mode, fashion, styling, veronika siebert

Mit urbanite schick in den Frühling

Fashion Special

28.02.2008

Es ist Anfang März, draußen ist es um die fünf Grad kalt, doch wenn wir die Läden betreten, lachen uns sommerliche T-Shirts, Tops und Blazer entgegen. Verrückt, könnte man meinen, doch die Mode für die jeweils kommende Saison erscheint immer früher in den Läden. So kann man jetzt schon auf den Shows in Mailand, Paris und London die Winter/Herbst-Kollektion '08 bewundern. Bei dem Tempo noch mitzukommen ist gar nicht so leicht. Jetzt heißt es: einen kühlen Kopf bewahren und sich von zahlreichen Angeboten inspirieren lassen. Wer eine möglichst große Auswahl haben möchte, sollte jetzt schon anfangen sich seine Sommerkollektion zusammenzustellen. Wer erst im Juni losgeht, wird nur noch Restbestände finden.

 

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Mit den 50ern den Sommer entdecken

 

Die Marlenehose erlebt ein Revival und wird zum Trend des Jahres

Auf unserem Streifzug durch die Läden ist uns vor allem eins aufgefallen, der Sommer wird farbenfroh. Ob zitronengelbe Trenchcoats, pinke Shirts oder dunkelblaue weite Blusen, Mut zur Farbe wird auf jeden Fall belohnt. Uni getragen oder mit femininen Blumenmustern lassen sie sich wunderbar zur Röhre kombinieren und erinnern an den Charme der 50er Jahre. Wichtig ist, dass man es nicht übertreibt. Habt ihr eure weit flatternde Lieblingsbluse in rot oder lila gefunden, wählt am besten eine weiße, schwarze oder jeansfarbene Hose, möglichst eng. Umgekehrt funktioniert das ebenso gut, denn der Gegenpart zur Röhre ist schon seit diesem Winter die weite Marlenehose und wird uns auch in den Sommer begleiten. Im ersten Moment mag es ungewohnt sein, schließlich sind wir auf der Hüfte sitzende, hautenge Jeans gewohnt. Aber gestylt mit Pumps machen sie unglaublich lange Beine und sind für jeden Figurentyp geeignet. Wer sich an einen gekonnten Stilbruch wagen will, könnte zur Marlenehose ein Shirt mit lässigem Rockdruck kombinieren. Dazu einen Blazer geklaut vom Freund oder eine Cardigan. Fertig ist ein schickes Wohlfühloutfit.

 

Das kleine Schwarze wird mit XXL-Accessoires zum aufregenden Hingucker

Die Hohe Taille der Marlene werdet ihr auch bei Kleidern finden. Oder ihr kombiniert selber einen breiten Gürtel zum Blazer, Trenchcoat oder Kleid. Probiert einfach aus, bis ihr euch wohl fühlt. Ihr mögt große Taschen in knallfarben oder lange opulente Ketten? Super, denn auch die werdet ihr en masse in den Läden finden aber lasst sie als Highlight an euch strahlen. Schlichtes weißes oder schwarzes Shirt mit Jeans oder Hotpants reicht. Wo wir auch schon beim nächsten „Highlight“ der Saison wären: der Hotpants, bzw. dem Mini. Nun ja, sollte man sich über den Winter zu sehr den kulinarischen Genüssen hingegeben haben, hat man jetzt entweder noch genug Zeit sich die Mini-Figur anzutrainieren oder aber ihr zieht dazu super hohe Highheels an, das streckt die Beine und lässt sie schlanker aussehen. Wir bevorzugen die zweite Variante, sie ist weniger anstrengend und man hat gleich noch einen Grund in ein paar schicke Heels zu investieren. Denn damit ist einem der Sommerflirt sicher. Und wer hat eigentlich behauptet, weiß wäre die Farbe der Unschuld und für Hochzeiten vorbehalten? Weiß wird straßentauglich und gern auch pur, was heißt, keine andere Farbe sollte ablenken.

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Weiße Jeans oder Flatterhose, weiße Tunika, weiße Sandaletten. Leicht gebräunte Haut ist dafür natürlich von Vorteil und schummeln mit Selbstbräuner ist erlaubt, Mädels, denn wer hat schon von Natur aus einen olivefarbenen Teint a la Penélope Cruz? Richtig, niemand. Wie immer liegt ihr auch mit der Farbe Schwarz nicht falsch. Keine typische Sommerfarbe, dafür aber immer edel und elegant. Als Pendant darf es in dieser Saison aber vor allem lässig und bequem zugehen. Strickwesten, Strickcardigan, weite Shirts mit coolem Aufdruck und Chucks. Das alles in den Farben grau oder braun und ihr macht nichts verkehrt. Aber achtet darauf, dass ihr nicht zu überladen ausseht. Enge Hosen können da Abhilfe schaffen und Goldschmuck kann das Outfit aufwerten und veredeln. Dank Modeketten, wie H&M oder Vero Moda, müssen wir auch nicht mehr Unmengen an Geld für Sachen ausgeben, die wir vielleicht sowieso nur eine Saison tragen. Oder guckt euch doch mal in Secondhand-Läden oder auf Antikmärkten um. Marken zu kaufen ist längst nicht mehr alles. Es geht um das Kombinieren gut ausgewählter Teile und die kann man auch schon mit einem kleinen Geldbeutel bekommen. Also ist es immer günstig sich vorher einen Look zu überlegen und dann loszuziehen. Einfach drauf loskaufen kann ein teures Vergnügen werden. Plant doch zum Beispiel mal einen Mädelsabend. Jeder bringt ein Modemagazin mit und ihr durchwühlt sie nach schicken Outfits. Und sich von den Stars die Looks abzugucken ist eine gute Idee für Girls, die noch nicht genau wissen, wie sie sich stylen sollen oder was sie kombinieren können. Promis werden meist stundenlang von Profis zurecht gemacht Sich da das Beste rauszusuchen ist wirklich keine Schande. Diesen Sommer ist für jede Figur, jeden Typen und jeden Anlass was dabei. Ob Flatterkleider, Blazer im Männerstil, weiten Hosen, Trenchcoats mit 3/4 Ärmeln oder das altbeliebte kleine Schwarze. Fast alles geht. Hauptsache ihr fühlt euch wohl und seht nicht verkleidet aus und mit den kleinen Tipps, kann eigentlich auch nichts mehr schief gehen.

 

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Sportswear erobert den Fashion-Himmel

 

Mit Anzug und Hemd stilsicher durch den Tag

Auch für die Herren der Schöpfung wird es jetzt wieder Zeit, sich für den bevorstehenden Frühling und Sommer einzukleiden. Doch bevor jetzt Panik in der Männerwelt ausbricht oder ein genervtes Grummeln erklingt, können wir euch sagen: Easy Going Männer. Die Saison steht für einfache, klassische und schlichte Mode. Die Schlagwörter der Saison sind Knallfarben, Anzüge, Sportswear, Uniform aber auch Grau. Basics, wie eure Lieblingsjeans oder eure heiß geliebten Chucks können bleiben. Sehen sie vielleicht schon ein bisschen abgetragen aus? Super, denn Vintage ist nach wie vor ein großes Thema. Sollten sie jedoch ihre besten Zeiten hinter sich haben, dann geht euch bitte ein paar neue Basics kaufen. Coole Jeans und Turnschuhe, wie von Converse, findet ihr das ganze Jahr über. Aber vielleicht habt ihr Lust, mal in ein violettes Hemd zu schlüpfen oder einen dünnen, grünen Schal als Highlight zu kombinieren. Statt der ewig schwarzen Sonnenbrille oder dem schwarzen Ledergürtel, kann man zu gelben Nylongürteln greifen oder einer orangefarbenen Sonnenbrille, mit Metallfassung, in Pilotenform. Das lässt euer Outfit sommerlich aussehen und ist ein Hingucker. Die Frauen habt ihr damit auf alle Fälle auf eurer Seite. Eine Knallfarbe pro Outfit reicht, dazu schwarzes oder weißes Hemd kombinieren und Jeans. Wer es bedeckter und lässiger mag, kann Shirts mit Textprints, Motivprints oder abstrakten Motiven tragen und damit nichts verkehrt machen. Dazu Jeans und Sneakers. Mit der eigentlich so unscheinbaren Farbe Grau kann man in diesem Sommer trotzdem auffallen. Die Farbe wirkt edel und klassisch. Mit leichten Stoffen und zarten Tönen wird eine Jacke aus Baumwolle oder Leinen sommertauglich. Ebenso könnt ihr weiße Hemden zu gerade geschnittenen grauen Baumwollhosen kombinieren. Aber auch pur getragen, das heißt, von Kopf bis Fuß in grau gekleidet ist auf jeden Fall erwünscht.

 

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Grau und weiß sind die Tonangeber im Sommer 2008

Anzüge sind dieses Jahr nicht nur für Events, wie Hochzeiten oder Geburtstagen vorbehalten. Dafür sind sie viel zu schön und noch nie zuvor in so vielen Farben und Variationen erschienen. Straßentauglich wird er mit legerem Shirt mit V-Ausschnitt und lässigen Lederschuhen. Wer den Anzug beruflich tragen muss, sollte allerdings bei den klassischen schwarzen, grauen oder dunkelblauen Anzügen bleiben, dazu Krawatte und Hemd. Dass Sportswear in den Olymp des Fashionhimmels aufgestiegen ist, dürfte die Männer sehr freuen. Schweißbänder und Sweatjacke gehören nicht nur zum morgendlichen Joggen durch den Park. Schicke Varianten von Puma, Reebock oder Lacoste erlauben es, sportlich durch den ganzen Sommer zu gehen. Die Farben leuchten und alles erinnert ein bisschen an den Street-Hip Hop der 80er Jahre. Ein großes Thema dieser Saison ist der so genannte Uniformlook. Wenn einige von euch jetzt denken: „Super da hab ich doch noch meine Ausrüstung aus Bundeswehrzeiten“ Stopp! Alles erinnert nur an den Look, was heißt, dass sie eine Uniformjacke mit einer lässigen Jeans und schlichtem weißem Hemd kombinieren sollten. Cargohose ebenfalls mit schlichtem körpernah geschnittenem Shirt mixen. Alles sollte nur militärisch angehaucht sein und davon auch bitte nur eins pro Outfit. So Männer, jetzt habt ihr eure Anleitung, alles verstanden? Perfekt, dann ab in die Läden und Sommerstimmung in euren Kleiderschrank aufkommen lassen.

 



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