Studieren im Ausland

Auslandsaufenthalt im Studium - (un)möglich?

Das unbezahlbare Abenteuer Ausland

07.01.2014

Mit dem neuen Programm Erasmus+ sollen noch mehr junge Menschen als zuvor im Ausland studieren können. Wer die Chance bekommt, der sollte sie nutzen – das wird jedenfalls im Studium gepredigt. Doch nicht jeder Student kann und will alles stehen und liegen lassen. Wir haben das Für und Wider eines Auslandsaufenthaltes im Studium abgewogen. Welche Meinung vertretet ihr? Entscheidet selbst!

Studieren im Ausland
CONTRA


Dass das liebe Geld nicht auf Bäumen wächst, wissen auch die Universitäten. Trotzdem werden Studenten vom ersten Semester an in Richtung Auslandsaufenthalt getrimmt.
Die Förderung durch die diversen Auslandsprogramme reicht oftmals nicht, um ohne finanzielle Verluste aus dem „Abenteuer Ausland“ zurück zu kehren. Knapp 200€ bekommt man bei Erasmus monatlich – in Ländern wie Norwegen, wo der Liter Milch schon mal mehr als 2€ kostet, reicht das Geld gerade einmal, um nicht zu verhungern. Die Miete ist davon aber noch nicht gezahlt.
Nur selten werden zudem alle Kurse, die an der fremden Universität absolviert wurden, in Deutschland angerechnet. Somit muss der Student zurück in der Heimat oft noch ein Semester dranhängen.
Statt seine Zeit und sein Geld im Ausland zu lassen, kann man sein Studium auch in Deutschland genießen – mit Freunden, die man nicht nur auf dem Computerbildschirm sieht.

Fazit: Statt sich im Ausland mit Geldsorgen zu plagen, kann man auch gut in der Heimat studieren.

PRO


Erfahrungen, die einem keiner mehr nehmen kann, macht man nicht beim Büffeln in der Bibliothek oder beim Fast-Einschlafen im Vorlesungssaal. Diese macht man, wenn man alleine in einem fremden Land ankommt und sein Leben ganz ohne Unterstützung neu arrangieren muss. Ein Auslandsaufenthalt macht den Studenten erwachsener und organisierter – zurück in Deutschland kann einem das nur nützlich sein.
Außerdem wird man für den Jobmarkt interessanter. Denn ein Studium in London und Barcelona macht sich nicht nur gut im Lebenslauf. Egal welche Sprache man im neuen Land sprechen muss, man verbessert sie automatisch. Man lernt, sich neuen oder unbekannten Begebenheiten und Sitten anzupassen. Und man verliert die Angst, auf andere Menschen zuzugehen. Dadurch schließt man ganz nebenbei neue Freundschaften und Kontakte, die später im Beruf Gold wert sein können.

Fazit: Ein Auslandsaufenthalt beweist, dass Studieren ein echtes Abenteuer sein kann.

Infos:

Wer mehr über das neue Programm Erasmus+ erfahren möchte, sollte hier klicken.



Diese Artikel könnten Dir gefallen:


Kommentare
› Schreibe einen Kommentar
    • Bisher keine Kommentare.
  • Bitte registriere dich bei uns oder log dich ein um Kommentare zu schreiben oder Bewertungen abzugeben.

Teilen auf

auf:

Urbanite verwendet Cookies

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Hier geht’s zu unseren Datenschutzerklärungen.

Ich stimme der Verwendung von Cookies zu