"Angelas Park" tritt am 13. Februar beim Bundesvision Songcontest in Potsdam an.

Warum Angelas Park ein heißes Eisen für den 13.2. sind

Powerfrau beim Bundesvision Songcontest

06.02.2009
Autor: Tho mas

Sie ist aufgedreht, fröhlich und vereinnahmend und schreibt obendrein tolle Texte: Angela Peltner. Mit zwanzig verließ sie Magdeburg gen Berlin, fand vier Seelenverwandte, mit denen sie Angelas Park gründete, durch die „harte Schule Berlins“ ging und u.a. 2008 Udo Lindenbergs Panikpreis gewann. Nun startet das Quintett im Februar für unser Bundesland bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest in Potsdam, wo letztes Jahr die Jungs von Down Below den Platz 3 belegten.

urbanite:

Hallo Angela, hast du Erwartungen für den 13. Februar?
 

Angela:

Nein, gar nicht. Auf alle Fälle – da habe ich auch schon Alpträume von gehabt – will ich nicht Letzter werden. Aber ansonsten gibt es gar keine Erwartungen. Wir hoffen, uns gut zu vertreten, und dass die Leute sehen, dass es da eine
"Angelas Park" tritt am 13. Februar beim Bundesvision Songcontest in Potsdam an.
Mit 20 Jahren verließ sie ihre Heimatstadt Magdeburg und gründete in Berlin "Angelas Park": Angela Peltner. Nun ist die Gruppe beim Bundesvision Songcontest dabei.
gute Band gibt und die gut drauf sind und gute Themen haben.
 

urbanite:

Was steckt hinter eurem Wettbewerbsbeitrag „Generation Monoton“?
 

Angela:

Das ging mir schon sehr lange durch den Kopf: Mein Gott, was ist bloß aus uns geworden? Man skyp’t und chattet – ständig blubbt und piept es überall. Die Kommunikation ist so schriftlich und platt. Der Auslöser für den Song waren Mädchen auf Youtube, die andauernd abnehmen wollen. Die stellten dann da Bilder von ihrem Bauch von allen Seiten rein und dann bewerteten das Leute mit Sternchen. Du hast so einen eigenen Mikrokosmos und jeder Mensch sagt etwas dazu. Und die heutige Generation ist genau die, die das durchlebt.

 

urbanite:

Wie denkst du über Magdeburg?
 

Angela:

Also erstmal ist es meine Heimatstadt. Ich habe da die ersten zwanzig Jahre meines Lebens verbracht und hatte da meine Schule, Lehre und meine ersten drei Freunde oder so. Im Krankenhauschor habe ich gesungen und mit Celtic Chaos 2001 Local Heroes für Sachsen-Anhalt gewonnen. Das war meine Heimat, ich hab sie geliebt und bin unter Tränen damals mit acht Freundinnen nach Berlin gegangen. Aber ich wusste: Ich muss nach Berlin.

urbanite:

Wie ist dein Verhältnis zu Udo Lindenberg?
 

Angela:

Es ist ein sehr, sehr gutes Verhältnis. Wir haben uns auch lang und oft über Songs und Musik unterhalten. Das ist wirklich krass, er kann stundenlang über Ideen, Texte reden - oder sagt zu mir: „Angela, schreib Geschichten! Erzähl den Leuten was! Sei politisch, sei unbequem!“. Das ist unglaublich toll und man fühlt sich nicht mehr so alleine auf weiter Flur, sitzt nicht mehr in seinem Kämmerlein und fragt sich: Muss das wieder so kompliziert sein?


Mit dabei sein: Die große ROCKLAND Votingparty am 13.2. im BlowUp! und zuvor, am 6.2., Angelas Park live an selber Stelle!
 


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