Beim CSD feiert die Stadt eine bunte Party gegen Ausgrenzung

Christopher Street Day 2012 in Leipzig

06.07.2012
Nicht nur in New York und Berlin wird Flagge gezeigt gegen Diskriminierung: Eine Woche lang, vom 7. bis 14. Juli, feiert Leipzig seinen mittlerweile zur Tradition gewordenen Christopher Street Day samt schrill-lauter Demo und exzessivem Prideball.

Foto: CSD

Bunt, schrill, aber auch politisch samt hitziger Debatten wird es auf dem Leipziger CSD zugehen. Unter dem Motto „Hinter dem Horizont geht’s weiter…“ wollen die Veranstalter - Vereine, Selbsthilfegruppen und engagierten Privatpersonen - deutlich machen, dass es „jenseits von heterosexuellen Lebensweisen noch eine Vielzahl ‚queerer’ Lebensweisen gibt und diesen die gleichen Rechte und Pflichten zustehen“.

Mit über 30 Veranstaltungen wie Theatervorführungen, Kinonächten, Workshops und Konzerten soll nicht nur die schwul-lesbische Community angesprochen werden. Die CSD-Woche will ein deutliches Zeichen für ein buntes Leipzig setzen. Dazu lädt sie alle Leipziger, ja quasi ganz Sachsen ein.


Der Höhepunkt des Leipziger CSDs wird wie jedes Jahr das Straßenfest, die Demonstration und der Prideball am 14. Juli sein. Das Straßenfest findet im Nikolaikirchhof statt, wo sich Vereine, Parteien, Initiativen und andere Leipziger Institutionen vorstellen. Von dort aus startet auch die CSD-Demo mitten durch die Leipziger Fußgängerzonen.

Foto: Emotion Works

Abends steigt dann im Städtischen Kaufhaus Leipzigs größte Gay-Party des Jahres. Auf über drei Ebenen und in vier Areas wird zu Disco & Dance, House & Electro, Indie & Rock ordentlich abgefeiert werden. Leipzig erwartet eine wilde und bunte Party mit Aussagekraft!

JZ



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