Chemnitzer Event-Game

Mit 69:103 mussten sich die Elbriesen geschlagen geben.

19.12.2016

Die Kräfteverhältnisse im sächsischen Profi-Basketball bleiben klar verteilt. Am Samstagabend unterlagen die Dresden Titans verdient beim XMAS-Game in Chemnitz den Niners mit 69:103 (31:50) und halten damit nach Ende der Hinrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProA weiterhin die rote Laterne fest in ihren Händen. Die Niners bleiben derweil als neuer Tabellendritter fest auf Playoff-Kurs und stellten im Rahmen ihres Event-Games in der Chemnitz Arena vor 5157 Zuschauern nicht nur einen neuen Besucherrekord für die ProA auf, sondern bewiesen auch Potential für mehr.

 

Vor den Augen von gut 150 mitgereisten Dresdner Schlachtenbummlern gelang den „Titanen“ trotz der Ausfälle von Neuzugang Joseph Bertrand und Head Coach Liam Flynn ein solider Start. So konnte US-Guard R.J. Price nach acht Minuten die Gäste sogar mit 17:15 in Führung bringen. Es sollte die letzte an diesem Abend bleiben. Denn in der Folge fanden die Niners zu ihrem Spiel und drehten die Partie noch vor der ersten Viertelpause (23:19). Bis zur 13. Minute konnten die Titans, bei denen lediglich Price (15 Punkte) Normalform fand, den Rückstand noch auf fünf Punkte (27:32) halten. Danach jedoch legten die Chemnitzer eine Schippe drauf und sorgten mit vier Dreiern binnen drei Minuten für einen 13:2-Lauf, von dem sich die Gäste nicht mehr erholten. Zur Halbzeit lagen letztlich die Hausherren mit 51:30 klar in Front. 

 

Am Ende ein verdienter Sieg

Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild. Während sich die „Titanen“ vergeblich in der eigenen Offensive versuchten, brannten die Chemnitzer das nächste Dreier-Feuerwerk ab. Angeführt von Topscorer Michael Fleischmann (22) netzten die Gastgeber diesmal fünf Treffer von „Downtown“ ein und spielten sich angefeuert von ihren furiosen Fans in einen Rausch. Einzig Dresdens Kapitän Walter Simon und R.J. Price zeigten Kämpferherz und versuchten mit einzelnen Aktionen Schadenbegrenzung zu betreiben. Beim Stand von 48:79 war die Partie nach drei Vierteln entschieden, sodass es im Schlussabschnitt nur noch um Ergebniskosmetik ging. Zum Abschluss gelang es Niners-Center Aaron Kayser noch, die 100-Punkte-Marke zu knacken, was die Kulisse frenetisch feierte.

 

Letztlich stellt die 69:103-Niederlage den Höhepunkt einer gebrauchten Woche für die Titans dar. Geschäftsführer, Peter Krautwald, der neben Co-Trainer Dainius Pleta an der Seitenlinie aushalf, resümierte in deutlichen Worten: „Glückwunsch an die Chemnitzer für den verdienten Sieg und diese tolle Veranstaltung. Leider konnten wir diesem Rahmen und den Ansprüchen eines Derbys überhaupt nicht gerecht werden. Auch wenn die Umstände mit Verletzungspech und Ausfall des Trainers alles andere als Optimal waren, dürfen wir uns als Mannschaft hier so nicht präsentieren. Unser Dank gilt allen mitgereisten Fans aus Dresden, den wir hoffentlich beim letzten Heimspiel des Jahres am Donnerstag wieder ein anderes, ein kämpferisches Gesicht zeigen können.“

 
 

Das nächste Spiel der Dresden Titans könnt ihr am 22. Dezember 2016 live in der Margon Arena erleben. Es geht erneut gegen die Hamburg Towers. Tip-Off ist um 19:30 Uhr. 

 

Beste Werfer:

Chemnitz: M. Fleischmann (22), J. Lawson (20), C.J. Carter (19)

Dresden:   R.J. Price (15), R. Holt (15, 1-9 Dreier), H. Baues (12)



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