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Blick hinter die Kulissen: die naTo

Gegensätze und Vielfalt ermöglichen

23.12.2014

Leipzigs ältestes soziokulturelles Zentrum ist vieles, aber bestimmt nicht 08/15. Bereits seit 1982 ist die naTo bekannt als Forum für Jazzmusik, experimentelle Kunst, Literaturveranstaltungen und freies Theater. Besonderes Augenmerk liegt momentan auf der soziokulturellen, neuen und improvisierten Musik, die es oftmals schwerer hat als beispielsweise Popmusik und wenig bis gar nicht gefördert wird.

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die naTo Leipzig

„Es geht um die Vielfalt, darum über Grenzen zu blicken und neugierig für Anderes und Neues zu sein“, erklärt Torsten Hinger, der bereits seit Anfang der 90er für die naTo arbeitet. Als Versammlungshaus für Parteien der DDR entstand das Kulturhaus in den 50er Jahren – damals noch „Clubhaus der nationalen Front“ genannt. Anfang der 80er Jahre wurde die Kommunikations- und Begegnungsstätte allerdings kaum noch genutzt, bis Götz Lehmann und Brigitte Schreier-Endler die ersten Jazzkonzerte und Kunst-Happenings ins Leben riefen. Der Name „naTo“ wurde dann 1983/84 vom Publikum vergeben und verstand sich als Provokation, „um den Herrschenden der DDR eins auszuwischen“ – in Anlehnung an das militärische Bündnis NATO (Organisation des Nordatlantikvertrags).


"Kein Haus für nur eine Zielgruppe"

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Torsten Hinger arbeitet schon lange in der naTo
Die Grundphilosophie der naTo heute ist es, Gegensätze verschiedener Kulturen und eine gesunde Vielfalt zu ermöglichen. Auch Bürger, die selbst künstlerisch aktiv werden wollen, werden unterstützt, genau wie Bürger, die gehandicapt sind – in diesem Sinne wird auch im Moment eine Behindertentoilette im soziokulturellen Zentrum gebaut, denn die naTo soll für alle zugänglich sein. „Die naTo ist kein Haus für nur eine Zielgruppe“, sagt Torsten Hinger, was sich auch im wechselnden Programm des Kulturzentrums erkennen lässt. „Die Gewichtung ändert sich ständig.“ So wird im Moment ein besonderes Augenmerk auf soziokulturelle, neue und improvisierte Musik gelegt, die es in der Branche oftmals schwer hat, gefördert zu werden. 

Qualität und Quantität

Besonders mit lokalen und regionalen Künstlern will die naTo zusammenarbeiten, was allerdings nicht bedeutet, dass keine internationalen oder bekannten Künstler auch ab und zu im Haus sind. „Rammstein gaben 1994 ihr erstes Konzert in der naTo. Und Olaf Schubert hat damals bei uns angefangen“, erzählt Torsten Hinger. „Man braucht aber auch nicht mehr so viele internationale Künstler, in Leipzig gibt es genug. Die Leipziger Qualität und Quantität in der Kulturszene hat deutlich zugenommen.“ Natürlich könne es auch für das Publikum manchmal schwierig sein, da das Programm der naTo so vielfältig sei. Auf der anderen Seite ist das auch einer der Gründe, warum Hinger bereits seit der Wende in der naTo arbeitet, die Mischung gefalle ihm. „Wir machen nicht das, was die anderen machen und wir probieren ständig etwas Neues aus.“ In der naTo finden jährlich an mindestens 350 Tagen Veranstaltungen statt. Manchmal auch zwei oder drei am Tag. Für den ersten Kulturverein mit eigenem Haus in Leipzig steht dabei vor allem das Herstellen und Ausbauen von Künstlervernetzungen im Vordergrund. Und dafür, dass Hinger sagt „wir können auch nicht alles machen“, bietet die naTo für fast jeden Gast das richtige Programm und die passenden Veranstaltungen, denn auch an Leipziger Veranstaltungen wie den Leipziger Jazztagen, der DOK, den interkulturellen Wochen und der Leipziger Buchmesse ist die naTo beteiligt. 

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naTo Leipzig

Infos:

Die naTo e.V.
Karl-Liebknecht-Straße 46
04275 Leipzig
Telefon: 0341/301 43 97
Fax: 0341/301 43 99
E-Mail: info@nato-leipzig.de
www.nato-leipzig.de



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Kommentare
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    • kriwi geschrieben am

      schöner laden!

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