Die Unfassbaren 2

Filmkritik: "Die Unfassbaren" 2

"Kommt ganz nah ran, denn umso einfacher ist es euch zu täuschen."

04.08.2016

Bühne frei für den zweiten Teil der „Four Horsemen“ und ein neues, spektakuläres Abendteuer: In die „Unfassbaren 2“ müssen die vier Magier das Unmögliche möglich machen, um sich selbst zu retten. 

 

Die Unfassbaren–Now you see me (2013)

Die Unfassbaren 2
 

Im ersten Teil der „Unfassbaren“ bestehlen Atlas, McKinney, Wilder und Reeves den Millionenschweren Versicherungsmanager Arthur Tressler bei einer Show, die von ihm finanziert wurde. Das Publikum besteht ausschließlich aus Tresslers Versicherungskunden, die er belogen und betrogen hat. Die Vier lassen bei ihrem Auftritt einen Zuschauer live in die Bank in Paris teleportieren, der damit augenscheinlich eine Art Absaugloch aktiviert, denn es regnet in der ganzen Halle plötzlich Geld...

 

Die Unfassbaren 2–Now you see me (2016)

 

Nach dem spektakulären Auftritt im ersten Teil müssen die Magier erst mal untertauchen. Ein Jahr nach ihrem legendären Banküberfall wollen Atlas, McKinney, Wilder und Neuzugang Lula (Henley Reeves hat die „Vier Reiter“ inzwischen verlassen, unter falschem Namen zu leben war einfach zu viel für sie.) wieder zurück auf die Bühne und einen gewagten und verblüffenden Trick vorführen. Als bei dem Auftritt etwas schiefgeht und der FBI-Agent Dylan Rhodes als fünftes Mitglied entlarvt wird, müssen sie die Flucht ergreifen. Doch sie laufen direkt in die Falle von Walter Marby, der sie zwingt, eine extrem schwierige Mission zu erfüllen und einen Computerchip mit wichtigen Daten zurückzubringen. 

 

Die Unfassbaren 2

Beste Szene
: Wilder ist der Beste, wenn es um Kartentricks geht. Um den Computerchip zu bekommen, versucht er allen beizubringen, Scard-Karten zu werfen, zu schnipsen, zu drehen und zu jonglieren. Um den Chip bei höchster Sicherheitsstufe aus dem Gebäude zu stehlen, müssen sie mehrere Kontrollen überstehen. Anfangs gibt es keine Probleme beim Weitergeben der Karte, aber dann treffen sie versehentlich einen Sicherheitsmann...

 

 

 

Die Charaktere: 

 

J.  Daniel Atlas (Jesse Eisenberg)

 

Atlas ist arrogant und überheblich, das macht ihn zum perfekten Anführer der Gruppe. Er ist ein Spezialist für Taschenspieler und Kartentricks, außerdem ist er ein meisterlicher Illusionist. Gerade bei Auftritten zeigt er eine enorme Präsenz. Wenn es aber drauf ankommt, ist er ein totaler Teamplayer, auf den man sich immer verlassen kann. 

 

Lula (Lizzy Caplan)

 

Lula ist besessen von Magie. Sie will mit ihren Auftritten schockieren. Nach außen wirkt sie zwar süß und quirlig, aber in Wirklichkeit ist sie tougher als alle Jungs zusammen. Lula ist außerdem in Wilder verliebt und lässt ihn das auch ab und an spüren.

 

Jack Wilder (Dave Franco)

 

Wilder ist der Taschendieb- und Kartentrick-Meister Nummer 1 bei den „Horsemen“. Er ist der „Schönling“ der Gruppe und in Lula verliebt, die ihn aber vorerst abblitzen lässt. 

 

Meritt McKinney (Woody Harrelson)

 

McKinney ist ein lässig-entspannter Typ, der so seine Eigenarten hat. Als Trickbetrüger und absoluter Hypnosespezialist ist er ein unerlässliches Mitglied für die „Vier Reiter“. Er hat ein Gespür für andere Menschen und kann aufgrund ihres Handelns ihre Gedanken erkennen. 

 

Arthur Tressler (Michael Caine)

 

Der Milliardär Arthur Tressler wurde im ersten Teil der „Unfassbaren“ von den „Vier Reitern“ bestohlen, gedemütigt und bloßgestellt und will sich jetzt rächen. Zusammen mit Marby stellt er den Magiern eine Falle, verfolgt aber insgeheim seinen eigenen Plan.

 

Dylan Rhodes (Mark Ruffalo)

 

Rhodes wurde in die Welt der Magie hineingeboren. Am Ende des ersten Teils gab er sich als Mitglied der Horsemen zu erkennen. Trotzdem arbeitet er weiter beim FBI, um exklusive Informationen an die Vier weiterzugeben. Doch dann fliegt seine Identität bei einem Auftritt auf.

 

Thaddeus Bradley (Morgan Freeman)

 

Bradley ist bekannt dafür, dass er Geheimnisse von Bühnenmagiern veröffentlicht. Der Erzfeind der „Vier Reiter“ sitzt zu Beginn der „Unfassbaren 2“ im Gefängnis. Schnell stellt sich aber heraus, zu wem er wirklich gehört.  

 

Walter Marby (Daniel Radcliffe)

 

Marby ist ein reicher Unternehmer. Er liebt die Zauberei, ist aber nicht besonders gut darin. Walter entführt die „Vier Reiter“ und zwingt sie dazu, eine streng bewachte technologische Neuentwicklung zu stehlen, die er als sein Eigentum betrachtet. Sein Verhalten ist eher seltsam, eigentlich will er mit den „Vier Reitern“ befreundet sein, gleichzeitig gönnt er ihnen den Erfolg nicht und will sie auslöschen.

 

Fazit: Der Film ist (anspruchsvolle) Unterhaltung pur. Als Zuschauer wird man von den Tricks der „Vier Reiter“ hinters Licht geführt und kann bis zum Ende nicht zwischen  Realität oder Fiktion unterschieden. Der Film glänzt außerdem mit Professionalität. Nicht nur die Rollen wurden hochkarätig besetzt, sondern auch die Aufbereitung des Films ist erste Sahne.Allerdings sollte man den ersten Teil gesehen haben, um die Hintergründe und Beziehungen der Charaktere in der Fortsetzung zu verstehen. 

 

 

Filmstart: 4. August 2016

 

Regie: Jon M. Chu (G.I. Joe, Step-up) 



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