Dinge, die ein Reudnitzer nicht sagt

Ostblog: Dunkel.Dreckig.Reudnitz.

Leipziger Blogger vorgestellt

18.04.2014

Im Osten geht die Sonne auf! Nach dem Süden und dem Westen möchte nun auch das östliche Leipzig in neuem Glanz erstrahlen. Wir helfen gern und beleuchten in dieser Blogvorstellung den Leipziger (Süd-) Osten. Auch Blogschöpfer Martin bringt endlich Licht ins „dunkle, dreckige Reudnitz“ – und sei es durch das Blitzen seiner Kamera.

Dinge, die ein Reudnitzer nicht sagt
Eine gut versteckte Anspielung auf das Brauhaus zu Reudnitz
Als wir uns mit Martin treffen, um mehr über ihn und seinen Blog zu erfahren, ist es der erste Tag seit längerem, an dem das Wetter wieder irgendwie trübe und düster ist. Aber das hält uns nicht ab, gemeinsam durch Reudnitz zu spazieren, schließlich passt es zum Thema: Dunkel.Dreckig.Reudnitz.

Reudnitz ist wie mein Fahrrad

„Ich mag Reudnitz. Ich mag es so, wie ich mein Fahrrad mag. Ich würde sogar sagen, dass Reudnitz wie mein Fahrrad ist. Es ist wirklich nichts Besonderes, aber es hat alles, was ich brauche.“ So lautete der erste Blogeintrag vom Juli 2013. Entstanden ist die ganze Idee spontan und ohne Plan mit einem Profil bei Facebook im November 2012. Nie hätte Martin gedacht, dass er mit seinen Bildchen „Dinge, die ein Reudnitzer nicht sagt“ und weiteren ins-schlechte-Licht-rück-Aktionen in kürzester Zeit einen kleinen Reudnitz-Hype auslöst.


Schöner schlechter Ruf

Bin ich in Reudnitz?
Der Test für alle Ortsunkundigen.
Nichtbeschönigung kommt an: ehrlich teilt Martin Alltagsanekdoten und Gesehenes sowie die Reudnitzchallenge (alle Läden in Reudnitz zu besuchen) mit seinen Lesern. Besonders der Lene-Voigt-Park als Reudnitzer Flaniermeile hat es ihm angetan – trotzdem kriegt natürlich auch der sein Fett weg. Insgesamt ist Politikstudent Martin sehr interessiert an der Architektur, Geschichte und Gentrifizierung Leipzigs. So steigt die Anwohnerzahl auch in Reudnitz stetig an und liegt derzeit bei knapp 20.000. Dabei gibt es gar nicht so viel Raum für Neues. „Hip ist und wird es wohl nicht. Reudnitz ist angeblich schon seit Jahren im Kommen, aber das ist offensichtlich ein ganz laaaangsaaaaamer Prozess. Das einzig wirklich coole an Reudnitz ist sein schlechter Ruf und der bleibt uns sicherlich noch eine Weile erhalten.“

Eine etwas andere Liebeserklärung an den Leipziger Osten also. Übrigens, so ein richtiger Reudnitzer ist Martin gar nicht, umso aufrichtiger daher sein Interesse an diesem Stadtteil. Um den Radvergleich aufzugreifen: „Ich will ehrlich sein: Ich habe noch ein zweites Fahrrad. Es ist nicht unbedingt praktisch, aber macht wahnsinnig viel Spaß. Mit ihm kann ich nach Herzenslust um den Störmthaler See brettern; mit dem Alltagsrad unvorstellbar.“

www.dunkeldreckig.de



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