Leipzig schlug den 1. FC Magdeburg 2:1

RBL schlägt den Tabellenführer aus Magdeburg

Zweiter RB Leipzig Sieg in Folge

13.09.2010

Die Roten Bullen aus Leipzig kommen langsam ins Rollen. Nach drei enttäuschenden Unentschieden zum Saisonauftakt konnten mit Holstein Kiel und dem 1. FC Magdeburg zwei Schwergewichte der Regionalliga Nord geschlagen werden.

Leipzig schlug den 1. FC Magdeburg 2:1
Standardsituationen in der 2. Hälfte führten 2 Tore für die Leipziger herbei, Magdeburg schaffte in der Nachspielzeit nur noch den Anschlusstreffer.
RB-Trainer Oral war dennoch mit dem Auftritt seiner Mannschaft, besonders in der ersten Spielhälfte, nicht einverstanden. In der Tat muss sich noch vieles im Leipziger Spiel ändern, soll am Ende der Saison der Einzug in den Profifußball gefeiert werden. Über weite Strecken agierten die Bullen unkonzentriert und ohne klar ersichtliches Konzept. Immer wieder wurden lange Bälle in Richtung Kutschke geschlagen, kaum gelang es sich Chancen zu erarbeiten. Die Magdeburger machten es kaum besser, sodass zur Pause ein für alle Seiten enttäuschendes 0:0 auf der Anzeigetafel stand.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte, viele Ballverluste auf beiden Seiten, keine zwingenden
Zuschauer
Die Fans beider Seiten mussten einige Geduld mitbringen - doch die wurde schließlich belohnt.
Aktionen und immer wieder fragwürdige Entscheidungen von Bundesliga-Schiri Manuel Gräfe. Doch die Geduld der Zuschauer sollte belohnt werden. Timo Rost, der schon den Last-Minute-Treffer beim 2:1 in Kiel erzielte hatte, reagierte nach Einwurf und Kopfballverlängerung von Kutschke im Strafraum am schnellsten und schoss den Ball aus 7m ins Magdeburger Tor (65.). Zwei Minuten später dann die Vorentscheidung, und erneut war es eine Standardsituation. Freistoß von Lars Müller gute 30m vor dem Tor aus zentraler Position, der Ball senkt sich genau auf den Kopf von Daniel Frahn, der Regionalliga-Torschützenkönig der letzten Saison mit seinem ersten Tor für die Leipziger. Der Anschlusstreffer der Magdeburger durch Verkic in der Nachspielzeit kam zu spät. Rost mit einem unnötigen Ballverlust und ein zögerlicher Neuhaus auf der Linie waren die wohl auffälligsten Akteure in der Leipziger Fehlerkette.

Am Ende blieben die 3 Punkte aber in Leipzig. Mit nun 9 Zählern aus 5 Spielen hat man den Kontakt zur Spitzengruppe wiederhergestellt, muss jedoch anerkennen, dass der Durchmarsch kein Selbstläufer wird.
 
 
 
 
 
RB Leipzig: Neuhaus - Ismaili, Hertzsch, Sebastian, Müller - Watzka (71. Lewerenz), Rosin, Rost, Geißler (55. Laas) - Kutschke (82. Frommer), Frahn
Tore: 1:0 Rost (64.), 2:0 Frahn (66.), 2:1 Verkic (90.)
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 11.341
 


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